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Neu im Verleih

von Andrew Bujalski

 

Kinostart: 25.03.2010

 

Beeswax ist eine Geschichte über Familien – reale und erfundene –, über Menschen, die sich um andere kümmern. Jeannie und Lauren sind eineiige Zwillingsschwestern. Jeannie, die seit ihrer Jugend querschnittsgelähmt ist, sitzt im Rollstuhl. Während sie sich mit der Sorge herumschlägt, dass ihre Freundin und Mitinhaberin ihres kleinen Kleidergeschäfts sie verklagen will, sucht Lauren nach einem Job, der sie möglichst weit von ihrer gerade gescheiterten Beziehung fortträgt. Beide müssen die rechtlichen, privaten und amourösen Angelegenheiten ihres Lebens neu verhandeln.

 

von Guy Maddin

 

Endlich kommt der Erfolgsfilm des Forums 2007 regulär in die Kinos!

 

Dazu die Presse: „Guy Maddin erfindet den Stummfilm neu“ taz / „Expressionismus auf Speed“ Tip

 

Zusammen mit einer Gruppe Waisenkinder wachsen Guy und seine Schwester auf der entlegenen Insel Black Notch auf. Während Guys tyrannische Mutter jede Bewegung der Kinder von der Spitze des Leuchtturms aus verfolgt, tüftelt sein Vater, ein Wissenschaftler und Erfinder, heimlich Tag und Nacht im Kellerlabor.


Download des Verleihprogramms 2000-2006 im PDF-Format


von Ulrike Ottinger

 

In Südkorea gehört die Hochzeitstruhe, eine massive Holzbox, die mit ebenso geheimnisvollen wie symbolträchtigen Dingen gefüllt wird, zum Auftaktritual jeder Eh

von Lucien Castaing-Taylor und Ilisa Barbash

 

Sweetgrass ist eine unsentimentale Elegie auf den amerikanischen Westen, eine alle Sinne ansprechende Beschwörung der Lebensumstände de

von Shin Dong-il

 

"Gastgeber & Gast" - der Gastgeber glaubt an den Menschen, der Gast an Gott.

von Zoran Solomun

 

Noch nie wurde mit zeitgenössischer Kunst so viel Geld verdient wie in den Jahren 2002 bis 2008. Einzelne Werke waren so teuer wie eine Boeing. Auf den vielen Kun


Unterstützt von


von Esther Rots

 

Kinostart: 28.01.2010

 

Als wäre ein Schicksalsschlag nicht genug, wird Marieke kurz nach der Trennung von ihrem Freund Opfer eines brutalen Überfalls. Sie schottet sich von der Außenwelt ab, zieht im klirrend kalten Winter in ein renovierungs-bedürftiges Haus nach Zeeland und versucht trotzig, kein Opfer zu sein. In den langen Szenen, in denen Marieke mit sich und ihrem Gefühlschaos allein im Haus ist, werden die Außenwände zur Grenze ihres Ichs, in dem Unbewusstes und Bewusstes, Erinnerungen, Gedanken und Rache, oder vielleicht auch nur die Fantasie davon, gleichermaßen real sind.

 

Die Kamera, die ihr dabei sehr nah kommt und oft ihre Perspektive einnimmt und die Tonspur, die Sprache, Geräusche, Musik und Gesang zu einem beeindruckenden Soundtrack verwebt, machen uns zu intimen Zeugen von Mariekes Verdrängung von Gefühlen wie Scham, Hilflosigkeit, Trauer und Schwäche. Für sich bevorzugt sie Posen, die Stärke behaupten; die Empathie, die sie sich selbst verweigert, empfindet sie in nächtlichen Internet-Chats für andere Opfer, in denen auch die Idee entsteht, die Bestrafung der Täter selbst in die Hand zu nehmen. Sie lässt sich auf eine Beziehung zu ihrem bodenständigen Nachbarn John ein und wird schwanger. Doch ohne es zu merken, verliert Marieke allmählich die Kontrolle über ihr Leben.