februar 2016, berlinale forum

Forum Expanded: Ausstellungen und Eröffnungen

Mit der Vernissage der Gruppenausstellung in der Akademie der Künste im Hanseatenweg startet am Mittwoch den 10. Februar um 19 Uhr das 11. Forum Expanded. Unter dem Titel "Traversing the Phantasm" sind dort bis zum 22. Februar Arbeiten von Kader Attia, Andreas Bunte, Yin-Ju Chen, Liu Chuang, Raphaël Grisey, James T. Hong, Jen Liu, Lyusya Matveeva, Angela Melitopoulos (unter Mitwirkung von Maurizio Lazzarato, Angela Anderson und Aya Hanabusa), Pushpamala N., Natascha Sadr Haghighian, Sandra Schäfer und Wu Tsang versammelt.

Am Eröffnungsabend gibt es nach Grußworten von Jeanine Meerapfel von der Akademie der Künste und den Forum Expanded Kurator/innen Stefanie Schulte Strathaus und Anselm Franke einen Film sowie eine Lecture Performance von Ahmad Ghossein. In AL MARHALA AL RABIAA (THE FOURTH STAGE) verwebt der Regisseur drei Welten, in denen er sich bewegt, zu einer komplexen und ungewöhnlichen Verbindung von Illusion und Mythos: das Kino, die Magie und die sich verändernde Landschaft im südlichen Libanon. Seine Lecture Performance WHEN THE VENTRILOQUIST CAME AND SPOKE TO ME befasst sich mit Architekten und Bildhauern, die an symbolischen und abstrakten Monumenten arbeiten, die den Sieg im Südlibanon feiern und den Weg für eine neue visuelle Hegemonie ebnen.

Die diesjährige Videoinstallation im Marshall McLuhan Salon der Botschaft von Kanada, REASON OVER PASSION/LA RAISON AVANT LA PASSION von Joyce Wieland eröffnet am Donnerstag den 11. Februar um 17:30 Uhr.

Zusätzlich wird in diesem Jahr im silent green Kulturquartier die Installation der digitalen Fassung eines japanischen Kurzfilms präsentiert, der 1984 im Forum zu sehen war: XÉNOGÉNÈSE von Morishita Akihiko zeigt, wie ein Mann hinter den Laufstreifen eines Films verschwindet.

februar 2016, berlinale forum

Forum Magazin

Wir freuen uns, in diesem Jahr erstmalig ein Magazin zu publizieren, das die Programmbroschüre und die über die Webseite abrufbaren Forumsblätter um ein freieres Format ergänzt. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit gibt es einige spontane Einblicke in die Vielfalt der Bezüge, die sich uns beim Kuratieren des Programms erschlossen haben. Bilderstrecken, Interviews, Hintergrundtexte, eine Liste mit Referenzfilmen, ein Brief und sogar Gedichte finden darin ihren Platz. Manches in Deutsch, Anderes in Englisch, wobei die jeweiligen Übersetzungen sowie eine Auswahl der Texte auch auf unserer Webseite zu finden sind. Mittels QR-Codes im Print-Magazin können diese ganz einfach abgerufen werden.

februar 2016, berlinale forum

Programm online!

Ab sofort ist das komplette Programm von Forum und Forum Expanded online. Viel Spaß beim Stöbern!

januar 2016, berlinale forum

Special Screenings im diesjährigen Forum

Auch in diesem Jahr zeigt das Forum eine Reihe von Special Screenings, die von einem monumentalen Reisefilm zu filmhistorischen Ausgrabungen reichen, oder sich der Auseinandersetzung mit Filmen und Filmgeschichte widmen.

Auf den Spuren von Adelbert von Chamisso, James Cook und anderen frühen Weltreisenden hat die Künstlerin Ulrike Ottinger eine Reise von Alaska über Tschukotka nach Kamtschatka unternommen. Wie ihre Vorgänger führt sie ein Logbuch, geprägt von ihrem vertrauten ethnografischen und künstlerischen Interesse, das sich auch in Bildern zeigt: Wasser, Fische, Seeotter, Steine, Vulkane, Tundra, Häuser, Dörfer, Fotografien, Objekte, Landkarten. Menschen, die sie trifft, sprechen über ihr Leben, über Vergangenheit und Gegenwart. Ottingers zwölfstündiger Film CHAMISSOS SCHATTEN eröffnet das diesjährige Forum mit einer Mammutvorführung am 12. Februar im Haus der Berliner Festspiele. Zum Ende des Festivals wird das beispiellose Werk in drei Teilen am Potsdamer Platz wiederholt.

