mai 2012, distribution news

"Os residentes" ("The Residents")

von Tiago Mata Machado, Kinostart 12. Juli 2012

Bilder aus Os residentes

Angetreten um einer Welt, der die Utopien und die Poesie abhanden- gekommen sind, den Kampf anzusagen, haben die Bewohner eines Abrisshauses eine temporäre autonome Zone errichtet. Eine Art situationistische Stadtguerilla der Gegenwart, verbringen sie ihre Tage damit, auf materieller wie immaterieller Ebene Unruhe zu stiften. Es wird rezitiert und deklariert, diskutiert, performed und getröstet. Eine Frau wird gekidnappt, pantomimisch der Nahkampf geübt, Schamhaare zu Schnurrbärten umarrangiert. Viele der lustvoll-sinnlosen Aktionen der Bewohner drehen sich im Kreis; hierin ist bereits deren ironische Selbstreflexion enthalten: Letztlich sind sie bloße ästhetische Imitation der Parolen, Gesten und Po- sen der politischen und künstlerischen Praxis der 1960er und 1970er. So verkünden die Bewohner schließlich das Ende der eigenen Avantgarde und geben ihr Haus dem Abriss anheim. Mit der gleichen Freude am Verwirrspiel experimentiert dieser einfallsreiche, wunderbar fotografierte Film mit Form und Inhalt. Gespickt mit dis- kursiven und filmischen Referenzen ist er sich der eigenen Begrenztheit vollends bewusst und vertritt doch selbstbewusst die These, dass noch in jeder Wiederholung etwas von der unruhestiftenden Kraft der ursprünglichen Geste liegt.

april 2012, distribution news

Neu auf unserem VoD-Channel: "Aufnahme"

Bilder aus Aufnahme

Wir freuen uns sehr, Stefan Landorfs vielschichtiges Debüt AUFNAHME ab dem 1. Mai auf unserem VoD-Channel bei realeyz.tv präsentieren zu können. Landorf, selbst ein ehemaliger Arzt, widmet sich hier einem Berliner Krankenhaus. Visite, der ärztliche Rundgang, und Anamnese, die Erfragung eines Krankenbildes, diese Begriffe aus der Medizin lassen sich auch auf die Struktur des Films anwenden, denn die Institution erscheint darin wie ein Organismus, der auf verschiedenen Wegen untersucht und abgeklopft wird.

april 2012, distribution news

"Traumfabrik Kabul"

von Sebastian Heidinger, Kinostart: 19. April 2012

Saba Sahar ist Polizistin in Afghanistan – sowie Schauspielerin, Regisseurin und Produzentin. Als Vertreterin der staatlichen Exekutive wie als Filmemacherin setzt sie sich für die Rechte der Frauen in der stark männerdominierten afghanischen Gesellschaft ein. Sahars Stärke ist die unbeirrbare Leidenschaft für ihr zerrüttetes Land: wo Frauenrechte mit Füßen getreten werden, schlägt sie mit den Waffen des Films zurück. So kämpft sie in einem ihrer Filme als Superheldin im Martial-Arts-Stil gegen ihre männlichen Widersacher, um eine Frau aus deren Fängen zu befreien. Persönliche Begegnungen mit Sahar sowie unterhaltsamen Ausschnitten aus ihren Filmen, eröffnen einen ungewohnten Blick auf einen Schauplatz, der sonst Garant für traurige Nachrichten ist. Saba Sahar ist im wahren Leben keine Superheldin – aber eine Heldin, die Hoffnung gibt.

april 2012, distribution news

Neu im Verleih: Die Filme von Jack Smith!

