november 2014, transfer

"Offener Vorführraum" am 29. November

Vorführraum des Arsenal

Was bedeutet 16mm, 35mm und 70mm? Wie kommt der Ton zum Bild? Was ist und wozu dient ein Kasch? Wie funktioniert eine Überblendung? Und was passiert, wenn auf der Leinwand das Bild stehen bleibt und dahin schmilzt? Das Arsenal lädt all jene, die sich dafür interessieren, wie die Bilder auf die Leinwand kommen, zu einem Blick hinter die Kulissen in den "Offenen Vorführraum" ein. Bei einem Rundgang durch die Bildwerferräume erklärt unser Vorführer Bodo Pagels Filmformate, Projektoren und Vorführtechniken, er zeigt, wie ein Film in den Projektor eingelegt wird und führt kenntnisreich in die Geheimnisse der Vorführkunst ein. Selbstverständlich beantwortet er gerne alle Fragen zur Kinotechnik und orientiert seine Führung nach Möglichkeit auch an den Interessen und Wünschen der BesucherInnen. Der nächste Termin ist am Samstag, den 29. November um 16 Uhr. Um Anmeldung wird gebeten.

august 2014, transfer

Symposium "Before and After Pictures: Für Douglas Crimp"

Douglas Crimp ist einer der wichtigsten amerikanischen Wissenschaftler im Bereich Kunstgeschichte und Cultural und Queer Studies. Seine Bücher sind zentrale Bezugspunkte für Debatten zum Postmodernismus, sowie zur theoretischen und künstlerischen Auseinandersetzung mit AIDS und der Entwicklung einer queeren Filmtheorie. Sein Engagement als Kurator – vornehmlich für die bahnbrechende Ausstellung "Pictures" 1977 – leitete einen Paradigmenwechsel in der Kunstproduktion und der Kunstheorie ein. Um Douglas Crimp an seinem 70. Geburtstag zu feiern, findet am 28. und 29. August im Arsenal ein von Diedrich Diederichsen, Juliane Rebentisch und Marc Siegel organisiertes Filmprogramm und internationales Symposium statt, das in Zusammenhang mit einer von Christopher Müller und Daniel Buchholz kuratierten Ausstellung in der Galerie Buchholz steht (Eröffnung: 28.8.).

august 2014, transfer

Summer School 2014: REANIMATION & REENACTMENT

Vom 21. bis 23. August 2014 findet die nunmehr sechste Arsenal Summer School statt. Sie greift den im Arsenal wichtigen Bezug zum eigenen Archiv auf und lehnt sich an das laufende Projekt Visionary Archive an. Unter dem Titel "REANIMATION & REENACTMENT. Filmische Formen der Wieder-Begegnung" widmet sie sich den spezifischen Formen des Wieder-Sehens, mit denen im Kino Vergangenes gegenwärtig wird.

Zentraler Bestandteil dieser Summer School ist das gemeinsame Sichten von Filmen aus dem Archiv des Arsenal. Die Filmauswahl konzentriert sich auf die mannigfaltigen Formen der Reinszenierung, des Reenactments und der Begegnung mit Orten, an denen Vergangenes in offensichtlicher bzw. verborgener Form weiterlebt. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei Filmen aus dem antikolonialen, außereuropäischen Kino und der in ihnen erinnerten Geschichte des Widerstands. In dieser Konstellation trifft der Blick ins Archiv auf Filme, die ihrerseits als Archive agieren. Sie sammeln und konservieren Bilder, Töne und Sichtweisen, füllen Löcher des Wissens und reißen andere auf. Sie lassen ein Kino in den Blick nehmen, das sich der kollektiv erlebten, aber widersprüchlich erinnerten Geschichte stellt.

