Jenny Perlin

100 sinkholes
USA 2014

05.02. bis 16.02. täglich 11:00 – 21:00 Akademie der Künste, Hanseatenweg

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Als Ausgangspunkt dient das global wachsende Phänomen von Erdlöchern, bzw. Kratern. Der plötzliche Zusammenbruch der Erdoberfläche wird zur Metapher für unerwartete Lücken, kognitive Fehler und zufällige Umwege. 100 einzelne Erdlöcher (100 Sinkholes) wurden in einer Online-Datenbank recherchiert und anschließend systematisch und methodisch katalogisiert. In einem 16mm-Film werden diese Bilder in Graphit nachgezeichnet und füllen nacheinander die Leere des großen Nichts. Nachdem ein Erdloch erschienen ist, verschwindet es im ungleichen Rhythmus der Animation, jeder Krater wird seines monumentalen Maßstabs beraubt und zu geometrischen Linien abstrahiert.

Jenny Perlin
, geboren 1970 in Massachusetts, lebt und arbeitet als Künstlerin und Filmemacherin in New York. Sie hat an der Brown University und an der School of the Art Institute of Chicago Literatur und Film studiert, sowie am Whitney Independent Study Program, New York, teilgenommen. Ihre Filme wurden international gezeigt, unter anderem am Guggenheim Museum, am Mass Moca, im MoMA New York, auf der Guangzhou Triennale in Rotterdam, sowie auf der Berlinale.

Kontakt: office@simonprestongallery.com
Courtesy: the artist and Simon Preston Gallery
Format: 1-Kanal-16mm-Filminstallation, Schwarz-Weiß. stumm
Länge: 14 min
Sprache: Ohne Dialog

Inks
USA 2014

05.02. bis 16.02. täglich 11:00 – 21:00 Akademie der Künste, Hanseatenweg

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Inks ergänzt Jenny Perlins Installation 100 Sinkholes und geht dabei noch einen Schritt weiter: Die Filmschlaufe verschlingt sich selbst, das Zellulloid und mit ihm ein Erdloch nach dem anderen, wird durch die schnelle Wiederholung der Szene im Projektor zerstört.

Jenny Perlin, geboren 1970 in Massachusetts, lebt und arbeitet als Künstlerin und Filmemacherin in New York. Sie hat an der Brown University und an der School of the Art Institute of Chicago Literatur und Film studiert, sowie am Whitney Independent Study Program, New York, teilgenommen. Ihre Filme wurden international gezeigt, unter anderem am Guggenheim Museum, am Mass Moca, im MoMA New York, auf der Guangzhou Triennale in Rotterdam, sowie auf der Berlinale.

Kontakt: office@simonprestongallery.com
Courtesy:the artist and Simon Preston Gallery
Format: 1-Kanal-16mm-Filminstallation, Schwarz-Weiß, stumm
Länge: 10 Sekunden
Sprache: Ohne Dialog