Arsenal: Programm http://www.arsenal-berlin.de/ en Arsenal: Programm http://www.arsenal-berlin.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif http://www.arsenal-berlin.de/ 18 16 TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Sun, 07 Feb 2106 07:28:15 +0100 Retrospektive Ernst Lubitsch http://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/6950/2796/a%3E%3Cbr.html Ernst Lubitsch (1892–1947) war ein Meister in der Inszenierung geistreicher Komödien, die seine unverwechselbare Handschrift tragen, und deren Popularität und Wertschätzung bis heute ungemindert andauern. Spielerische Leichtigkeit, subtile Andeutungen, beredte Auslassungen, sarkastisch zugespitzte Dialoge, Ironie, Prägnanz und exaktes Timing sind kennzeichnend für den sprichwörtlichen "Lubitsch Touch". Ernst Lubitsch begann im elterlichen Berliner Konfektionsbetrieb als Buchhalter, ehe er als 19-jähriger Schauspielschüler zum Ensemble von Max Reinhardt am Deutschen Theater kam. 1913 konnte er erste Rollen beim Film übernehmen, im Jahr darauf die erste Regiearbeit. Zwischen 1914 und 1918 entstanden zahlreiche Ein- bis Dreiakter unter seiner Regie, vorwiegend Lustspiele mit einem Hang zu derber Komik, in denen Lubitsch auch als Schauspieler mitwirkte. 1918 begann Lubitsch, aufwendigere, abendfüllende Filme zu realisieren. Sein erster großer Historienfilm Madame Dubarry sowie die beiden Komödien Die Austernprinzessin und DIE PUPPE, die den Übergang vom Lustspiel zur Satire markieren, begründeten 1919 Lubitschs Ruhm. In den folgenden Jahren wechselte er häufig die Genres, Kammerspiele folgten auf Monumentalfilme, Volksstücke auf Melodramen und Komödien. Als einer der herausragenden europäischen Filmemacher seiner Zeit ging Lubitsch 1923 nach Hollywood, wo er bruchlos seine erfolgreiche Arbeit fortsetzen konnte. Die Erfindung des Tonfilms nutzte er für einfallsreiche Filmoperetten bzw. Musicals und die Perfektionierung seiner Gesellschaftskomödien, mit denen er, folgt man einem Jean Renoir zugeschriebenen Zitat, das moderne amerikanische Kino etablierte. Seine sophisticated comedies wurden stilbildend für die niveauvolle Komödie, die Anspruch mit Popularität verband. Wiederkehrende Themen der Filme waren Schein und Sein der High Society, Dreieckskonstellationen und die Konventionen bürgerlicher Partnerschaftsmodelle. Durch die Virtuosität seiner Inszenierung, die subtile Kunst des Aussparens und indirekt Vermittelten, konnten selbst nach Durchsetzung des Hays Codes 1934 Lubitschs frivole Andeutungen und verhüllte sexuelle Eindeutigkeiten unbeanstandet die Zensur passieren. Das Arsenal zeigt bis Ende Januar 20 Filme aus Lubitschs umfangreichem Schaffen, mit einem Schwerpunkt auf den in Hollywood entstandenen Komödien. kino arsenal spalte normal vorschau Fri, 29 Dec 2017 19:17:00 +0100 Magical History Tour: 
Make Them Laugh – Lachen im Kino, Lachen im Film http://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/6951/2796/a%3E%3Cbr.html "Make them laugh!" – Diesen Aufruf haben sich offensichtlich bereits die Brüder Lumière zu eigen gemacht: Das erste Lachen der Filmgeschichte sieht man im kurzen Sketch "L'arroseur arrosé" (oder auch "Le jardinier"), einem von zehn Kurzfilmen des Grand-Café-Programms von 1895, der weltweit ersten öffentlichen Filmvorführung im Salon Indien in Paris. Nicht überliefert ist, ob das anwesende Publikum auf diese erste Kurzkomödie mit Lachen reagiert hat oder ob ein staunend-ungläubiges Lachen über das technische Wunder