Archival Constellations – 17 Gedanken zum Archiv (to be continued)

von Stefanie Schulte Strathaus

Stefanie Schulte Strathaus ist Ko-Direktorin des Arsenal – Institut für Film und Videokunst, welches jährlich das Berlinale Forum und Forum Expanded ausrichtet.
Seit seiner Gründung hat das Arsenal rund 10.000 Filme in seinem Archiv versammelt, darunter zahlreiche Filme aus dem Forum. In den letzten zehn Jahren wurde das Konzept des „Living Archive“ entwickelt, das Archivarbeit wie Digitalisierung und Restaurierung als künstlerische und kuratorische Gegenwartspraxis versteht, die Archivnutzer*innen und andere Archive aktiv mit einbezieht.

 

NUESTRA VOZ DE TIERRA, MEMORIA Y FUTURO von Marta Rodríguez und Jorge Silva

1.
Filme können Freund*innen sein

Im September 2013 kam Harun Farocki in unser Büro am Potsdamer Platz. An seiner Seite ein Freund von ihm, der einen großen, sehr schweren alten Lederkoffer trug. Harun stellte ihn uns als Ruchir Joshi vor, einen Schriftsteller aus Indien, der in den 1980er- und 90er-Jahren einige Filme gedreht hatte, über Musik, über das Kino, über Kalkutta. Sie lagen jahrelang auf einem Dachboden in London, der nun geräumt werden musste. Harun hatte Ruchir das Arsenal als passende neue Heimstätte für seine Filme vorgeschlagen. Ruchir war erfreut, sie nicht nur neben denen von Harun zu wissen, sondern auch in der Umgebung eines Films einer alten Bekannten, Deepa Dhanraj, und anderer Dokumentarfilme.

2.
Wer im Archiv forscht, ist ein*e Archivar*in: Zugänglichmachung ist nicht das Ziel, sondern der Weg

Archivnutzer*innen nehmen nichts weg, sondern fügen etwas hinzu: Schon häufig hatte die Filmwissenschaftlerin Nicole Wolf von dem Film Kya hua is shahar ko? (Was geschah mit dieser Stadt?, Forum 1988) von Deepa Dhanraj gehört, erst nach Jahren fand sie im Arsenal eine Kopie im Zuge ihrer Recherche für eine Ausstellung. Durch sie erfuhren wir, dass die Arsenal-Kopie die einzige und deshalb sehr wertvoll war. Die Zusammenarbeit führte dazu, dass der Film digital restauriert und als DVD herausgegeben werden konnte. Die öffentliche Auseinandersetzung mit dem Film begann. In diesem Zusammenhang berichtete Deepa von anderen Filmen, die in Zusammenarbeit mit dem 1980 gegründeten Filmkollektiv Yugantar entstanden waren. In ihren Schilderungen über ihre Entstehung – das politische Klima, die kollaborative Filmarbeit, die Entwicklung des Politischen im Film, das Verständnis von feministischer Politik, die besondere Art der öffentlichen Diskussion, die die Filme erzeugt hatten – schienen sie sich aufs Neue zu materialisieren, auch wenn das Filmmaterial selbst kurz vor dem endgültigen Zerfall stand. Das Arsenal konnte es im Rahmen des Projekts Archive außer sich digitalisieren.

3.
Antikino (I) Der Inhalt eines Archivs bestimmt seine Parameter: Ein Archiv braucht nicht eine*n, sondern viele Archivar*innen

„In den Straßen rund um den Hafen von Casablanca diskutiert eine Gruppe von Filmemacher*innen mit Passanten über deren Erwartungen an das junge marokkanische Kino. De quelques événements sans signification ist im Kern ein Film über die gesellschaftliche Rolle von Kino (und Kunst), Dokumentarismus und Realität und die Frage, welche Themen für ein im Entstehen begriffenes nationales Kino relevant sind. Der Film ist das Resultat einer Zusammenarbeit streitbarer Filmemacher*innen, Schauspieler*innen, Musiker*innen, Dichter*innen und Journalist*innen, die erleben mussten, wie in ihrem Land der Druck auf die Meinungsfreiheit zunehmend erhöht wurde. Finanziert wurde das Projekt über den Verkauf von Gemälden zeitgenössischer Künstler*innen. Der Film wurde zensiert und für Vorführungen und den internationalen Vertrieb gesperrt. Er geriet in Vergessenheit – bis 2016 in den Archiven der Filmoteca de Catalunya ein Negativ gefunden und restauriert wurde. 45 Jahre nach seiner Entstehung kommt der Film endlich in die Kinos.“ (Rasha Salti)

