Neu im Verleih
von Andrew Bujalski
Kinostart: 25.03.2010
Beeswax ist eine Geschichte über Familien – reale und erfundene –, über Menschen, die sich um andere kümmern. Jeannie und Lauren sind eineiige Zwillingsschwestern. Jeannie, die seit ihrer Jugend querschnittsgelähmt ist, sitzt im Rollstuhl. Während sie sich mit der Sorge herumschlägt, dass ihre Freundin und Mitinhaberin ihres kleinen Kleidergeschäfts sie verklagen will, sucht Lauren nach einem Job, der sie möglichst weit von ihrer gerade gescheiterten Beziehung fortträgt. Beide müssen die rechtlichen, privaten und amourösen Angelegenheiten ihres Lebens neu verhandeln.
von Lisandro Alonso
Kinostart: 15.04.2010
Seit über 20 Jahren arbeitet Farrel als Matrose auf Containerschiffen, ebensolang war er nicht mehr zuhause gewesen. In Ushuaia, dem südlichsten Hafen der Welt, bittet er den Kapitän um Urlaub. Farrell möchte noch einmal seine Mutter besuchen, von der er nicht weiß, ob sie überhaupt noch lebt. Er reist zurück an den Ort seiner Kindheit, tief ins Herz von Feuerland, wo das Klima und die Lebensbedingungen kaum härter sein könnten. Bei seiner Ankunft erwartet ihn eine Überraschung.
Download des Verleihprogramms 2000-2006 im PDF-Format
von Esther Rots
Als wäre ein Schicksalsschlag nicht genug, wird Marieke kurz nach der Trennung von ihrem Freund Opfer eines brutalen Überfalls. Sie schottet sich von der Außenwelt
von Guy Maddin
Zusammen mit einer Gruppe Waisenkinder wachsen Guy und seine Schwester auf der entlegenen Insel Black Notch auf. Während Guys tyrannische Mutter jede Bewegung der Ki
von Ulrike Ottinger
In Südkorea gehört die Hochzeitstruhe, eine massive Holzbox, die mit ebenso geheimnisvollen wie symbolträchtigen Dingen gefüllt wird, zum Auftaktritual jeder Eh
von Lucien Castaing-Taylor und Ilisa Barbash
Sweetgrass ist eine unsentimentale Elegie auf den amerikanischen Westen, eine alle Sinne ansprechende Beschwörung der Lebensumstände de
Unterstützt von
von Philip Scheffner
Kinostart: 22.04.2010
Weltpremiere auf dem 40. Internationalen Forum des Jungen Films
DER TAG DES SPATZEN ist ein politischer Naturfilm. Er handelt von einem Land, in dem die Grenze zwischen Krieg und Frieden verschwindet. Am 14. November 2005 wird im holländischen Leeuwarden ein Spatz erschossen, nachdem er 23000 Dominosteine umgeworfen hat. In Kabul stirbt ein deutscher Soldat in Folge eines Selbstmordattentates. Das Nebeneinander der Schlagzeilen wird zum Anlass für Regisseur Philip Scheffner, sich mit den Methoden der Ornithologie auf die Suche nach dem Krieg zu machen. In Deutschland, nicht in Afghanistan. Denn hier stellt sich die Frage: Leben wir im Frieden oder im Krieg?
"Es gibt Filme, die das Leben verändern, den Lauf der Geschichte oder das Weltgeschehen beeinflussen. Um nichts weniger geht es in Der Tag des Spatzen – nur, dass der Film diese Geschichte andersherum aufrollt. Philip Scheffner, selbst leidenschaftlicher Hobby-Vogelbeobachter, widmet in seinem neuen Film einem ganz bestimmten Spatzen, der es in dieser entscheidenden Rolle zu Weltruhm gebracht hat, eine kühne Hommage. Mit der Akribie eines Detektivs macht sich Scheffner auf eine fantastische Spurensuche, die von der Ermordung des Spatzen durch einen niederländischen Medienkonzern zu einem fast vergessenen Ferienort an der Ostsee führt und schließlich an den Zäunen verbotener Zonen der west- und