Unter dem Titel "Hachimiri Madness – Japanese Indies from the Punk Years" zeigt das Forum eine Reihe neu digitalisierter und untertitelter japanischer 8-mm-Filme aus den Jahren von 1977 bis 1990, die den rebellischen Geist jener Zeit atmen. Viele der heute profilierten Regisseure Nippons debütierten mit langen Spielfilmen in diesem Format – die wenigsten davon sind je international gezeigt worden.

januar 2016, berlinale forum

Forum 2016: Erfahrung und Erfahrbarmachung

Das 46. Berlinale Forum zeigt 44 Filme im Hauptprogramm, davon 34 als Welt- und neun als internationale Premiere.

Bürgerkriege, Migration und ausbeuterische Arbeitsverhältnisse sind weltweit Themen, die sich auf das Programm nieder schlagen.

Einen regionalen Schwerpunkt des diesjährigen Programms bilden Filme aus dem arabischen Raum. Zwischen Ägypten und Saudi-Arabien beschäftigen sich die oft jungen Regisseurinnen und Regisseure mit Gegenwart und Geschichte ihrer Heimat.

januar 2016, berlinale forum

Forum Expanded – Das vollständige Programm

Das Team von Forum Expanded hat seine Programmauswahl abgeschlossen. Eingeladen sind 49 künstlerische Beiträge, darunter 32 Filme unterschiedlicher Längen, 15 Installationen, eine Lecture Performance und eine Lesung. Die Ausstellung in den Hallen der Akademie der Künste am Hanseatenweg eröffnet bereits am 10. Februar, einen Tag vor dem Auftakt der Berlinale. Die Premierenvorstellungen der Filme finden am selben Ort im Auditorium statt, gefolgt von ausführlichen Diskussionen. Leitfaden ist dabei das diesjährige Thema "Traversing the Phantasm", zu dem der Kunsttheoretiker Helmut Draxler eine Keynote-Lecture halten wird. In Anlehnung an den Theoretiker Jacques Lacan wird der Begriff des Phantasmas im diesjährigen Programm vielfältig gespiegelt – in unterschiedlichen Manifestationen als kollektives Phantasiegebilde oder (geo-)politische Realität.

januar 2016, berlinale forum

Phantasmen durchqueren – Das 11. Forum Expanded

Die Programmauswahl des 11. Forum Expanded steht kurz vor dem Abschluss. Aufführungsorte für die Film- und Videoarbeiten unterschiedlicher Längen sind wieder die Akademie der Künste am Hanseatenweg und das Kino Arsenal am Potsdamer Platz. In den drei Hallen der Akademie der Künste findet die Gruppenausstellung mit weiteren filmischen Arbeiten statt. Jeweils eine Videoinstallation wird im Marshall McLuhan Salon der Botschaft von Kanada und im silent green Kulturquartier zu sehen sein.

Das diesjährige Thema von Forum Expanded lautet "Traversing the Phantasm". Das Programm versteht den experimentellen künstlerischen Film als Form der "Durchquerung" realer und imaginärer Territorien, die sich sowohl in (geo-)politischen Realitäten als auch in für kapitalistische Konsumgesellschaften symptomatischen Phantasiegebilden manifestieren. Dabei soll auch gefragt werden, welche Veränderungen dieses Durchqueren bei uns selbst auslösen kann und muss: Welche Spuren kann ein Kunst- oder Filmereignis hinterlassen? In Anlehnung an den Theoretiker Jacques Lacan wird der Begriff des Phantasmas vielfältig gespiegelt, auch im Sinne des "Durcharbeitens" von z.B. Archiven, gesellschaftlichen und politischen Themen oder kollektiven Phantasien.

dezember 2015, berlinale forum

Grand Prix für "Ben Zaken" in Belfort

Beim ENTREVUES Festival in Belfort hat BEN ZAKEN von Efrat Corem den Hauptpreis erhalten. Der Film aus dem Programm des diesjährigen Forum ist eine präzise Milieustudie vom Rande der israelischen Gesellschaft und erzählt von Shlomi, der mit Tochter, Bruder und Mutter in einer heruntergekommenen Sozialsiedlung lebt und von seinem harten Alltag zunehmend überfordert ist.

dezember 2015, berlinale forum

"Cinema: A Public Affair"

Was können Filme, was kann Kino im günstigsten Fall bewirken? Antworten auf diese komplexe Frage weiß kaum jemand so schön und klug zu formulieren wie Naum Kleiman. Der russische Filmhistoriker, Leiter des legendären Eisenstein-Archivs, war Direktor des 2005 geschlossenen Moskauer "Musey Kino". Das "Musey Kino" arbeitete jedoch weiter, im Exil, gegen alle Widerstände. CINEMA: A PUBLIC AFFAIR rekonstruiert die Ereignisse bis zum Sommer 2014, als Kleiman auf skandalöse Weise abgesetzt wurde. "Das Kino hat die Fähigkeit, aus Menschen Bürger zu machen". Es braucht nur wenige Filmausschnitte und man begreift, warum Kleiman ein bewunderter Filmvermittler ist – er versteht Film als Waffe im Kampf für bessere, offenere Gesellschaften. Sein Verständnis von Kino kann im heutigen Russland an Brisanz und Aktualität kaum übertroffen werden.