des bewegten Bildes nicht die gesamte Vorführung begleitet hat. 122 Jahre später hat das Kino das Lachen in unendlicher Weise diversifiziert, potenziert, dekliniert, manipuliert. Gelacht wird nicht mehr nur in Komödien – pars pro toto sei hier nur der klassische "comic relief" erwähnt, der auf dem Höhepunkt größter filmischer Spannung, Furcht, Trauer etc. eben diese Emotionen in einem Moment des Lachens auflöst. Einige dieser ganz unterschiedlichen Spiel-, Produktions- und Rezeptionsarten des Lachens im Film und im Kino präsentiert die Magical History Tour im Dezember. Jenseits von Filmen von und mit großen Komiker*innen und etwaigen Klassikern des Genres wirft das Programm auch einen Blick auf vermeintliche (indes nicht minder komische) Seitenlinien der Filmgeschichte sowie auf die unterschiedlichen Variationen des Lachens: zwischen Befreiung und Beklemmung, mal aus vollem Halse und dann genau dort steckenbleibend, eruptiv oder hintergründig. kino arsenal spalte normal vorschau Thu, 28 Dec 2017 19:22:00 +0100 A City Called Home – 
Zehn Filme aus Los Angeles http://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/6949/2796/a%3E%3Cbr.html Seit 50 Jahren sind Berlin und Los Angeles Partnerstädte. In beiden Städten gab es aus diesem Anlass zahlreiche Veranstaltungen, den Jahresschluss bildet eine Filmreihe des UCLA Film & Television Archive auf Anregung der Deutschen Kinemathek. Beide Institutionen arbeiten seit Jahren als Mitglieder der Fédération Internationale des Archives du Film (FIAF) eng zusammen, so lag es nahe, den Geburtstag der Städtepartnerschaft mit dem Austausch von Programmen zu feiern. Zehn Filme aus und über Berlin reisten in diesem Herbst nach Los Angeles und wurden im Billy Wilder Theater in Westwood gezeigt, im Dezember folgt nun der Gegenbesuch in Berlin mit zehn Filmen aus den großen Sammlungen des UCLA, kuratiert vom Leiter seines Filmarchivs, Jan-Christopher Horak. Das UCLA Film and Television Archive ging aus Sammelaktivitäten hervor, die 1965 begannen und das Archiv inzwischen zum zweitgrößten Filmarchiv der USA nach der Library of Congress haben anwachsen lassen. Einzigartig ist seine Sammlung von Nitrofilmen der Hollywood Majors, wie auch der riesige Bestand an Ausgangsmaterial der Hearst Metrotone News, das dokumentarische Aufnahmen aus der Zeit von 1915 bis 1975 enthält. Für die Restaurierung von Filmen leistete das UCLA unter der langjährigen Ägide von Robert Gitt Pionierarbeit in der Bearbeitung von Filmen in frühen Farbsystemen und der Herstellung authentisch anmutender Sicherungskopien von wichtigen Filmen der amerikanischen Filmgeschichte. kino arsenal spalte normal vorschau Thu, 28 Dec 2017 19:12:00 +0100 Harun-Farocki-Schulworkshop III http://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/6952/2796/a%3E%3Cbr.html Zum Abschluss der umfassenden Retrospektive der Filme von Harun Farocki im Arsenal findet ein weiterer Schulworkshop zur spezifischen Arbeitsweise Farockis unter der Leitung von Eunice Martins und Laura Mello statt. Der Workshop mit dem Titel "Bild Macht Ton Macht Bild" widmet sich der Auseinandersetzung mit den Zusammenhängen der Ton- und Bildproduktion. Am Beispiel ausgewählter Filme von Harun Farocki wird untersucht, wie der Filmautor über die Macht des technisch erstellten Bildes nachdenkt. Im Anschluss wird eine Montage aus Tonspuren zu bereits bestehenden Bildern erstellt. Herrscht das Bild über den Ton oder umgekehrt? (sts) (4.12., Moderation: Eunice Martins & Laura