Arsenal: Programm http://www.arsenal-berlin.de/ en Arsenal: Programm http://www.arsenal-berlin.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif http://www.arsenal-berlin.de/ 18 16 TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Sun, 07 Feb 2106 07:28:15 +0100 Unknown Pleasures #9
 – American Independent Film Fest http://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/6998/2923/team.html Unkown Pleasures #9 präsentiert eine Auswahl amerikanischer Independent-Filme, die einen alternativen Blick auf das US-Filmschaffen werfen. Ausgezeichnet auf internationalen Festivals, werden die meisten gezeigten Filme zum ersten Mal in Deutschland zu sehen sein. Es fällt auf, dass sich einige mit der Frage beschäftigen, wie man etwas zeigt, von dem es eigentlich keine Bilder gibt: Wie kann man Erinnerungen darstellen (MARJORIE PRIME)? Wie muss man sich die Entstehung des Universums vorstellen (VOYAGE OF TIME)? Wie erzählt man von seiner eigenen Familiengeschichte, wenn davon nur Fragmente übrig sind (DID YOU WONDER WHO FIRED THE GUN?)? Die Antworten sind vielfältig und fallen sehr unterschiedlich aus. Blickt man auf die Ereignisse der vergangenen Monate zurück, so erscheint es nur folgerichtig, dass ein Film im Zentrum von UP#9 steht, der den Tag der Präsidentschaftswahl dokumentiert. Wir sehen: Bilder eines Wahllokals in einem überwiegend afroamerikanischen Quartier in Charlottesville, Virginia; Bilder einer gelebten Demokratie. TONSLER PARK ist einer der wichtigsten Filme des Jahres, dessen reduziertes Dispositiv eine maximale Kraft entwickelt. Seit der Premiere des Films hat sich dessen Re-zeption grundlegend verändert: Vergangenen Sommer war Charlottesville Schauplatz einer White-Supremacy-Demonstration, es kam zu gewalttätigen Ausschreitungen, ein Auto raste in eine friedliche Gegendemonstration. Es ist interessant zu beobachten, wie genau sich die Filme mit ihrer Umgebung auseinandersetzen. Das regionale Kino jenseits der Metropolen stellt seit jeher einen zentralen Strang des unabhängigen Filmschaffens dar. Von Menschen zu erzählen, bedeutet in diesen Filmen auch immer, von ihrer Umgebung zu sprechen, Landschaften, Städte, Straßen und Gebäude sind nicht bloßer szenischer Hintergrund. Eines der schönsten Beispiele dafür ist COLUMBUS, das Spielfilmdebüt von Kogonada. Die mittelgroße Stadt Columbus im Bundesstaat Indiana ist bekannt für ihre modernistische Architektur. Kogonadas Film ist ein dokumentarischer Spielfilm, in dem Architekturgeschichte und das Schicksal zweier Menschen furios ineinander übergehen. Mit MARJORIE PRIME und ESCAPES werden gleich zwei Filme von Michael Almereyda gezeigt. MARJORIE PRIME ist ein Science-Fiction-Film, in dem Hologramme (Jon Hamm, Tim Robbins, Geena Davis) den Platz Verstorbener einnehmen, Trost spenden und als "lebendige" Erinnerungen dienen sollen. Hampton Fancher kennt man vor allem als Autor des Science-Fiction-Klassikers "Blade Runner" (1982) und von "Blade Runner 2049" (2017). In ESCAPES erfahren wir aber noch viel mehr über sein außergewöhnliches Leben. Kosmisch bleibt es auch in Terrence Malicks VOYAGE OF TIME: LIFE'S JOURNEY. Nach jahrelangen Dreharbeiten ist nun zum ersten Mal sein Dokumentarfilm über die Entstehung des Universums in Deutschland zu sehen. kino arsenal spalte normal vorschau Wed, 31 Jan 2018 17:53:00 +0100 Retrospektive Ernst Lubitsch (2) http://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/6997/2923/team.html "Was heißt Ernst, Ernst habe ich genug in meinem Vornamen": Ernst Lubitsch (1892–1947) war ein Meister in der Inszenierung geistreicher Komödien, die seine unverwechselbare Handschrift tragen. Spielerische Leichtigkeit, subtile Andeutungen, beredte Auslassungen, sarkastisch zugespitzte Dialoge, Ironie, Prägnanz und exaktes Timing sind kennzeichnend für den sprichwörtlichen "Lubitsch Touch". Lubitschs sophisticated comedies wurden stilbildend für die Gesellschaftskomödie, die Anspruch mit Popularität verband. Wiederkehrende Themen der Filme waren Schein und Sein der High Society, Dreieckskonstellationen und die Konventionen bürgerlicher Partnerschaftsmodelle. Durch die Virtuosität seiner Inszenierung, die subtile Kunst des Aussparens und des indirekt Vermittelten, konnten selbst nach Durchsetzung des Hays Codes in Hollywood 1934 Lubitschs sexuelle Andeutungen unbeanstandet die Zensur passieren. Wir setzen unsere Reihe im Januar fort und zeigen aus dem umfangreichen Werk Lubitschs 14 Filme aus den Jahren 1918 bis 1948, mit einem Schwerpunkt auf den in Hollywood entstandenen Komödien. kino arsenal spalte normal vorschau Wed, 31 Jan 2018 17:19:00 +0100 Magical History Tour – 