Am 6. Dezember zeigt das Arsenal Tatiana Brandrups Film, der im diesjährigen Forum uraufgeführt wurde, als Berliner Kinopremiere. Die Regisseurin und Naum Kleiman sind zu Gast.

november 2015, berlinale forum

"Flotel Europa" in Jihlava ausgezeichnet

Beim Internationalen Dokumentarfilmfestival in Jihlava, Tschechien, ist FLOTEL EUROPA von Vladimir Tomic als bester Debutfilm ausgezeichnet worden. Der Film war im diesjährigen Forum uraufgeführt worden und hatte dort den Preis der Tagesspiegel Leserjury erhalten.

Aus VHS-Aufnahmen eines schwimmenden Auffanglagers für bosnische Flüchtlinge im Hafen von Kopenhagen aus den 90er Jahren montiert, ist Vladimir Tomics autobiografische Dokumentation zugleich nostalgische Erzählung von einer Jugend zwischen den Welten.

november 2015, berlinale forum

3sat-Dokumentarfilmpreis für "Über die Jahre"

Bei der 39. Duisburger Filmwoche hat ÜBER DIE JAHRE von Nikolaus Geyrhalter den mit 6.000 Euro dotierten 3sat-Dokumentarfilmpreis für den besten deutschsprachigen Dokumentarfilm erhalten. Der Film war im diesjährigen Forum uraufgeführt worden.

Die Jury bestehend aus Matthias Dell, Irene Anna Genhart und Gunnar Landsgesell begründete ihre Entscheidung wie folgt: "Die Fabrik verlässt die Arbeiter, heißt die treffende Umkehrung einer Urszene des Bewegtbildes, die Harun Farocki zum 100. Geburtstag des Kinos für die Zeit der Globalisierung formuliert hat. Der Film 'Über die Jahre' nimmt diese Beschreibung auf, wenn die zehn Jahre dauernde Langzeitbeobachtung ihren Ausgangspunkt in der Schließung einer Textilfabrik mitten in Europa findet. Der Film folgt aber nicht – wie so oft im Werk des Regisseurs Nikolaus Geyrhalter – den komplexen Bewegungen eines weltumspannenden Zusammenhangs, sondern er verbleibt bei den arbeitslos gewordenen Menschen im Waldviertel, im nördlichsten Teil Österreichs. Es geht um das Weiterleben von sechs Angestellten der einstigen Anderlfabrik, für die der Verlust eine teils existenzielle Frage nach dem Neubeginn aufwirft. „Über die Jahre“ bilanziert auf respektvoll-zugewandte Weise einen Posten, der in den kühlen Kalkulationen der Profitmaximierung „Humankapital“ heißt – er portraitiert Menschen, die sich nie in den Vordergrund stellen würden, und er bringt Leute zum Reden, die nicht wissen, was an ihren Routinen interessant sein sollte. Dabei erweist sich Geyrhalter – vor dem Hintergrund seines Werks vielleicht etwas überraschend – als großer Humanist, der die Bilder dieser Erzählung, gemeinsam mit seinem Cutter Wolfgang Widerhofer, mit freundlicher Ironie montiert. 'Über die Jahre' ist ein Film, der den Menschen auf respektvolle Weise begegnet und der seine Bilder in einem beeindruckenden Gespür für Rhythmus fragen und schweigen lässt. Ein Film, der keinesfalls beschönigt, aber im besten Sinn optimistisch ist."

november 2015, berlinale forum

Forumtitel bei arsenal distribution

Aus dem diesjährigen Berlinale Forum konnten bisher folgende Filme in den Verleih von arsenal distribution übernommen werden: BALIKBAYAAN #1 OVERDEVELOPMENT REDUX III von Kidlat Tahimik, COUNTING von Jem Cohen, HOTLINE von Silvina Landsmann, THE DAYS RUN AWAY LIKE WILD HORSES OVER THE HILLS von Marcin Malaszczak und THE FORBIDDEN ROOM von Guy Maddin und Evan Johnson.

Anlässlich des Kinostarts des diesjährigen Caligari-Preisträgers BALIKBAYAAN wird Kidlat Tahimik im kommenden März mit einer umfangreichen Retrospektive im Kino Arsenal gewürdigt.

oktober 2015, berlinale forum

Kinostart "La marche à suivre"

Mit LA MARCHE À SUIVRE von Jean-François Caissy bringt arsenal distribution ab dem 8. Oktober einen Film aus dem Forum 2014 in die Kinos. Der streng kadrierte Dokumentarfilm porträtiert Jugendliche in einer kanadischen Provinzschule und zeigt ihren Alltag zwischen Selbst- und Fremdbestimmung.