Foto von Jack Smith

2009 präsentierten das Arsenal und das Hebbel am Ufer (HAU) "LIVE FILM! JACK SMITH! Five Flaming Days in a Rented World", kuratiert von Susanne Sachsse, Stefanie Schulte Strathaus und Marc Siegel. Gemeinsam mit 50 internationalen Künstlern und Wissenschaftlern widmete sich das Event dem Underground-Pionier und der queeren Ikone Jack Smith (1932–89). Superstar Mario Montez, der für LIVE FILM zum ersten Mal wieder auf der Bühne stand, und die teilnehmende Regisseurin Ulrike Ottinger erhielten bei der Berlinale einen Ehren-Teddy. Nun gibt es wieder große Neuigkeiten: Auf Initiative von Jerry Tartaglia und durch die Leidenschaft und Tatkraft vieler stellt das Jack Smith Archive der Barbara Gladstone Gallery dem Arsenal nagelneue 16mm-Kopien für Verleihzwecke zur Verfügung. Pünktlich zu Camp / Anti-Camp können wir sie am 13. April dem Publikum präsentieren und wir hoffen, dass sie künftig auf vielen Leinwänden erstrahlen!

märz 2012, distribution news

Neu auf unserem VoD-Channel: "After Effect" & "UmdeinLeben"

Bilder aus After Effect und UmdeinLeben

Wir freuen uns sehr, zwei neue Filme auf unserem VoD-Channel bei realeyz.tv präsentieren zu können. AFTER EFFECT von Stephan Geene erzählt eine Liebesgeschichte, die auf der Stelle zwischen Kunst, kulturellem Kapital und Marketing tritt. UMDEINLEBEN von Gesine Danckwart ist ein unterhaltsamer, selbstironischer Film über sechs Frauen, die an diesem Tag mal wieder versuchen, ihr Leben zu retten. Bisher sind auf unserem VoD-Channel folgende Filme verfügbar: AUSGERECHNET BULGARIEN von Christo Bakalski, DER TAG DES SPATZEN von Philip Scheffner, MR. GOVERNOR von Måns Månsson, SUNNY LAND von Aljoscha Weskott & Marietta Kesting, SUPER ART MARKET von Zoran Solomun, ÜBERTRAGUNG von Harun Farocki sowie Angelika Levis Filme MEIN LEBEN TEIL 2 und ABSENT PRESENT.

märz 2012, distribution news

"Treeless Mountain"

von So Yong Kim, Kinostart: 01.03.2012

Die sechsjährige Jin lebt mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester Bin in einer kleinen Wohnung in Seoul, Südkorea. Als die Mutter sich auf die Suche nach dem Vater der beiden Mädchen macht, von dem sie getrennt lebt, müssen Jin und Bin den Sommer bei ihrer alkoholkranken Schwägerin verbringen. Zum Abschied bekommen sie von der Mutter ein Sparschwein; sie verspricht, zurück zu sein, sobald es voll ist. Doch als es soweit ist, bleibt die Mutter verschwunden. Jin und ihre Schwester werden auf eine Farm gebracht, die ihren Großeltern gehört. Durch dieses Erlebnis erkennt Jin die Bedeutung familiärer Bindungen. Unter dem Einfluss ihrer resoluten und hart arbeitenden Großmutter lernt Jin, dass sie durch ihre Fürsorge für die jüngere Schwester ihren Schmerz verwinden kann.

märz 2012, distribution news

Neue Arbeiten bei ARTE Creative

Bild aus ONCE UPON A SIDEWALK

Seit Februar letzten Jahres ist bei ARTE Creative – einer interaktiven Plattform u.a. für experimentelle Film- und Videoarbeiten – eine Auswahl an Filmen von arsenal distribution zu sehen. Jeden Monat kommt ein neuer Film hinzu, der für jeweils ein Jahr gestreamt wird. Ab März wird Gheith Al-Amines Video ONCE UPON A SIDEWALK (Libanon 2009, 20’) gezeigt, das die Darstellung von Frauen als Objekte des Begehrens betrachtet und das Medium Video analysiert, indem es wiederholt dessen Parameter manipuliert. Geith Al-Amines Arbeiten "T.S.T.L" und "King Lost His Tooth" wurden im Forum Expanded der Berlinale 2012 gezeigt.