Improvisation im Film http://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/6999/2923/team.html "Improvisation ist die höchste Form der Konzentration, des Bewusstseins, der intuitiven Erkenntnis; es ist der Moment, in dem die Imagination alles Festgefügte, die engen geistigen Strukturen überwindet und direkt in die Tiefe der Dinge vordringt. Improvisation ist keine Methode, sondern vielmehr ein Bewusstseinszustand und unverzichtbare Basis eines wahren Schaffensprozesses." Ausgehend von Jonas Mekas' Zitat aus seinem Text "Notes on the New American Cinema" widmen wir die Magical History Tour in diesem Monat den unterschiedlichen Formen und Ausprägungen von Improvisation im Film. Zwölf Beispiele quer durch die Filmgeschichte zeugen von umfassenden Freiräumen in Probenphasen oder auch vor laufender Kamera, von programmatischen Gestaltungsmöglichkeiten von und für Schauspieler, vom Überwinden von Grenzen und Konventionen und nicht zuletzt von einer überbordenden Lust am (Zusammen)Spiel, am Experiment, am Unvorhergesehenen. kino arsenal spalte normal vorschau Mon, 29 Jan 2018 17:55:00 +0100 Die DEFA-Stiftung präsentiert http://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/7000/2923/team.html "Liebe zum Kino" – so lautet der Titel einer Festschrift der DEFA-Stiftung zu Ehren der Dramaturgin und Filmpublizistin Erika Richter. An unserem Filmabend erfüllen wir ihr zum 80. Geburtstag gern den Wunsch, zwei ihrer Lieblingsfilme wieder zu sehen. Der essayistische Dokumentarfilm THE TIME IS NOW (Eduard Schreiber, DDR 1987) folgt den Spuren kritischer Reflexion: Zwischen den beiden Fragen, was der Mensch und was der Frieden sei, spannt er einen Raum für Worte und Erinnerungen ungewöhnlicher Interviewpartner. FARIAHO …! (Roland Gräf, DDR 1983) erzählt von einem alten, umherziehenden Puppenspieler, zu dessen Begleitern sowohl ein paar Jugendliche wie auch seine Vergangenheit gehören. Die Reise wird für ihn zur konfliktreichen Auseinandersetzung mit eigenen Ansichten, aber auch mit der DDR-Gesellschaft nach dem Krieg. Während der zweite Film dramaturgisch von Erika Richter betreut wurde, wirkte ihr Lebenspartner Rolf Richter am Drehbuch zum ersten Film mit. (rp) (8.1.) kino arsenal spalte rechts vorschau Sat, 20 Jan 2018 18:54:00 +0100 Öffentliche Sichtung – 
Das Harun Farocki Institut präsentiert http://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/7001/2923/team.html Beim 12. Internationalen Forum des Jungen Films 1982 war Ingo Kratisch mit zwei Filmen vertreten – als Kameramann von Harun Farockis "Etwas wird sichtbar" und als Regisseur und Cutter von LOGIK DES GEFÜHLS (Buch: Jutta Sartory). In einem poetischen Text schreibt Cäzilia Gall: "Hauptdarsteller: Georg, ein Liebeskranker, für den es nichts mehr darzustellen gibt. Menschen: denen er begegnet. Sie treten wie Spielfiguren auf die leeren Bretter seines Herzens: 'Der Reisende','Der Dichter', 'Der Verliebte', 'Der Spieler', 'Der Verwirrte', 'Der Mann im Hafen' und andere." Und über die Handlung: "Was geschieht darin? Nichts besonderes. […] Wo spielt er? In einem Zwischenraum, der zwischen einer verlorenen Liebe und einer kommenden Liebe liegt. Winter. Berlin, 1981. Anna hat sich von Georg getrennt. Stille." Mit Farocki als „Der Verwirrte“. Zu Gast: Ingo Kratisch und Jutta Sartory. (HaFI) (11.1.) kino arsenal spalte rechts vorschau Fri, 19 Jan 2018 18:55:00 +0100 Vaginal Davis präsentiert Rising Stars, Falling Stars – Sweet 16 mm Never Been Kissed