Caissys vorheriger Dokumentarfilm LA BELLE VISITE war 2010 ebenfalls im Forum zu sehen.

 

september 2015, berlinale forum

"Le beau danger" beim Internationalen Literaturfestival Berlin

LE BEAU DANGER von René Frölke ist im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals Berlin (ilb) am 20. September im Filmkunst 66 zu sehen. Im Anschluss an den Film, der das Leben und Werk des Schriftstellers und Holocaust-Überlebenden Norman Manea porträtiert, findet ein Gespräch mit dem Regisseur und Norman Manea statt. LE BEAU DANGER war im Forum 2014 uraufgeführt worden und ist Teil des umfangreichen Projekts "Asynchron. Dokumentar- und 
Experimentalfilme zum Holocaust. Aus der Sammlung des Arsenal". Wie auch Frölkes frühere Filme "Führung" (Forum Expanded 2011) und "Von der Vermählung des Salamanders" (2010), befindet sich LE BEAU DANGER im Verleih des Arsenal.

juli 2015, berlinale forum

Forum Expanded Summer Screening: "Out on the Street"

Mit einem Summer Screening von Jasmina Metwaly und Philip Rizk's Film BARRA FEL SHARE' (Out on the Street) am 14. Juli im silent green Kulturquartier kehrt Forum Expanded in das ehemalige Krematorium in der Gerichtsstraße zurück, das es 2013 als Veranstaltungsort bespielte.

OUT ON THE STREET (Ägypten 2015, 72 min) ist ein Film über eine Gruppe von Arbeitern in Helwan, einem Arbeiterviertel in Kairo. Zehn Fabrikangestellte nehmen an einem Schauspiel-Workshop teil. Während der Proben kommen Themen wie Ungleichbehandlung am Arbeitsplatz, Polizeibrutalität oder erfundene Bußgelder auf, sowie unzählige Geschichten von Korruption und Ausbeutung durch kapitalistische Arbeitgeber. Ein Studio auf einem Hausdach mit Blick über das Herz von Kairo fungiert als Raum zwischen Realität und Fiktion. Hier tauchen die Workshopteilnehmer in ihre Rollen hinein und wieder aus ihnen heraus, und entwickeln dabei ein Stück, das sich mit ihrer Alltagsrealität befasst. Der Film verbindet Szenen aus dem Workshop mit gespielten Szenen und Handy-Aufnahmen eines Arbeiters, die als Beweis vor Gericht im Kampf gegen die Abschaffung seines Arbeitsplatzes dienen sollen. Die hybride filmische Herangehensweise zielt darauf ab, eine kollektive Vorstellungswelt zu schaffen, die Workshopteilnehmer und Zuschauer in einem weiter gefassten sozialen Kampf miteinander vereint.

OUT ON THE STREET wurde im Rahmen des diesjährigen Forum Expanded uraufgeführt und ist derzeit Bestandteil des Beitrags von Jasmina Metwaly und Philip Rizk für den Deutschen Pavillon der Biennale von Venedig.

Im Anschluss an das Summer Screening im silent green Kulturquartier findet eine Diskussion mit den Filmemachern statt.

juni 2015, berlinale forum

Im Kino: "Was heißt hier Ende? Der Filmkritiker Michael Althen"

Ab dem 18. Juni ist WAS HEISST HIER ENDE? DER FILMKRITIKER MICHAEL ALTHEN bundesweit in ausgewählten Kinos zu sehen – Dominik Grafs zärtliches Porträt seines 2011 verstorbenen Freundes. Darin spürt er dem Wirken des bedeutenden Filmkritikers nach, lässt sich von seiner Liebe zum Film anstecken und erforscht sein Vermächtnis für Filmemacher, Kritiker und Kinogänger.

Der Film war im diesjährigen Forum uraufgeführt worden.

mai 2015, berlinale forum

Kinostart "She's Lost Control"

Mit SHE'S LOST CONTROL bringt arsenal distribution am 14. Mai einen weiteren Film aus dem Programm des letztjährigen Forums in die Kinos.

Anja Marquardts stilsicherer Debütfilm, der nach seiner Premiere beim Forum auf zahlreichen Filmfestivals gezeigt und ausgezeichnet wurde, erzählt von Ronah, die als Surrogatpartnerin und Therapeutin gehemmten Männern hilft, körperliche Intimität zu erlernen. Ursprünglich um klare Grenzen bemüht, gerät ihr Leben bei der Arbeit mit einem neuen Patienten zunehmend aus den Fugen.