Mello) kino arsenal spalte normal vorschau Wed, 20 Dec 2017 19:32:00 +0100 Neues französisches Kino http://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/6948/2796/a%3E%3Cbr.html Das Arsenal präsentiert im Rahmen der Französischen Filmwoche aktuelle Filme aus Frankreich, die in den letzten Jahren international viel Beachtung fanden, für die sich hierzulande jedoch bedauerlicherweise kein Verleih gefunden hat. Im Fokus stehen fünf herausragende Arbeiten des französischen Kinos aus den Jahren 2013 bis 2017, die von künstlerisch eigensinnigen Filmemacherinnen stammen: Pascale Breton, Léonor Serraille, Claire Simon, Rebecca Zlotowski sowie Valérie Massadian, die zur Deutschlandpremiere ihres jüngst u.a. in Locarno preisgekrönten Films MILLA zu Gast sein wird. kino arsenal spalte normal vorschau Wed, 20 Dec 2017 19:10:00 +0100 Cinepoetics Lecture #4: Erica Carter http://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/6946/2796/a%3E%3Cbr.html "Look, a Negro" – so erinnert Fanon in seinem Buch "Black Skin, White Masks" den Ausruf eines weißen Kindes, der exemplarisch die Haltung von Untersuchungen spiegelt, bei denen schwarze Körper von weißen Augen gesehen werden: sichtbar als ein Objekt unter Objekten. Der weiße Körper hingegen: ein unsichtbarer weißer Geist, unausgesprochene Norm. Film nun aber erfasst Spuren weißer Geister, ermöglicht deren historische Untersuchung, ruft ihre Nachkommenschaft auf, sich zu kolonialen Verbrechen zu verhalten. In ihrem Vortrag "Spectres of colonial whiteness" untersucht Erica Carter (King's College London) jüngste Abrechnungen mit weißen Geistern im postkolonialen Film. Vorab läuft LE MALENTENDU COLONIAL (Jean-Marie Teno, CMR/F/D 2004). Die Cinepoetics Lectures sind eine Reihe der gleichnamigen Kolleg-Forschergruppe an der Freien Universität Berlin. (cs) (4.12.) kino arsenal spalte rechts vorschau Tue, 19 Dec 2017 17:07:00 +0100 Die DEFA-Stiftung präsentiert http://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/6953/2796/a%3E%3Cbr.html Eine der größten Herausforderungen bei der Erhaltung und Nutzbarmachung des deutschen Filmerbes ist die Digitalisierung analog aufgenommener Filme. Wie gelingt der Balanceakt zwischen ihrer neuen digitalen Bearbeitung und der Wahrung ihrer ursprünglichen Ästhetik und Produktionseigenschaften? Welche Kriterien gibt es bei der Materialauswahl? Welche Phasen durchläuft der Film während seiner digitalen "Wiederbelebung"? Diesen Fragen widmet sich der Filmabend, an dem wir zwei Digitalisierungsergebnisse vorführen: DER FACKELTRÄGER (Johannes Knittel, DDR 1955) ist ein Satireversuch über die West-Berliner Justiz und das im Kalten Krieg brisante Thema Menschenraub – am Drehbuch war DDR-Staranwalt Friedrich Karl Kaul beteiligt. Der Krimi TANZ AM SONNABEND – MORD (Heinz Thiel, DDR 1961) greift als einer der letzten DEFA-Spielfilme die Kollektivierung der Landwirtschaft und das dazugehörige Milieu auf, in dem plötzlich ein Mordfall aufgeklärt werden muss. (rp) (4.12.) kino arsenal spalte rechts vorschau Mon, 18 Dec 2017 19:33:00 +0100 Trinh T. Minh-ha zu Gast http://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/6954/2796/a%3E%3Cbr.html Einer der Schöpfungsmythen Vietnams erzählt vom Kampf zwischen zwei Drachen, deren ineinander verschlungene Leiber ins Südchinesische Meer fielen und die S-förmig gebogene Küste Vietnams bildeten. Durch seine geopolitische Lage hängt Vietnam vom Gleichgewicht zwischen Bodenkultur und Wasserwirtschaft ab. 1995 auf