4.
Antikino (II) Filmgeschichte fragt: „Was fühlte Medusa, als sie sich, kurz bevor sie erschlagen wurde, in Perseus‘ Schild gespiegelt sah?“

„Die legendäre Schauspielerin Delphine Seyrig war in den 70er Jahren als singende Fee, lesbische Vampirin, ätherische Botschaftergattin und Kartoffeln schälende Hausfrau im Kino zu sehen. Gleichzeitig engagierte sie sich als Feministin und nahm als solche selbst die Kamera in die Hand. Zusammen mit Carole Roussopoulos gehörte sie zu den ersten Videoaktivistinnen in Frankreich, die nicht nur Demonstrationen der französischen Frauenbewegung dokumentierten, sondern das neue Medium auch nutzten, um die dominante Darstellung von Frauen im TV und anderswo mit eigenen Bildern und Kommentaren zu kontern. Auch Video-Workshops und die Gründung des feministischen Archivs ‚Centre audiovisuel Simone de Beauvoir‘ waren Teil des Projekts, sich selbst zu erzählen.“ (Birgit Kohler über Delphine et Carole, insoumuses)

5.
Die Lücke im Archiv ist auch Archiv

Die Lücke, die der Teufel lässt, steht laut Alexander Kluge für den Bereich des Unentscheidbaren, des Geisterhaften, der Vorstellung. Manchmal werden wir gefragt, warum dieser oder jener Film in unserer Sammlung fehlt. Wir halten die Idee der Vollständigkeit für ein Konstrukt. Dennoch: In dem Moment, in dem sie ausgesprochen wird, ist die Lücke da.
Nachdem wir anlässlich des 50. Arsenal-Jubiläums eine neue Kopie des Films Chircales (Ziegelarbeiter, 1971) von Marta Rodríguez und Jorge Silva erworben hatten, stellte der Filmkurator Tobias Hering fest, dass sich ein weiterer Film der beiden zu Unterdrückung und Widerstand der Indigenen in Kolumbien, Planas, testimonio de un etnocidio (Planas-Dokument einer Ausrottung, Forum 1972), durch einen Rechtschreibfehler in den Namen der Regisseur*innen in der Datenbank versteckte und dass der dritte Kurzfilm der Trilogie fehlte. Er war nie im Arsenal gezeigt worden. Dafür fand sich eine Kopie im Archiv der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen, wo Campesinos 1975 einen Preis gewann. In der Oberhausener Datenbank wird er wiederum nicht als dritter, sondern als erster Film der Serie „Peasants“ bezeichnet. „Während Planas, testimonio de un etnocidio und Chircales die Verhältnisse mit einem marxistisch geprägten Vokabular analysierten, rückte ab Campesinos (1975) die indigene Kosmogonie mehr und mehr in den Vordergrund. Ergebnis dieses Klärungsprozesses ist Nuestra voz de tierra, memoria y futuro (Unsere Stimme von Erde, Erinnerung und Zukunft, Forum 1982).“ (Tobias Hering)

6.
Im gleichen Maße, wie ein Archiv unabgeschlossen ist, kann es keine Aussage über die Abgeschlossenheit einzelner Werke treffen

Einige der Kopien, die aus dem Forum bei uns verblieben, sind länger als die Fassungen, die später ins Kino kamen und in die Geschichte eingingen. Macht das unser Archiv vollständiger oder unvollständiger?
Drei Fälle von Unabgeschlossenheit: What We Left Unfinished von Mariam Ghani handelt von fünf unvollendeten Filmen, die zwischen 1978 und 1991 im Wechsel der verschiedenen kommunistischen Regime in Afghanistan entstanden sind. Die Filmemacherin Barbara Hammer fand in ihrem Archiv Material, das sie 1975 in Guatemala gedreht hat. Sie bat Deborah Stratman, sich dieser Bilder anzunehmen, es entstand Vever (for Barbara). Der sudanesische Filmemacher, Maler und Dichter Hussein Sharrife begann im Jahre 2000 mit der Arbeit an seinem letzten Film, Of Dust and Rubies, eine Annäherung an zeitgenössische sudanesische Exilpoesie. Sein unerwarteter Tod verhinderte die Fertigstellung. Fünf Personen nähern sich dem Material.

