Auch in diesem Jahr entscheidet eine eigene dreiköpfige Internationale Jury über den besten Erstlingsfilm im Programm der Berlinale. Die Auszeichnung ist mit 50.000 Euro dotiert und wird von der Gesellschaft zur Wahrnehmung von Film- und Fernsehrechten (GWFF) gestiftet. Das Preisgeld teilen sich der Regisseur und der Produzent des ausgezeichneten Erstlingsfilms. Zusätzlich erhält der Regisseur des Preisträgerfilms einen "Viewfinder" -- als nützliches Werkzeug sowie als Erinnerungsstatuette.
Um den Preis konkurrieren in diesem Jahr insgesamt 24 Spielfilmdebüts aus den Sektionen Wettbewerb, Panorama, Forum sowie Generation Kplus und 14plus. Die Gewinner werden am 20. Februar bei der offiziellen Preisverleihungsgala im Berlinale Palast bekannt gegeben.
Berücksichtigt werden nur Spielfilme. Die nominierten Filme dürfen noch keinen Preis bei einem internationalen Filmfestival erhalten haben. Um als Debütfilm eines Regisseurs zu gelten, darf dieser noch keinen Film fertig gestellt haben, der länger als 60 Minuten ist und eine Kinoauswertung erfahren hat oder bei einem internationalen Filmfestival gezeigt wurde. Filme, die in Co-Regie entstanden sind, werden nicht als Debütfilme betrachtet.
Die Jury bilden der Filmemacher und Produzent Michael Verhoeven (Deutschland), der Schauspieler Ben Foster (USA) und die Produzentin Lorna Tee (Malaysia).
Folgende acht Filme aus dem Programm des Forums sind für den Preis nominiert:
Au revoir Taipei (Yī yè Tái běi) von Arvin Chen, Taiwan/USA/Deutschland
Eine flexible Frau (The Drifter) von Tatjana Turanskyj, Deutschland
El vuelco del cangrejo (Crab Trap) von Oscar Ruíz Navia, Kolumbien/Frankreich
Imani von Caroline Kamya, Uganda/Schweden
The Man Beyond the Bridge (Paltadacho Munis) von Laxmikant Shetgaonkar, Indien
One Day (Yǒu yī tiān) von Hou Chi-Jan, Taiwan
Our Fantastic 21st Century (Neo-wa na-eui i-shib-il-seki) von Ryu Hyung-ki, Republik Korea
Portrait of the Fighter as a Young Man (Portretul luptătorului la tinerețe) von Constantin Popescu, Rumänien