Regisseurin Anja Marquardt stellt ihren Film am 12. Mai in Hamburg und am 14. Mai in Berlin persönlich vor.

mai 2015, berlinale forum

Im Kino: "Hedi Schneider steckt fest"

HEDI SCHNEIDER STECKT FEST von Sonja Heiss startet nach seiner Premiere beim diesjährigen Forum am 7. Mai bundesweit in Kinos.

Der Film erzählt davon, wie die fröhliche Welt einer mustergültigen Kleinfamilie unvermittelt aus den Fugen gerät, als die sorglose Hedi, gespielt von Laura Tonke, plötzlich Panikattacken erleidet.

"Sonja Heiss geht mit ihrem zweiten Spielfilm ein großes Wagnis ein. Mit sicherem Gespür für Humor nimmt sie sich eines ernsten Themas an. Doch den Drahtseilakt zwischen Tragik und Komik meistert die Regisseurin mit Bravour. Nicht nur Laura Tonkes Spiel scheint stets herrlich auf der Kippe – etwa wenn ihre Hedi am Anfang des Films im Aufzug steckenbleibt und eine schräge Nonsens-Unterhaltung mit dem Mann vom Notruf beginnt. Auch Dramaturgie und Montage des Films leisten sich 90 Minuten lang die irrwitzigsten Brüche und Stimmungsumschwünge, die jedoch nie ins Leere laufen. Alle naslang fordert der Film seine Zuschauer heraus, voreilig gefasste Urteile zu revidieren, Sympathien umzuverteilen, Handlung und Handelnde neu zu bewerten." (Christoph Terhechte)

mai 2015, berlinale forum

Kinostart "The Forest is Like the Mountains"

Mit PĂDUREA E CA MUNTELE, VEZI? (THE FOREST IS LIKE THE MOUNTAINS) von Christiane Schmidt und Didier Guillain bringt arsenal distribution einen Film aus dem letztjährigen Forum in ausgewählte Kinos. Nach seiner dortigen Uraufführung war er auf zahlreichen internationalen Festivals gezeigt und mehrfach ausgezeichnet worden.

Der Film zeigt die Lebensumstände einer Roma-Gemeinschaft in einem Karpatendorf. Die Bewohner leben von der Natur und verwerten, was der Boden gerade hergibt. Ein bilderstarker Film, der vorschnellen Urteilen das aufmerksame Beobachten entgegenhält, doch dabei den größeren sozialen Kontext nicht aus den Augen verliert.

april 2015, berlinale forum

Forum Expanded @ Oberhausen

Eine Auswahl der kürzlich in den Verleih übernommenen Filme, die im Rahmen von Forum Expanded 2015 ihre Premiere gefeiert haben, präsentieren wir bei den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen: WAYWARD FRONDS (USA 2014) von Fern Silva, der eine Zukunftsvision zeigt, in der die Zivilisation von einer florierenden Umwelt verschlungen wird; CALAMITY QUI? / CALAMITY WHO? (Kanada, Frankreich 2014) von Isabelle Prim, in dem die Schauspielerin Christine Boisson in ihrer Pariser Wohnung interviewt wird; Marwa Arsanios’ HAVE YOU EVER KILLED A BEAR? OR BECOMING JAMILA (Libanon 2014), in dem die Geschichte bzw. die Titelbilder der ägyptischen Zeitschrift Al-Hilal den Ausgangspunkt für ein Porträt der algerischen Freiheitskämpferin Jamila Bouhired bildet sowie ORCHARD STREET (USA 1955/2014), die erste filmische Arbeit von Ken Jacobs, die erst 60 Jahre nach seiner Entstehung in der ursprünglich geplanten, halbstündigen Version zu sehen ist.

märz 2015, berlinale forum

Diagonale: Preise für "Über die Jahre" und "Superwelt"

"Kann ein Film auf die Frage antworten, wie die Zeit Menschen formt, sie verändert, andere werden lässt? Wenn, dann nur durch eine Beobachtung, die sich viel Zeit nimmt. Die Jury vergibt den Großen Preis an einen Film, der sich einlässt auf die Spuren der Zeit im Leben einzelner Menschen. Ein Film, der Empathie zeigt, sich aber auch auf Diskretion versteht. Nach der Schließung der Anderlfabrik geht das Leben nicht nur für den 'Konkursler' weiter, sondern auch für seine letzten Angestellten, die den Sinn der Arbeit notfalls in eigenen Beschäftigungsformen finden. Ihnen nachzugehen ohne auf einem vorab definierten filmischen Überbau zu insistieren, gelingt wunderbar."

ÜBER DIE JAHRE von Nikolaus Geyrhalter ist bei der diesjährigen Diagonale mit dem mit 15.000 Euro dotierten Preis für den besten österreichischen Dokumentarfilm sowie mit dem Preis für die beste künstlerische Montage ausgezeichnet worden. Der Film war im Februar im Forum uraufgeführt worden.