Die gemeinsame Vergegenwärtigung dieser unterschiedlichen filmischen Memotechniken, zu der diese Summer School einlädt, ist nicht als unverfänglicher, distanzierter Blick von außen zu verstehen. Vielmehr soll dabei die in jedem Film angelegte Möglichkeit der Wieder-Begegnung in Anspruch genommen werden, bei der etwas Vergangenes in eine mögliche Zukunft involviert wird.

mai 2014, transfer

Online: www.thinkfilm.de

Vom 10. bis 14. Oktober 2012 fand in der Akademie der Künste am Hanseatenweg der von Arsenal und Universität der Künste veranstaltete Think:Film – International Experimental Cinema Congress statt. In 15 Panels wurde unter verschiedenen thematischen Schwerpunkten die besondere Stellung des experimentellen Kinos in einer avancierten künstlerischen und denkerischen Praxis diskutiert.

Anlässlich der Konferenz Think:Film No. 2 – What Do We Know When We Know Where Something Is? im Rahmen des Berlinale Forum Expanded 2014 ist nun die Dokumentation des Kongresses in Wort und Bild auf einer eigenen Website zugänglich: thinkfilm.de

Neben der von einem begleitenden Seminar des Filminstituts der UdK initiierten und produzierten Videodokumentation der einzelnen Panels werden Vortragstexte sowie Kongresshintergründe und -informationen bereitgestellt.

februar 2014, transfer

Think:Film No.2

Unter dem Titel What Do We Know When We Know Where Something Is? präsentiert die neunte Ausgabe von Forum Expanded in Zusammenarbeit mit der Allianz Kulturstiftung am 12. und 13. Februar in der Berlinischen Galerie die Konferenz Think:Film No. 2.

Galerie, Museum, Theater oder Kino – die Diskussion über das Verhältnis von Film und den anderen Künsten orientiert sich zumeist an Fragen des Raums und des Orts. Wo kommt ein Film her und wo wird er gezeigt? Die Frage wird nicht nur im Bezug auf das künstlerische Umfeld gestellt, sondern auch im Hinblick auf nationalstaatliche Zuordnungen. Hybride Formen, transnationale Koproduktionen, historische und politische Umwälzungen öffnen die Frage für neue Bedeutungen.

september 2013, transfer

Kolloquium der Deutschen Kinemathek. Sammeln, Sichern, Sehen: Was ist eine Kinemathek?

Kinematheken, als Kulturinstitutionen keine 100 Jahre alt, müssen sich angesichts radikal veränderter technologischer Bedingungen und Nutzererwartungen neu ausrichten. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Deutschen Kinemathek nimmt ein Kolloquium am 13. & 14. September eine Standortbestimmung vor. Der Blick auf die Ursprünge, die Entwicklung sowie das derzeitige Selbstverständnis dieser und vergleichbarer Institutionen offenbart den Wandel der sozialen, politischen und ästhetischen Rolle, dem Kinematheken überall unterliegen. Es ist an der Zeit, Aufgaben und Perspektiven einer modernen Kinemathek neu zu definieren: Wie können Kinematheken und Filmarchive weiterhin oder erneut zu einem zentralen Ort der Filmkultur, der Hervorbringung und Vermittlung filmischen Wissens werden? Wie werden Sammlungspraktiken definiert und ihre Fallstricke umgangen? Wie schafft man Zugang zu den Sammlungsgütern und vermittelt die gesammelten Archivschätze – sei es in Ausstellungen, in Kinoprojektionen oder auf ganz neuartigen Wegen? Archivare, Kuratoren und Gäste anderer europäischer Kinematheken diskutieren an zwei Tagen Konzepte und Ideen, wie Kinematheken Filmkultur lebendig halten können.