http://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/7002/2923/team.html Rising Stars, Falling Stars … Über 100 Mal hat Vaginal Davis seit 2007 im Arsenal und seit 2016 im silent green Funde aus dem Archiv vorgestellt, stets in einem anderen Kleid, singend, tanzend, Text vortragend und mit anschließenden Drinks – immer in Begleitung ihres Ko-Kurators und Pianisten Daniel Hendrickson. Zum letzten Mal werden die beiden nun zu den Sternen greifen, wenn sie in der Kuppelhalle des silent green EVERY DAY’S A HOLIDAY (1937) von A. Edward Sutherland vorstellen, mit Mae West als Trickbetrügerin, Louis Armstrong als er selbst, und fünf Musketieren. (stss) (12.1.) kino arsenal spalte rechts vorschau Thu, 18 Jan 2018 18:56:00 +0100 Heinz Emigholz http://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/7003/2923/team.html "Arrowplane stellt die Multiplikation eines Kameraschwenks mit sich selbst dar, angewandt auf drei Landschaften." 1974 lief mit Arrowplane erstmalig ein Film von Heinz Emigholz im Berlinale Forum. Ein gelungener Startschuss: Bis 2017 waren 30 Filme des Künstlers, Filmemachers und Autors im Forum oder Forum Expanded zu sehen, jeder einzelne eine Neuverhandlung des Kinos. In den 90er Jahren prägte die UdK-Reihe "Experimentelle Filmgestaltung" die Arsenaldienstage: Seine Filmauswahl und -einführungen erweiterten den Möglichkeitsraum des Experimentalfilms in eine von Unendlichkeit geprägte Form des Denkens, was 2012 zu dem gemeinsam ausgerichteten Kongress "Think:Film" führte. Seit 2008 bereichert Emigholz unser Programmheft mit einer Serie von Zeichnungen und Texten. All das und mehr Grund genug, seinen 70. Geburtstag mit einem seiner jüngsten Filme zu feiern: STREETSCAPES (2017). (stss) (15.1.) kino arsenal spalte rechts vorschau Thu, 18 Jan 2018 18:56:00 +0100 FilmDokument http://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/7004/2923/team.html Der repräsentative Farbtonfilm IMPULS UNSERER ZEIT (Otto Martini, BRD 1959) über Wesen und Bedeutung der Elektrotechnik entstand als Auftragsproduktion von Siemens. Zahlreiche allgemeinverständlich aufbereitete Beispiele aus den Bereichen Stromerzeugung und Stromanwendung belegen die Leistungsfähigkeit des Unternehmens. Die von Josef Anton Riedl im Siemens-Studio für elektronische Musik komponierte Musik (Beratung: Carl Orff) unterstreicht die Modernität des Konzerns. Der mit spektakulären Mikro- und Makroaufnahmen aufwartende Informationsfilm belegt auch das neue Selbstbewusstsein der deutschen Industrie nach 1945. IMPULS UNSERER ZEIT erhielt 1960 den Deutschen Filmpreis als bester abendfüllender Dokumentarfilm. (jpg) Eine Veranstaltung von CineGraph Babelsberg in Zusammenarbeit mit dem Bundesarchiv-Filmarchiv und der Deutschen Kinemathek. (15.1.) kino arsenal spalte rechts vorschau Wed, 17 Jan 2018 18:57:00 +0100 Helga Fanderl: Wie ich filme, wie ich Programme mache, wie ich Filme zeige http://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/7005/2923/team.html In einer Lecture präsentiert die Künstlerin Helga Fanderl mit Super8-Kamera und Filmbeispielen ihre filmische und aufführungspraktische Arbeit und stellt anschließend ein Filmprogramm vor. Ihre über 600 Filme – in der Kamera geschnitten – sind komplexe Dialoge mit den sinnlichen und plastischen Qualitäten der Außenwelt, den Tieren, den Menschen, den Strukturen, dem Licht. Durch ständig und diskret veränderte Bildausschnitte, Zooms, wechselnde Geschwindigkeiten, Wiederholungen, Flickern entsteht eine Wucht, die zugleich stets dem Ephemeren und der kleinen Form verpflichtet bleibt. "Sichtbares und Unsichtbares, Hingabe an den Gegenstand (Selbstvergessenheit) und Hingabe an sich selbst berühren sich." (Helga Fanderl) Eine Veranstaltung des Seminars für Filmwissenschaft der FU Berlin im Rahmen von Volker Pantenburgs Vorlesung "Distribution Studies" und Madeleine Bernstorffs Seminar "Autofiction". (mb) (17.1.) kino arsenal spalte rechts vorschau Tue, 16 Jan 2018 18:58:00 +0100 Cinepoetics Lecture #5: Jennifer M. Barker http://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/7006/2923/team.html