dezember 2011, distribution news

"Utopians"

von Zbigniew Bzymek, Kinostart: 05.01.2012

Bilder aus Utopians

Roger arbeitet als Yoga-Lehrer. Das Verhältnis zu seiner frisch aus dem Militärdienst ausgeschiedenen Tochter Zoe wird durch deren Liebe zu Maya belastet, einer jungen Frau, der Schizophrenie attestiert wurde. Rogers wiederholtes Zuspätkommen und ein mitgebrachter herrenloser Hund sorgen für Spannungen mit den Teilnehmern seiner Yoga-Klasse. Auch ein Renovierungsauftrag, den Roger, Zoe und Maya in einem bürgerlichen Haus übernehmen, verläuft alles andere als plangemäß und spannungsfrei. Drei Menschen, die sich am Rand bewegen: der Gesellschaft, der Beherrschung, der Kräfte, des Zusammenbruchs. Die von Roger problematisierten unterschiedlichen Realitäten, für die Mayas Schizophrenie metaphorisch steht, holen ihn in der Yoga-Klasse ein, wenn sein Glaube "we can make our own time" ebenso schnell an seine Grenzen stößt, wie das "feel united with the world around you" mit der sozialen Realität kollidiert. Fernab vom Sozialdrama hat Zbigniew Bzymek in seinem Spielfilmdebüt eine Form gefunden: Entdramatisiert und nicht linear bildet sich aus teils durch Schwarzblenden separierte Szenen die Skizze einer Geschichte. Mit einer eigentümlich schwebenden Atmosphäre und einer der nachhaltigsten Gitarrenimprovisationen seit "Dead Man".

dezember 2011, distribution news

Neu im Verleih: "Sonnensystem" von Thomas Heise

Bilder aus dem Film Sonnensystem

SONNENSYSTEM ist ein Film über das Verschwinden. Er erzählt vom Alltag der indigenen Gemeinschaft der Kollas von Tinkunaku in den Bergen Nordargentiniens. Er erzählt von Ramona und Viviano im hoch gelegenen Santa Cruz und in Blanquito im Tal und vom taubstummen Fortunato und von Luis Familie, und von Soto dem Hirten, von Cecilia und Bernardo, dessen Traktor sich überschlug, und von Guido dem Kind, das den Menschen aus dem Lehm ritzt, von Gott und vom Fasching den alle feiern, und von den fließenden Wassern. Der Film zeigt Begegnung ohne Kenntnis der Sprache des andern. Eine Erzählung ohne Worte vom Kennenlernen und einander Sehen. Ausschließlich über Bilder, ohne jedes Interview oder Kommentierung nähert sich der Film den Menschen dieser kleinen Gemeinde, folgt der Wanderung von Viviano und Ramona vom Tal in das dreieinhalbtausend Meter hoch gelegene Dorf Santa Cruz, wo sie den Sommer verbringen bis der irgendwann einsetzende Herbstregen sie wieder hinabsteigen lässt nach Rio Blanquito. Mit den religiösen Kollas lebend, zwischen alten Riten und hereinbrechender Moderne, in der grandiosen Landschaft der Yunga und Quechua erzählt der Film vom Alltag des Verschwindens eines indigenen Volkes. Dies irae. (Text: Thomas Heise)

november 2011, kinostarts

"Day Is Done"