Ulrike Beimpold erhielt für ihre Rolle in Karl Markovics' SUPERWELT den großen Diagonale Schauspielpreis. SUPERWELT erhielt außerdem den Preis für die beste Kamera sowie für das beste Szenenbild.

februar 2015, berlinale forum

Forum Expanded Think:Film No.3

In Zusammenarbeit mit der Allianz Kulturstiftung präsentiert Forum Expanded eine Reihe von Vorträgen und Panels unter dem Titel Think:Film No. 3 in der Akademie der Künste.

Zum Auftakt wird das diesjährige Thema "To the Sound of the Closing Door" am Samstag, den 7. Februar in vier Keynote-Vorträgen verhandelt und in den folgenden Tagen in verschiedenen Panels vertieft. Abschließend wird am Donnerstag, den 12. Februar zum zweiten Mal der Think:Film Award an eine Arbeit aus dem Programm von Forum Expanded verliehen.

februar 2015, berlinale forum

B-Schemes Filme

Das Forum zeigt zwei Filme des Projekts "B-Schemes", eines Archivprojekts und Filmprogramms zu Filmproduktionen für schwarze Zuschauer im Südafrika der 1970er und 1980er Jahre, das im Rahmen von "Visionary Archive" von Darryl Els initiiert wurde.

Bis zum Ende der Apartheid entstanden mit staatlicher Förderung zahlreiche sogenannte B-Scheme-Filme von meist weißen Produzenten für ein schwarzes Publikum. Mit dem Gangsterfilm JOE BULLET wollte der südafrikanische Produzent Tonie van der Merwe 1973 einen neuen Markt erobern. Inspiriert von der schwarzen Popkultur der Zeit und dem amerikanischen Blaxploitation-Genre, war der von Louis de Witt inszenierte actionreiche Film über ein manipuliertes Fußballfinale einer der ersten mit durchweg schwarzer Besetzung. JOE BULLET bot seinem Publikum die Vision eines Daseins, das nicht der Wirklichkeit der meisten schwarzen Südafrikaner unter der Apartheid entsprach. Obwohl der Film nicht offenkundig politisch war, wurde er bald verboten und lange nicht gezeigt. Im Rahmen des Forums kommt das Werk nun restauriert zur Wiederaufführung. UMBANGO (THE FEUD), inszeniert von Tonie van der Merwe im Jahr 1986, ist einer der wenigen noch erhaltenen Western aus dieser Zeit, eine typische Wildwestgeschichte vom Kampf Gut gegen Böse. Mit Ausnahme eines Gringos (der gleich zu Beginn erschossen wird), ist auch dieser Populärfilm in komplett schwarzer Besetzung entstanden. Regisseur und Produzent Tonie van der Merwe wird als Gast zu den Vorführungen am 6. Februar erwartet.

Am 11. Februar stellt Darryl Els sein Projekt im Rahmen eines Panels zu "Visionary Archive" in der Akademie der Künste vor. Beide Filme sind am 14. und 15. Februar in Anwesenheit von Darryl Els nochmals zu sehen.

november 2014, berlinale forum

"Pădurea e ca Muntele, vezi?" in Duisburg ausgezeichnet

PADUREA E CA MUNTELE, VEZI? (THE FOREST IS LIKE THE MOUNTAINS) von Didier Guillain und Christiane Schmidt hat bei der Duisburger Filmwoche den mit 5.000 Euro dotierten Förderpreis der Stadt Duisburg erhalten. Der Film, der im diesjährigen Forum uraufgeführt worden war, dokumentiert ein Roma-Dorf in der rumänischen Provinz. Die Bewohner leben von der Natur und verwerten, was der Boden gerade hergibt. Einfühlsam beobachten die Filmemacher den Alltag im ökonomischen Abseits, der von einem starken Gemeinschaftsgefühl zusammen gehalten wird.

oktober 2014, berlinale forum

Kinostart "Butter on the Latch" und "Thou Wast Mild and Lovely"

Bilder aus Butter on the Latch and Thou wast mild and lovely

Mit BUTTER ON THE LATCH und THOU WAST MILD AND LOVELY bringt arsenal distribution zwei Filme von Josephine Decker in ausgewählte Kinos, die im Rahmen des diesjährigen Forums uraufgeführt und begeistert aufgenommen worden waren.