Hi-8 und 2012 auf HD und SD gedreht, entfalten sich die Bilder in FORGETTING VIETNAM (2015) als Dialog zwischen den Elementen Land und Wasser, gleichzeitig geben sie Einblick in die Geschichte der Bildtechnologie und der politischen Wirklichkeit Vietnams. Eine dritte Ebene bilden Erinnerungen von Zeitzeug*innen an einen Krieg, der die USA so sehr gespalten hat wie kaum ein anderer. (stss) Eine Veranstaltung im Rahmen der Ringvorlesung "Künste dekolonisieren. Ästhetische Praktiken des Lernens und Verlernen" vom Graduiertenkolleg Das Wissen der Künste an der UdK Berlin. (5.12., Moderation: Marc Siegel) kino arsenal spalte rechts vorschau Sun, 17 Dec 2017 19:34:00 +0100 Klassiker nicht nur für Kinder http://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/6955/2796/a%3E%3Cbr.html THE GOLD RUSH (Goldrausch, Charles Chaplin, USA 1925) Slapstick und Anarchie im Schneechaos: Der Tramp (Charles Chaplin) reist in den winterlichen Westen, um sich als Goldgräber zu versuchen. Dichte Schneegestöber lassen ihn Zuflucht in einer entlegenen Hütte finden, wo er auf einen entflohenen Häftling sowie einen Goldgräber trifft, der gerade zuvor auf Gold gestoßen ist. Der Schatz wird umgehend zum umkämpften Gut und dem ursprünglichen Finder zum Verhängnis. Vagabund Charlie muss sich seinerseits nicht nur den Gefahren durch ausgehungerte Gauner und Bären erwehren, sondern sich auch von steilen Abhängen und aus schlecht gesicherten Hütten retten. Dabei sucht er im goldfiebrigen Alaska doch eigentlich nur nach einem goldenen Herzen. (mg) (10.12.) kino arsenal spalte rechts vorschau Sat, 16 Dec 2017 19:35:00 +0100 Kurz.Film.Tour. 2017/18 http://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/6956/2796/a%3E%3Cbr.html Am 23.11. wird der Deutsche Kurzfilmpreis 2017 vergeben, die Nominierungen stehen fest: willkommener Anlass, am 11.12. im Arsenal den Blick auf einige Filme dieses, aber auch des vergangenen Jahrgangs zu lenken. Eine besondere Staffelstabübergabe mit Filmen unterschiedlicher Kategorien, die diese teilweise klassisch vertreten, andererseits aber auch experimentieren, Grenzen überschreiten, zum Nachdenken anregen oder einfach nur gut unterhalten. Präsentiert werden aus 2016: HOMEWORK (Annika Pinske), EIN AUS WEG (Hannah Stragholz, Simon Steinhorst), HEIMATURLAUB (Franz Winzentsen) und aus 2017: LANDSTRICH (Juliane Ebner), THE LAST TAPE (Cyprien Clément-Delmas, Igor Kosenko), PIX (Sophie Linnenbaum). (fk) Eine Veranstaltung mit zahlreichen Gästen in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Deutscher Kurzfilm. Moderation: Cornelia Klauß. kino arsenal spalte rechts vorschau Wed, 13 Dec 2017 19:36:00 +0100 KinoPolska – Zu Gast: Karolina Bielawska http://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/6957/2796/a%3E%3Cbr.html Wie sehr sich politisch-gesellschaftliche Aspekte ins Persönliche einschreiben und umgekehrt, thematisiert Karolina Bielawska in diesem KinoPolska-Doppelprogramm. MÓW MI MARIANNA (Call Me Marianna, K. Bielawska, PL 2015, 13.12., zu Gast: Karolina Bielawska) Mit 40 Jahren entscheidet sich Wojtek für ein Leben als Frau. Der Konsequenzen ist sie sich bewusst. Vielen Widrigkeiten zum Trotz versucht Marianna, sich ein neues Leben aufzubauen. Jenseits von Klischees porträtiert Bielawska einen Menschen, der dem nachspürt, wer er sein will und sich dabei gezwungenermaßen abseits gesellschaftlicher Grenzen bewegt. DRESZCZE (Schaudern, Wojciech Marczewski, PL 1981, 14.12.: Einführung: Karolina Bielawska) Als