august 2013, transfer

Arsenal Summer School 2013

Bild aus der Cinematheque Kairo

Vom 21. bis 23. August findet zum fünften Mal die Arsenal Summer School statt. Unter dem Titel "Experiment ←→ Institution. Dialogues on How to Build an Independent Film Culture in Cairo and Berlin" reflektieren ReferentInnen aus Theorie und Praxis in acht Veranstaltungen – Diskussionen, Filmgesprächen und Screenings – die Aufgaben und Herausforderungen einer lebendigen und zeitgemäßen Arbeit mit Film. Während das Arsenal – Institut für Film und Videokunst dieses Jahr seinen 50. Geburtstag feiert, hat sich die Cimatheque – Alternative Film Centre in Kairo gerade konstituiert. Zwei Institutionen mit vielen Schnittstellen und ähnlichen Visionen diskutieren und werfen Fragen auf: Was ist unter dem Begriff "subversives / alternatives" Kino zu verstehen – in der Vergangenheit und gegenwärtig? Gibt es Bedeutungsverschiebungen? Was sind die Aufgaben und der Vermittlungsauftrag der kuratorischen Praxis innerhalb eines institutionellen Rahmens? Welche zeitgenössischen Ideen gibt es hierzu? Welche Bedeutung haben Filmarchive im Hinblick auf die zeitgenössische Praxis mit Film?

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldeschluss war der 15. August.

juni 2013, transfer

Living Archive für Kinder, mit Kindern

Was kann ich sehen, wenn ich einen Filmstreifen in den Händen halte? Wie finde ich einen Film im Filmarchiv? Welche Bilder bleiben mir von einem Kurzfilmprogramm im Gedächtnis? Mehr als 200 Grundschüler aus Berlin haben Einblicke in die Filmsammlung des Arsenals genommen. Im Archiv haben die Kinder auf spielerische Weise Filmprogramme aus kurzen, meist experimentellen Filmen zusammengestellt. Ihre Filmerinnerungen haben sie in einer Zeichnung festgehalten.

Im Rahmen des Abschlussfestivals von Living Archive stellt Stefanie Schlüter die Ergebnisse mit einer Ausstellung im Roten Foyer und drei Kinoveranstaltungen für Familien und Schulen am 9., 11. und 13. Juni vor. Gezeigt werden Filme, Filmprogramme, Filmzeichnungen und Live-Vertonungen aus Kinderhand. Unterstützt wurde das Projekt durch die FilmemacherInnen Ute Aurand, Robert Beavers, Milena Gierke und die Stummfilmpianistin Eunice Martins.

oktober 2012, transfer

Think:Film - International Experimental Cinema Congress 2012

Vom 10. bis 14. Oktober organisiert das Arsenal, in Zusammenarbeit mit dem Filminstitut der Universität der Künste Berlin, erstmals einen internationalen Kongress. Think:Film, der International Experimental Cinema Congress 2012 findet in der Akademie der Künste am Hanseatenweg statt und setzt sich zum Ziel, die besondere Stellung des experimentellen Kinos in der zeitgenössischen künstlerischen und denkerischen Praxis philosophisch zu untersuchen und neu zu bestimmen. Fünfzehn Panels an fünf Tagen versammeln internationale FilmemacherInnen, KünstlerInnen, Film- und GeisteswissenschaftlerInnen, AutorInnen und KuratorInnen, die gemeinsam Fragen nach dem Einfluss des filmischen Bildes auf das Denken heute nachgehen und diskutieren, wie der Film selbst zu einer denkerischen Handlung werden kann. Der Kongress begreift Experimentalfilm dabei nicht als zu definierendes Genre, sondern stellt grundsätzliche Fragen, auch über Themen der gegenseitigen Beeinflussung von Denken und Film (etwa wie Film selbst als Theorie zu verstehen ist) hinaus: zur Institutionalisierung des filmischen Bildes, zur Beziehung von Schauspiel, Performance, Bühne und Film, zum Film als Mittel politischer Praxis, zu heutigen Produktions- und Distributionsbedingungen des experimentellen Kinos und zur Aktualität von Begriffen wie "Underground" und "Avantgarde". Den Auftakt von Think:Film am 10.10. bildet eine Vorführung von Isidore Isous Film TRAITE DE BAVE ET D'ETERNITE (Frankreich 1951).

oktober 2012, transfer

Kölner Symposium "Dokumentarische Verfahren in der Kunst"