von Thomas Imbach, Kinostart 01.12.2011

Zuerst der qualmende Schlot, mit dem Teleobjektiv in nächste Nähe gerückt. Dann die Züge, die Wolken und die Vogelschwärme, das Stadtpanorama im Weitwinkel. Flugzeuge. Zeitraffer, Zeitlupe. Später schwarze Regenwolken, Sonne, Schnee, Mondschein. Die Straße vor dem Haus: Lagerhallen, vor denen Schrott sortiert wird, Wein geliefert, eine Party gefeiert. Brennende Autos, ein schwerer Motorradunfall. Eine junge Frau, die tagein tagaus ihre Post abholt und die NZZ. Von links durchquert sie das Bild, von rechts kehrt sie zurück. Den Beobachter scheint sie nicht zu bemerken über all die Jahre, die er mit seiner Kamera am Fenster steht und das Leben aufzeichnet, das sich vor seinem Atelier ausbreitet. Wie die Zeit vergeht, das stellt der Zuschauer zuerst an den Nachrichten auf dem Anrufbeantworter des Filmemachers fest. Anfangs wirken sie ein wenig komisch, die Anrufe glücklicher oder enttäuschter Freundinnen, die Urlaubsgrüße und Glückwünsche. Da sind sie noch aus dem Zusammenhang gerissen, der sich alsbald herstellt. Dann auf einmal kommt jeder Nachricht eine historische Bedeutung zu. Krankheit, Tod, Schwangerschaft, Geburt, Trennung, Erfolge, Misserfolge. Ein Schock, als man schließlich feststellt, dass man sich mitten in einem Leben befindet, dramatischer als jede Fiktion. (Forumskatalog, Christoph Terhechte)

november 2011, distribution news

"The Ballad of Genesis and Lady Jaye"

von Marie Losier, Kinostart 24.11.2011

Bilder aus dem Film The Ballad of Genesis and Lady Jaye

Der Film, der auf der Berlinale 2011 mit dem Caligari-Preis des Forums sowie dem Teddy für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde, ist ein intimes, berührendes Porträt über das Leben und Werk des bahnbrechenden Performance-Künstlers und Musik-Pioniers Genesis Breyer P-Orridge - bekannt durch COUM Transmissions (1969-1976), Throbbing Gristle (1975-1981) und Psychic TV (1981 bis heute) - und seiner Lebens- und Arbeitspartnerin Lady Jaye. Man mag einen Film über die Geschichte der Industrial Music erwarten, über Genesis als Bindeglied zwischen Pre- und Postpunk-Ära, über den Underground seit den 1970er Jahren. Das ist er auch, aber erzählt aus der Perspektive einer großen romantischen Liebe, die in den 1990er Jahren ihren Anfang nahm. Genesis und Lady Jaye beginnen durch Operationen eins zu werden, ein Drittes, ein Pandrogyn. Beeinflusst, wie so vieles in Genesis‘ Arbeit, von Brion Gysins und William Burroughs "Cut Ups", war es der Versuch, zwei einzelne Identitäten zu dekonstruieren, durch die Schaffung einer unsichtbaren Dritten.

november 2011, kinostarts

"Bad o meh - Wind und Nebel": "Cinema fairbindet"-Roadshow vom 18.10. bis 20.12.2011

Der Preisträgerfilm des in diesem Jahr zum ersten Mal während der Berlinale verliehenen entwicklungspolitischen Filmpreises "Cinema fairbindet", gestiftet vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), tourt im Rahmen der "Cinema fairbindet"-Roadshow vom 18. Oktober bis 21. Dezember durch 25 Städte in Deutschland. Weiter unten finden Sie die komplette Liste der Kinos sowie die Vorführungsdaten. Bitte besuchen Sie die Homepage Ihres nächstgelegenen Kinos für weiteren Angaben.

