Februar 2017, kino arsenal

Die DEFA-Stiftung präsentiert

DAS BEIL VON WANDSBEK, 1951

Im Zeitalter digitaler Filmkopien steht auch die DEFA-Stiftung vor der Herausforderung, ihre Filme für das Kinopublikum in dieses neue Format zu transferieren. So hat die Stiftung seit 2012 über 320 Lang- und Kurzfilme digitalisiert und als DCP an den Verleih übergeben. In der neuen Filmreihe "DEFA-digital" werden nun besonders spannende Digitalisierungsprojekte vorgestellt. Melanie Hauth, Projektverantwortliche der Stiftung, wird jeweils Einblicke in die Restaurierung geben.

Zum Auftakt zeigen wir DAS BEIL VON WANDSBEK (Falk Harnack, DDR 1951) nach dem gleichnamigen Roman von Arnold Zweig mit Erwin Geschonneck als Schlachtermeister, der für die NSDAP die Aufgabe eines Scharfrichters übernimmt und daran zerbricht. Der Film wurde 1951 nach kurzer Laufzeit verboten und erst in den 80er Jahren wieder komplett aufgeführt. Im SEILERGASSE 8 (Joachim und Günter Kunert, DDR 1960) untersucht ein DDR-Kriminalist den Mord an einer jungen Frau. Der Verdacht fällt auch auf seinen Sohn. (jh)  (6.2.)

kino arsenal: Die DEFA-Stiftung präsentiert

19:00 Kino 2


Das Beil von Wandsbek

Das Beil von Wandsbek Falk Harnack DDR 1951
DCP | 113 min

Einführung: Melanie Hauth, Ralf Schenk
kino arsenal: Thomas Mauch, Kameramann und Filmemacher

19:30 Kino 1


Frau Blackburn, geb. 5. Jan. 1872, wird gefilmt

Besitzbürgerin, Jahrgang 1908 Alexander Kluge

Gelegenheitsarbeit einer Sklavin

*Frau Blackburn, geb. 5. Jan. 1872, wird gefilmt
Alexander Kluge BRD 1967
35 mm 13 min
*Besitzbürgerin, Jahrgang 1908
Alexander Kluge BRD 1973
16 mm 11 min
Gelegenheitsarbeit einer Sklavin
Alexander Kluge BRD 1973
DCP 89 min

Zu Gast: Thomas Mauch
kino arsenal: Die DEFA-Stiftung präsentiert

21:15 Kino 2


Seilergasse 8

Seilergasse 8 Joachim Kunert DDR 1960
DCP 90 min

Einführung: Melanie Hauth, Ralf Schenk