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TWO SPACE, 1979

Januar 2009
MusikBildMagie

Die aus vier Programmen bestehende, von Maria Morata kuratierte Film- und Videoreihe MusikBild-Magie erforscht die vielfältigen Aspekte der Beziehung zwischen Bild und Ton, die in einem Dialog zwischen Filmen der klassischen Avantgarde mit zeitgenössischer Film- und Videokunst widergespiegelt wird. Synästhesie, visuelle Musik und sichtbarer Ton sind die Schlüsselworte für eine sinnliche Reise in die von den Künstlern imaginierten audiovisuellen Paradiese.

 

MusikBildGeometrie (29.1.) Geometrische Formen sind ein beliebtes Motiv für Künstler, die sich mit der Umwandlung von Musik in Bilder befassen - von den einfachen und klaren Formen der ersten Avantgarden bis hin zu komplexen, digital generierten Bildern.

MusikBildMetrik (29.1.) Die Visualisierung von Ton erfolgt durch eine Vielzahl von Strategien, denen alle die Maßeinheit der visuellen und zeitlichen Einheiten zugrunde liegt. Die kreative Freiheit, mit der Len Lye den Filmstreifen bearbeitet, konstrastiert mit der strengen visuellen Partitur, auf der Peter Kubelkas ARNULF RAINER basiert.

MusikBildMelancholie (30.1.) Dieses Programm zeigt Arbeiten, in denen Musik als narratives Element vorkommt und den Filmen neue Nuancen hinzufügt. Das melancholische Gefühl, das durch den Dialog zwischen Ton und Bild entsteht, prägt diese Auswahl von Arbeiten auf sehr unterschiedliche Arten und lässt Freiraum für subjektive Interpretationen.

MusikBildLichtblick (30.1.) Ton und Licht sind die Schwerpunkte des letzten Programms. Diese Bilder besitzen in sich einen visuellen Rhythmus, der sich durch musikalische Parameter inspirieren lässt, um Harmonie oder Kontrapunkt miteinander zu verbinden.

Alle Programme werden von Maria Morata eingeführt.

 

Ein Project von Klangzeitsort, Institut für Neue Musik der UdK Berlin und HfM Hanns Eisler. Dank an Irene Kletschke.

 

MusikBildMagie

The film and video series MusikBildMagie consisting of four programs and curated by Maria Morata examines the varied aspects of the relationship between image and sound reflected in a dialogue between classical avant-garde films and contemporary film and video art. Synaesthesia, visual music and visible sound are the keywords of a sensuous journey to the audiovisual paradises imagined by the artists.

 

MusikBildGeometrie (Jan. 29) Geometric forms are a popular motif for artists dealing with the conversion of music to images – from the simple and distinct forms of the first avant-garde movements to complex, digitally generated images.

 

MusikBildMetrik (Jan. 29) Sound is visualized using many different strategies, which are all based on visual and temporal units of measurement. The creative freedom with which Len Lye works on film strips stands in contrast to the rigid visual score on which Peter Kubelka's ARNULF RAINER is based.

 

MusikBildMelancholie (Jan. 30) This program shows works in which music is used as a narrative element, adding new nuances to the films. The melancholic feeling created by the dialogue between sound and image characterizes this selection of works in many different ways and leaves room for subjective interpretations.

 

MusikBildLichtblick (Jan. 30) The last program focuses on sound and light. These images possess an inherent visual rhythm inspired by musical parameters in order to combine harmony and counterpoint with each other. All programs are introduced by Maria Morata.

 

A project of Klangzeitsort, Institut für Neue Musik of the UdK Berlin and HfM Hanns Eisler. Thanks to Irene Kletschke.