Synästhesie ist im Überschreiten von sinnlichen und kognitiven Grenzen ein grundlegend zeitliches Phänomen. Jedoch ist die Zeitlichkeit der synästhetischen Qualität von Bewegtbild und Gedächtnis kaum Gegenstand film- und medienbezogener Diskussionen. Mit ihrem Vortrag „Color Outside the Lines: Animating a Model of Cinematic Synesthesia“ gibt Jennifer M. Barker (Georgia State University) der Frage nach der Zeit den Raum, der in herkömmlichen Beschreibungen von Synästhesie in den Künsten fehlt. In Rückbezug auf Forschungen zu neonataler Synästhesie und der Phänomenologie der Kindheit befasst sie sich mit Animationsfilmen von Pixar und Hertzfeldt. Vorab läuft INSIDE OUT (Pete Docter, USA 2015). Die Cinepoetics Lectures sind eine Reihe der gleichnamigen Kolleg-Forschergruppe an der Freien Universität Berlin. (cs/er) (29.1.) kino arsenal spalte rechts vorschau Tue, 16 Jan 2018 18:58:00 +0100 Filmspotting: Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek http://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/7007/2923/team.html Conrad Veidt wurde mit der Verkörperung von Anti-Helden, Außenseitern und exotischen Grenzgängern zu einem der populärsten und bestbezahlten Stars des deutschen Films. Nach seiner Emigration 1933 drehte er zunächst in Großbritannien und ab 1940 in Hollywood, wo er auch durch seine Rollenauswahl seinem Engagement gegen die Nazi-Herrschaft Ausdruck verlieh. Trotz seinen Darstellungen in Filmen wie "The Thief of Bagdad" (GB 1940) oder "Casablanca" (USA 1942) ist sein wohl eindrücklichster Filmauftritt der als somnambules Medium Cesare in Robert Wienes expressionistischem Meisterwerk DAS CABINET DES DR. CALIGARI (D 1920). Anlässlich des 125. Geburtstages des Darstellers am 22. Januar wird der Klassiker in der digital restaurierten Fassung gezeigt, die 2014 im Rahmen der Berlinale uraufgeführt wurde. (ah) (29.1., Einführung: Daniela Sannwald) kino arsenal spalte rechts vorschau Mon, 15 Jan 2018 18:59:00 +0100 Großes Kino, kleines Kino #17 – 
Fern und Nah http://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/7008/2923/team.html Khaled Mzher ist in den Libanon, nach Jordanien und Griechenland gereist und hat eine kleine Serie kurzer Filme mit Kindern gedreht, die dort leben und arbeiten. In Anwesenheit von Khaled Mzher werden drei Filme gezeigt, die in Jordanien entstanden sind: COLOR MAKER, WHEN CITIES FLY und LET’S CAMERA. Jeannette Muñoz ist Chilenin, lebt in Zürich, filmt aber meistens in Chile, wie in ENVIOS 21, in dem ihre Nichte Barbara mit Freundin viel lachend zu sehen ist. In NEUBRANDENBURG machte Ute Aurand 1994 einen Nachmittagsspaziergang durch die Stadt nördlich von Berlin, die sie nicht kannte. Marie Menken lässt in New York mit Hilfe der Einzelbildschaltung Menschen und Autos durch die Straßen dieser riesigen Stadt strömen und nennt das GO! GO! GO! (ua) (21.1., für alle ab 7 Jahren) kino arsenal spalte rechts vorschau Sun, 14 Jan 2018 19:00:00 +0100 Klassiker nicht nur für Kinder http://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/7009/2923/team.html Slapstick-Nummern mit präzise getimten Gestik-, Mimik- und Bewegungsabläufen bringt man nicht unbedingt mit Improvisation – Thema der Magical History Tour im Januar – in Verbindung. Dennoch ist z.B. von den Marx Brothers, aber auch von Stan Laurel & Oliver Hardy sowie von Buster Keaton eine Vorliebe für das Improvisieren in der Probenphase, aber auch während der Dreharbeiten bekannt. THE GENERAL (Clyde Bruckman, B. Keaton, USA 1926, 7., 14., 28.1.) Fünf Drehbuchautoren arbeiteten an der Adaption des Tatsachenberichts, auf dem THE GENERAL beruht. Verschiedene Gags und Details improvisierte Keaton indes erst während der Dreharbeiten. Entstanden ist eine zuweilen surreale Bürgerkriegskomödie um einen Lokomotivführer (Keaton), der in völliger Fehleinschätzung der lauernden Gefahren nicht nur die angebetete Annabelle, sondern auch die von ihm nicht weniger geliebte Lokomotive "General" aus Feindeshand rettet. (mg) kino arsenal spalte rechts vorschau Sat, 13 Jan 2018 19:00:00 +0100