Family Affairs

eine Idee für das "Living Archive" des Arsenal

Das Filmgeschäft ist ein Business, das mehr als etwa die Kühlschrank- oder Autoindustrie "personenabhängig" funktioniert. Ein hervorragendes Beispiel ist die Art und Weise, wie das Forum bzw. das Arsenal seit seinem Bestehen funktioniert.

Bei diesem Projekt von Living Archive sollen diese Belange ausnahmsweise einmal nicht in den Hintergrund, sondern in den Vordergrund gestellt werden. Konkret soll es um die Bestandsaufnahme von Wissens-und Erzählenswertem gehen, die sich als Geschichten, Anekdoten und Historien um einzelne Filme drehen, die sich im Archiv des Arsenal befinden.

Die zentrale Idee ist eine – möglicherweise in die Zukunft offene – Sammlung/Dokumentation dieses Wissens. Welche Filme sind wie in das Archiv gekommen? Wer hat sie empfohlen? Wie/wann wurden die Filmemacher/Rechteinhaber involviert? Kamen sie über das Forum, die Berlinale – oder über andere Wege? Wer hat sie gesehen – und für "wichtig" gehalten? Was hat die Rechteinhaber motiviert, sie in dieses Archiv zu geben? Warum?

In einer Recherchephase sind in enger Kooperation mit Ulrich und Erika Gregor bereits "family members" des Forums (Einzelpersonen & Institutionen) in aller Welt kontaktiert worden mit der Bitte, herausragende Filme für diese erste Recherchephase zu "nominieren", zu denen sich Geschichten erzählen lassen. Daraus sind nun die ersten Interviews entstanden.

Die Biografie von Dorothee Wenner