Der mystisch anmutende Debütfilm BUTTER ON THE LATCH (USA 2013) spielt in den finsteren Wäldern von Mendocino, wo ein Balkan-Folk-Festival stattfindet, auf dem Sarah ihre Freundin Isolde mit einem Besuch überrascht. Ausgelassen werfen sie sich in das Festivalgeschehen. Sarah lernt einen gutaussehenden Mann kennen und entscheidet sich, ihn zu verführen – langsam und über mehrere Tage. Während sie sich ihrem Ziel nähert, verändern unirdische, erschreckende Gefühle ihr Verhalten. Sie stürzt immer tiefer in die mystische Welt der anderen Festivalbesucher und vergisst darüber fast ihre Freundin. Was als unschuldiger Besuch beginnt, entwickelt sich bald zu einer verwirrenden Reise in eine Welt der Fantasie, in der sich Realität und Mythos unauflöslich miteinander verbinden. In ihrem zweiten Spielfilm THOU WAST MILD AND LOVELY (USA 2014) lässt Decker Schönheit und Horror unbekümmert miteinander flirten. Sarah lebt mit ihrem Vater auf einer Farm in Kentucky. Über den sattgrünen Bildern liegt eine Frauenstimme, die geheimnisvoll und sinnlich von ihrem Liebhaber erzählt, der ein Mensch sein mag oder auch die ganze Welt. In diese Abgeschiedenheit platzt Akin, der für den Sommer aushelfen soll. Frau und Kind hat er daheim gelassen – und seinen Ehering vorsorglich abgelegt. Bald umkreisen sich die drei. Als Akins Frau zu Besuch kommt, explodiert die Situation, harmlose Fantasien münden in einem gewalttätigen Alptraum. Beide Filme starten am 16. Oktober im Kino.

august 2014, berlinale forum

Im Kino: "Die langen hellen Tage"

Bild aus Die langen hellen Tage

Ab dem 21. August ist Nana Ekvtimishvili und Simon Groß' DIE LANGEN HELLEN TAGE (Grzeli nateli dgeebi/In Bloom) bundesweit in ausgewählten Kinos zu sehen. Der Film war im Forum 2013 uraufgeführt und in der Folge auf zahlreichen internationalen Filmfestivals gezeigt und ausgezeichnet worden.

Erzählt wird eine Coming-of-Age Geschichte im Tbilissi des Jahres 1992. Die Sowjetzeit ist vorüber, Georgien ist auf sich selbst gestellt, in der Provinz Abchasien herrscht Bürgerkrieg. Für Natia und Eka, die erst 14-jährigen Heldinnen von GRZELI NATELI DGEEBI, geht die Kindheit zu Ende. Eka wächst ohne ihren Vater auf, sie rebelliert gegen die besorgte Mutter und die ältere Schwester. Bei Natia terrorisiert der cholerische, trunksüchtige Vater die Familie. Frieden finden die beiden Freundinnen aber auch draußen nicht, in der Schule, auf der Straße, in der Schlange vor der Brotausgabe. Chaos, Unsicherheit, Zukunftsangst regieren den Alltag. Ein Verehrer schenkt Natia eine Pistole mit einem einzigen Schuss Munition. Wenig später wird Natia von einem anderen Verehrer entführt. Virtuos nimmt der erste Spielfilm von Nana Ekvtimishvili und Simon Groß die verschütteten Traditionen des georgischen Kinos wieder auf, verwebt Laut und Leise, Melancholie und Lieblosigkeit, Gewaltausbrüche und Idylle, frühreife Kaltblütigkeit und kindliche Naivität zu einer wunderbar rhythmischen, aufregenden filmischen Komposition. In Georgien ist eine neue Generation von Filmemachern erwacht, und sie beginnt damit, sich der eigenen Geschichte zu erinnern. (Christoph Terhechte)

In Berlin findet am 13. August im Hackesche Höfe Kino eine Premiere in Anwesenheit der Regisseure statt.

märz 2014, berlinale forum

Cinéma du Réel: Grand Prix für "Iranien"

IRANIEN von Meran Tamadon hat den großen Preis des Cinéma du Réel in Paris erhalten. Der Film, der im diesjährigen Forum uraufgeführt wurde, dokumentiert ein mehrtägiges Experiment: Um einen Dialog über ihre fundamental unterschiedlichen Werte und Denkgebäude zu führen und Möglichkeiten einer Koexistenz auszuloten, initiiert der im Exil lebende Filmemacher eine Begegnung mit regimetreuen Geistlichen im Iran.

märz 2014, berlinale forum

Kamerapreis für "The Forest is Like the Mountains"

Beim Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund / Köln hat Christiane Schmidt für ihre Kameraarbeit bei PĂDUREA E CA MUNTELE, VEZI? (THE FOREST IS LIKE THE MOUNTAINS) den Preis für die beste Nachwuchsbildgestalterin erhalten. Der nationale Wettbewerb für Bildgestalterinnen des IFFF Dortmund | Köln stellt – weltweit einzigartig – die Kameraarbeit von Frauen in den Fokus der Aufmerksamkeit. Der Nachwuchspreis zeichnet die beste Bildgestaltung in den Bereichen Spiel- und Dokumentarfilm aus und wird für Abschlussfilme sowie Filme aus den ersten beiden Jahren nach dem Abschluss verliehen. Er wird alle zwei Jahre in Köln vergeben.

