(1) SOY MI MADRE (2) CET HOMME (3) DER SPIEGEL
Am 17.9. zeigen wir bei UnionDocs in Williamsburg/New York ein Programm mit dem Titel "Telenovelic Drama and the Nudity of Words": drei alte und neue Forum-Expanded-Beiträge, in denen es um den Raum geht, den zwei, drei oder mehr Liebende um sich herum abstecken (und ums Älterwerden): SOY MI MADRE (Phil Collins, 2008), DER SPIEGEL (Keren Cytter, 2006) und CET HOMME (Markus Ruff, 2011). Markus Ruff wird zur Vorführung anwesend sein.
Die Filme des Programms arbeiten auf unterschiedliche Weise mit Sprache, die Beziehungen definiert, indem sie Körper und Worte in Bewegung versetzt. Es geht um die (dramatische) Spannung von Telenovelas und das Verführerische einer Sprache, die die Körper, die sie beschreibt, nicht vollkommen erfassen kann.
Die Sprache einer Telenovela hält ihre Charaktere unter Kontrolle, indem sie sie erschafft. Aber manchmal schlagen die Körper zurück und bilden eine (kinematografische) Sprache.