Sohn eines Volksmilizionärs wird der 13-jährige Tomasz in ein kommunistisches Umerziehungslager gesteckt. Nach Stalins Tod ändert sich die politische Wetterlage, der Junge kehrt in eine Familie zurück, die er nicht mehr versteht. (mg) kino arsenal spalte rechts vorschau Tue, 12 Dec 2017 19:37:00 +0100 Großes Kino, kleines Kino #16: Doppelbelichtungen und andere Verkoppelungen im Film http://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/6958/2796/a%3E%3Cbr.html Wir zeigen Filme mit Doppelbelichtungen und solche, die auf andere Weise Dinge miteinander verkoppeln. Anita Thatcher bereitet uns mit ihrem Titel HOMAGE TO MAGRITTE (USA 1975) auf eine schöne Zauberei vor. Robert Beavers erklärt, wie er in FROM THE NOTEBOOK OF … (I/CH 1971/1998) vier Bilder in ein Bild belichtet hat. In CAT ON TV (GB 1977) verkoppelt Guy Sherwin eine Katze mit einem Pferderennen im Fernsehen und Ute Aurand schichtet 3 NICHTEN UND 1 NEFFE (D 1997) im Film übereinander. Hans Richter spielt in seiner FILMSTUDIE von 1925 mit abstrakten Formen in Schwarzweiß und Margaret Tait malt in JOHN MACFADYEN (GB 1970) bunte Figuren auf durchsichtigen Film, die zu schottischer Musik tanzen. Alle sechs kurzen Filme laden zum Staunen ein! (ua) (17.12.) kino arsenal spalte rechts vorschau Mon, 11 Dec 2017 19:38:00 +0100 Filmspotting: Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek http://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/6959/2796/a%3E%3Cbr.html Ein reicher Pflanzer auf einer westindischen Insel wirbt eine Krankenpflegerin für seine mysteriös erkrankte Frau an. Ist die Ursache des hohen Fiebers, das Jessica Holland entkräftet in halbohnmächtigem Zustand dämmern lässt, ein böser Zauber oder seelisch bedingt? Jacques Tourneur schuf mit I WALKED WITH A ZOMBIE (USA 1943) ein Filmpoem voller Voodoo-Magie und Traumvisionen, dessen Suggestionskraft bis heute wirkt. Das Filmfestival Locarno widmete dem verkannten französischen Regisseur, der in den USA vor allem B-Movies drehte, zuletzt eine Retrospektive und konnte dafür auf die Kopie aus dem Filmarchiv der Deutschen Kinemathek zurückgreifen. Der Filmkritiker Gerhard Midding gibt eine Einführung in ein Werk, dessen subtiler Stil, atmosphärische Dichte und erzählerische Hintergründigkeit bis heute unterschätzt wird. (ah) (18.12.) kino arsenal spalte rechts vorschau Sun, 10 Dec 2017 19:39:00 +0100 Filmmakers' Choice http://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/6960/2796/a%3E%3Cbr.html Wenn Meerjungfrauen die Nacht umkreisen und Träume dichter werden: 21.12. Le jour le plus court. Wintersonnenwende. Internationaler Kurzfilmtag. Feier der kurzen Form – hier und weltweit. Heute noch steht die Nacht über dem Tag. In drei Tagen ist Weiße Weihnacht (WHITE CHRISTMAS, Harun Farocki, 1968). Manchmal wünsche ich mir eine Wichtelfamilie ans Bett – Gott (THE VOICE OF GOD, Bernd Lützeler, 2012) klopft an die Tür. Dreiklang im Ohr. Das Wunder (LA REPRISE DU TRAVAIL AUX USINES WONDER, 1968) führt durch die Nacht, die von Meerjungfrauen (THE NATURAL LIFE OF MERMAIDS, Isabell Spengler, 2004) erzählt. Der Dschungel übernimmt die Regie – wirft Licht (LIGHTS, Mary Menken, 1964) auf Schatten (SCHATTENFILM – DIE FRAU MIT DEN ZWEI KÖPFEN, Shuji Terayama, 1977). Am Ende des Abends ist eine ephe-mere Skulptur entstanden, ein imaginäres Gespräch zwischen Vorstellungen und längst Vergangenem. (mmh) (21.12., präsentiert von Maike Mia Höhne) kino arsenal spalte rechts vorschau Sat, 09 Dec 2017 19:40:00 +0100