Christiane Schmidt, geb. 1978 in Lüneburg, studierte Politik- und Kunstwissenschaft mit Schwerpunkt Visuelle Medien sowie Dokumentarfilm- und Fernsehpublizistik mit Schwerpunkt Kamera. THE FOREST IS LIKE THE MOUNTAINS, ihr Abschlussfilm, den sie in Ko-Regie mir Didier Guillain realisierte, wurde im diesjährigen Forum uraufgeführt und erzählt von einem Roma-Dorf in der rumänischen Provinz. Die Bewohner leben von der Natur und verwerten, was der Boden gerade hergibt. Einfühlsam beobachtet der Film den Alltag im ökonomischen Abseits, der von einem starken Gemeinschaftsgefühl zusammen gehalten wird.

märz 2014, berlinale forum

Mehrfach-Auszeichnung für "Blind Dates" in Sofia

SHEMTKHVEVITI PAEMNEBI (BLIND DATES) von Levan Koguashvili aus dem Programm des diesjährigen Forum ist beim Sofia International Film Festival gleich dreifach ausgezeichnet worden: Der georgische Film erhielt neben dem mit 10.000 Euro dotierten Hauptpreis des internationalen Wettbewerbs auch den Preis für die beste Regie sowie den FIPRESCI-Preis der internationalen Filmkritik.

BLIND DATES erzählt auf lakonische Weise von dem Lehrer und ewigen Junggesellen Sandro, der sich in die Mutter einer Schülerin verliebt. Als ihr Mann aus dem Gefängnis entlassen wird, gerät Sandro unfreiwillig in dessen Konflikte. Unfähig, sein Glück in die Hand zu nehmen, fügt er sich dem Lauf der Dinge.

februar 2014, berlinale forum

Think:Film Award für Amie Siegel

Der im Rahmen von Forum Expanded erstmalig vergebene Think:Film Award geht an Amie Siegel für PROVENANCE. Der Preis, der eine Präsentation der ausgezeichneten Arbeit im Kino Arsenal sowie in der in Gründung befindlichen Cimatheque in Kairo beinhaltet, wird gemeinsam mit der Allianz Kulturstiftung ausgelobt und würdigt eine Arbeit, die ihr Medium auf kreative Weise dazu nutzt, geopolitische Verortungen zu reflektieren, ästhetische Erfahrungsräume zu erweitern und mentale Perspektivwechsel zu ermöglichen. Der Jury gehörten Mohamed Beshir (Kairo), Marcel Schwierin (Berlin) und Ala Younis (Amman) an.

februar 2014, berlinale forum

Musical Extravaganza von Ja, Panik und Christiane Rösinger

Anlässlich der Premiere von Georg Tillers DMD KIU LIDT spielen die Mitglieder der porträtierten Band Ja, Panik sowie Christiane Rösinger, Chris Immler und Maurice Summen am Freitag 14. Februar im Alter Roter Löwe Rein in der Richardstraße 31 in Neukölln einige Klavierstücke ihrer Songs. Einlass ist ab 19:30, die Musik beginnt um 20 Uhr.

oktober 2013, berlinale forum

Filmanmeldung noch bis 31. Oktober

Die Einreichfrist für das 44. Berlinale Forum endet am 31. Oktober 2013. Die Anmeldung erfolgt online über berlinale.de.

Bitte machen Sie sich mit den Richtlinien des Forums vertraut, bevor Sie einen Film einreichen.

januar 2013, berlinale forum

"For Ellen" und "Hiver nomade" im Kino

Bild aus For Ellen

Mit FOR ELLEN und HIVER NOMADE starten diese Woche gleich zwei Filme aus dem Programm des letztjährigen Forums in den Kinos. FOR ELLEN, der dritte Film von So Yong Kim nach IN BETWEEN DAYS und TREELESS MOUNTAIN erzählt von einem pflichtvergessenen Rockmusiker, der nach langer Abwesenheit verzweifelt versucht, eine Beziehung zu seiner Tochter aufzubauen. Manuel von Stürlers Debütfilm HIVER NOMADE, der gerade mit dem europäischen Dokumentarfilmpreis ausgezeichnet wurde, begleitet den beschwerlichen Alltag zweier Schweizer Schafhirten während der Wintermonate.

februar 2016

First Feature Award: nominierte Forumsfilme

Vier Spielfilmdebüts aus dem Programm des Forums sind in diesem Jahr für den mit 50.000 Euro dotierten Preis für den besten Erstlingsfilm nominiert: AKHER AYAM EL MADINA (IN...

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november 2015

46. Berlinale Forum

Das 46. Berlinale Forum findet vom 11. bis 21. Februar 2016 im Rahmen der 66. Internationalen Filmfestspiele Berlin statt. Die Anmeldefrist für Filme ist abgelaufen. Die...

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