Vom 19.–21. Oktober veranstaltet die Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NRW (dfi) an der Kölner Kunsthochschule für Medien (KHM) das Symposium "Dokumentarische Verfahren in der Kunst". Stefanie Schulte Strathaus hält dort am 20.10. einen Vortrag mit dem Titel "Distribution und Diskurs: Experimente in Kino und Ausstellungsraum". Weitere TeilnehmerInnen sind u.a. Christa Blümlinger, Phil Collins, Barbara Engelbach, Luke Fowler, Ulrike Franke / Michael Loeken, Philipp Hamann, Dietrich Leder, Mischa Leinkauf, Katrin Mundt, Marcel Odenbach und Fiona Tan.

september 2012, transfer

"Close-up Arsenal: Innenansichten einer modernen Kinemathek"

Bild des Arsenal Foyer

Im Rahmen der von der Zeitschrift REVOLVER veranstalteten Reihe HANDS ON FASSBINDER findet am kommenden Samstag (15.9.) ein Gespräch mit den künstlerischen Leiterinnen des Arsenal, Stefanie Schulte Strathaus, Birgit Kohler und Milena Gregor statt. Mit Christoph Hochhäusler und Ekkehard Knörer sprechen sie über Aufgaben, Herausforderungen, Bedingungen, Ziele und Widersprüche der Institution, die nicht nur das wichtigste Kino Berlins und eine der bekanntesten Filmeinrichtungen Europas, sondern unter anderem auch in Sachen Vertrieb, Archivierung und – im Rahmen des Forums der Berlinale – als kuratorische Instanz aktiv ist.

august 2012, transfer

Arsenal Summer School 2012

Vom 23. bis 25. August findet zum vierten Mal die Arsenal Summer School statt. Unter dem Titel DAS WILDE DENKEN. EXPERIMENTALFILM ALS METHODE betrachten ReferentInnen aus Theorie und Praxis in acht Veranstaltungen – Werkstattgesprächen, Diskussionen, Filmgesprächen und Screenings – experimentelle Formen als Ausdruck einer Vision des Kinos im Verhältnis zur Welt. Die diesjährige Arsenal Summer School führt inhaltlich auf die im Oktober stattfindende Tagung "Think:Film" hin. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldeschluss war am 30. Juli 2012.

juni 2012, transfer

Avantgarde im Archiv?! Kolloquium der Deutschen Kinemathek am 15. & 16. Juni

Bild aus Kaskara

Wie kommen Avantgarde- und Experimentalfilme ins Archiv – und von dort wieder an die Öffentlichkeit? Abseits konventioneller Herstellungs- und Verwertungswege entstanden, und lange Zeit allenfalls an den Rändern der Filmgeschichtsschreibung wahrgenommen, finden diese Filme meist nur über das persönliche Engagement einzelner Sammler/innen ihren Weg ins Archiv. Dort stellen sie häufig genug archivarische Standardstrategien in Frage: Wie beschreibt man Werke, bei denen herkömmliche Inhaltsangaben zu kurz greifen? Welche Regeln der Konservierung stellt man für Material auf, das kein Negativ als Originalvorlage besitzt? Wie können Filme, die ihre eigene Materialität thematisieren, angemessen restauriert werden? Vier internationale Sammlungen – das Academy Film Archive in Los Angeles, das EYE Film Institute in Amsterdam und die Deutsche Kinemathek sowie das Arsenal – Institut für Film und Videokunst – stellen ihre Avantgardefilmbestände vor und diskutieren über Herausforderungen und Perspektiven im Umgang mit diesen Filmen. Daniel Meiller (Deutsche Kinemathek), Simona Monizza (EYE Film Institute), Mark Toscano (Academy Film Archive) und Stefanie Schulte Strathaus (Arsenal) erklären, welche Strategien der Archivierung und Digitalisierung möglich sind und stellen Konzepte vor, wie Unentdecktes an die Oberfläche gebracht werden kann. Vermittlung von Archivarbeit und Avantgardefilmen steht auch im Zentrum des diesjährigen Kinderkolloquiums, das parallel für Kinder zwischen acht und 14 Jahren stattfinden wird.

mai 2012, transfer

Living Archive: Offene Tür für Lehrerinnen und Lehrer

Was kann ein Kino, was ein Filmarchiv, was können Filme für die ästhetische und kulturelle Bildung von jungen Menschen leisten, die im digitalen Zeitalter aufwachsen? Im Rahmen ihres "Living Archive"-Projekts beschäftigt sich Stefanie Schlüter u.a. mit diesen Fragen und öffnet am 21. Mai von 15 bis 18 Uhr die Türen des Filmarchivs des Arsenals für Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen und Klassenstufen.