oktober 2011, distribution news

"Bad o meh - Wind und Nebel"

von Mohammad Ali Talebi, Kinostart 20.10.2011

Bilder aus dem Film Bad o meh

Da der Vater des siebenjährigen Sahand Arbeit auf einem Ölfeld im Süden des Irans gefunden hat, muss die Familie aus dem fruchtbaren Norden in den heißen, trockenen Süden ziehen. Kurz darauf bricht der Krieg gegen den Irak aus. Sahand ist mit seiner Mutter allein zuhause, als eine Bombe die Mutter tötet. Er selbst überlebt schwer traumatisiert. Überfordert bringt der Vater Sahand und seine zwölfjährige Schwester Shooka zurück in ihr Heimatdorf, wo sie beim Großvater unterkommen. Die Ruhe und die Schönheit des Nordens sollen Sahand von seinem Trauma befreien. Doch Sahand hat es schwer, wird von den anderen Kindern im Dorf gehänselt. Bei einem Ausflug an einen nahegelegenen See entdeckt er eine angeschossene Wildgans. Ihr Gefieder erinnert ihn an das weiße Kleid seiner Mutter, das sie am Tag ihres Todes trug. Der Großvater verbietet Sahand, sich um die Gans zu kümmern. Doch in der Nacht schleicht sich der Junge davon, um sie zu suchen.

april 2011, distribution news

Neuzugänge aus Forum Expanded 2011 im Verleih

Bild aus dem Film Into Thin Air

13 Experimentalfilme aus dem Programm des diesjährigen Forum Expanded sind ab sofort im Verleih von arsenal distribution erhältlich: BLIND von Annika Larsson, (Deutschland/Schweden 2010, 20’), CARRYING PICTURES von Tom Holert (Deutschland 2010, 10’); CET HOMME von Markus Ruff (Deutschland 2011, 45’), DAS SCLAFENDE MÄDCHEN von Rainer Kirberg (Deutschland 2010, 114’), FÜHRUNG von René Frölke (Deutschland 2010, 37’), INTO THIN AIR von Mohammadreza Farzad (Iran 2010, 26’), MINOR von Patty Chang (USA 2010, 25’), NATIONAL MOTIVES von Raphaël Grisey (Frankreich/Ungarn 2010, 28’), PARALLEL WORLDS von Harald Thys und Jos de Gruyter (Belgien 2010, 26’), PAROLE À LA FEMME von Eléonore de Montesquiou (Estland 2010, 8’), PIGS von Pawel Wojtasik (USA 2007-2010, 7’), THE STORY OF MILK & HONEY von Basma Alshrif (Libanon 2010, 10’) und SURFACE NOISE von Tim Blue, David Phillips und Paul Rowley (Deutschland 2010, 7’).

april 2011, distribution news

Auftragswerke des Festivals LIVE FILM! JACK SMITH!

Bild aus dem Film Little White Cloud that Cried

Vom 28. Oktober bis 1. November 2009 präsentierte das Arsenal gemeinsam mit dem HAU / Hebbel am Ufer das Festival "LIVE FILM! JACK SMITH! Five Flaming Days in a Rented World". Dieses Festival, kuratiert von Stefanie Schulte Strathaus, Marc Siegel und Susanne Sachsse, widmete sich gemeinsam mit 50 internationalen KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen dem Pionier des US-amerikanischen Underground und der queeren Ikone, Jack Smith. Mit Performances, Filmen, Videos, Diashows, Ausstellungen, Konzerten, Vorträgen und Diskussionen eröffnete "LIVE FILM!" nicht nur unterschiedliche Perspektiven auf das Gender- und Genregrenzen sprengende Werk Jack Smiths, Andy Warhols und anderer Avantgardisten der 1960er Jahre, sondern inszeniert Smiths Werk auch im Austausch mit neuen Arbeiten einer Vielzahl internationaler zeitgenössischer KünstlerInnen.

Die im Rahmen dieses Festivals vom Arsenal Institut in Auftrag gegebenen Videos und Filme sind ab sofort im Verleih von arsenal distribution erhältlich.

april 2011, distribution news

Compilation 2009 & 2010 – Experimentalfilme von arsenal distribution

Bild aus dem Film Mr Sakuari at the Ticket Counter

Eine DVD-Box mit insgesamt 40 Arbeiten aus den Jahren 2009 und 2010 kann ab sofort von Kurator/innen, Festivals und andere Multiplikator/innen angefordert werden.