Auf dem Programm steht eine gemeinsame Besichtigung der Archivräume und die Vorführung kurzer Filme, die gemeinsam ausgewählt werden. Lehrerinnen und Lehrer sind eingeladen, im Archiv zu stöbern, das über 10.000 Filme und Videos beherbergt. In einem zweiten Teil stellt Stefanie Schlüter vor, welche Möglichkeiten das Archiv des Arsenals Lehrern bietet, um gemeinsam mit Schülern Fragen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des bewegten Bildes zu erarbeiten.

mai 2012, transfer

"Helden"-Film im Mai

Anlässlich der Kinderausstellung "Helden" der Deutschen Kinemathek zeigen wir jeweils am letzten Sonntag eines Monats einen Film zum Thema. Am 27. Mai läuft der dänische Kinderfilm HODDER RETTET DIE WELT! (En som Hodder, Henrik Ruben Genz, 2004), in dem eine Fee den neunjährigen Hodder mit einer Bitte konfrontiert, die er ihr nicht abschlagen kann. Junge Helden, die sich mit dem "Helden-Pass" der Ausstellung ausweisen können, haben freien Eintritt.

april 2012, transfer

Jour Fixe und weiteres Kino für Kinder im April

Bild aus Zwei kleine Helden

Die Maxime unseres Was ist Kino?-jour fixe am 20.4. lautet: "Alle mal herhören!" In diesem Programm für Mittel- und Oberstufe geht es um Ton im Film – von den ersten Tonfilmversuchen des frühen Films bis zu zeitgenössischen experimentellen Sound-Designs.

Am 29. April beginnt die Filmreihe zur Kinderausstellung im 4. Stock des Filmhauses zum Thema "Helden". Wir zeigen ZWEI KLEINE HELDEN (Bäst i Sverige!, Ulf Malmros, Schweden 2003) über Marcello und Fatima, die etwas ganz anderes wollen als ihre Eltern.

märz 2012, transfer

Jour fixe im März: Kleine Geschichte des Kinos der Tiere

Bild aus Gertie the Dinosaur

Unser Filmvermittlungsangebot "Was ist Kino?" am 16. März beschäftigt sich mit Tieren in der Geschichte des Kinos. Tiere im Kino befreien den Blick. Das zeigt bereits der erste Film der Kinogeschichte, wo zwischen den Arbeitern, die nach getaner Arbeit die Fabrik verlassen, überraschend noch ein Hund durch das Werkstor läuft. Im Kino treten Tiere auf vielfältige Weise in Erscheinung – als zufällige Randfiguren ebenso wie als Hauptdarsteller in dokumentarischen, inszenierten, animierten oder experimentellen Filmen. Tiere ziehen ihre Betrachter stets von Neuem in den Bann, etwa wenn eine filmische Versuchsanordnung gerade deshalb glückt, weil eine Katze ihre Rolle perfekt beherrscht oder indische Kühe inmitten von dichtem Straßenverkehr ein Bild der völligen Gelassenheit abgeben. Das Filmprogramm unter- nimmt einen kleinen Streifzug durch die Filmgeschichte und zeigt Tiere aus verschiedenen, oftmals überraschenden Blickwinkeln. (Stefanie Schlüter)

Das Programm richtet sich an SchülerInnen der 1.–6. Klasse. Telefonische Anmeldung erforderlich.

juni 2011, transfer

Was ist Kino?-Programme ab sofort buchbar

Unsere erste jour fixe-Spielzeit im Rahmen des Filmvermittlungsprogramms "Was ist Kino?" ist beendet und wir möchten darauf hinweisen, dass sämtliche Programme ab sofort frei buchbar sind. Seit Beginn des neuen Schuljahrs 2011 läuft nun die zweite Staffel.