7.
Jede Vorführung vor Publikum macht einen Film zu einem neuen Film

Was aber, wenn der Film jenseits des Blickes der Zuschauer*innen weiterlebt? 1977 drehten
Arthur und Corinne Cantrill At Uluru, eine Annäherung an Uluru/Ayers Rock in Australien, den heiligsten Ort der Indigenen. Vier Jahre später erschien ihnen der Monolith nicht mehr so fremd wie beim ersten Mal, sie gaben sich nun ganz seinen Gesteinsformationen hin. Gleichzeitig entwickelten sie einen kritischeren Blick u.a. auf die Anziehung, die der Berg auf den Tourismus ausübt. Das Resultat war ein neuer Film: The Second Journey (To Uluru) (Forum 1982). Das Arsenal hat ihn digital restauriert. Bei der Premiere 2019 wird daraus wieder etwas Neues.

8.
Archivarbeit ist Produktionsarbeit

„Eine Einstellungsfolge bei Griffith, aus Intolerance, von 1916. Es gibt vielfältige Montageformen: ganz selbstverständlich die Großaufnahme, die wechselnden Einstellungsgrößen, Schuss-Gegenschuss, Parallel-Montage, den Zeitsprung über viele Jahrhunderte. Aber eine Einstellungsfolge fällt heraus. Sie lässt einen denken, mit ihr werde die Ausdrucksform Schuss-Gegenschuss erfunden. Oder, zur Bekräftigung einer Sache, der man sich noch nicht sicher ist, nochmals hergeleitet. Diese Sequenz ist wie eines der Tiere, die nur in der Welt sind, um ein Beispiel für die Richtigkeit der darwinistischen Theorie abzugeben. Der Kino-Darwinismus ist aber weder richtig noch falsch.“ (Harun Farocki)
Farockis Videoinstallation Zur Bauweise des Films bei Griffith war 2006 beim ersten Forum Expanded zu sehen, entstanden war sie für die Ausstellung „Kino wie noch nie“, die den Film in den Ausstellungsraum holte. „Dabei wird der Kunst-Raum aber kein neues Kino, sondern eher ein Schnittplatz, ein Laboratorium des Kinos. Statt den Mythos Kino zu feiern, wurden für die Ausstellung Arbeiten hergestellt und zusammengetragen, die mittels experimenteller Verfahren dazu beitragen, etwas vom Kino zu verstehen.“ (Antje Ehmann, Harun Farocki)

9.
Filmgeschichte ist globale Geschichte

Wie sind einige Filme aus den Regionen der Welt in unsere Archive gelangt und warum andere nicht? Die Ära der Digitalisierung gibt uns (erneut) die Chance, den westlichen Filmgeschichtskanon zu überdenken. Jagdpartie: 1964 im Look eines Western gedreht, enthält der Film von Ibrahim Shaddad – Mitbegründer der Sudanese Film Group – durch die Erzählung einer Jagd auf einen Schwarzen im Brandenburger Wald heute starke Aktualität. Nicht immer wird das so deutlich: Auch oder gerade Filmsprachen, die sich uns nicht gleich erschließen, bieten Auswege aus der Echokammer.

10.
Filmgeschichte erzählt Institutionsgeschichte (statt andersherum)

Bette Gordons feministischer Klassiker Variety (1983), der männlich dominierte Blickstrukturen im narrativen Kino durch Umkehrung entlarvt, und der fast achtstündige Sátántangó von Béla Tarr (1994), eine Meditation über die Zeit und Sinnbild für den Kosmos, haben nicht nur die Filmgeschichtsschreibung nachhaltig geprägt, sondern auch die Geschichte des Forums. Durch die deutsche Untertitelung und die Übernahme in den Verleih haben sie sich auch tief in die Arsenalgeschichte und in die der Kommunalen Kinos eingeschrieben.

11.
Das Archiv ist ein Schutzraum

„Ein Museum kann man auch als eine Art Archiv begreifen, als Schutzraum für gefährdete Objekte und die Geschichten, die sie begleiten. Unter den Bedingungen einer andauernden Besatzung, der Gefahr von Vertreibung oder vollständigen Zerstörung, wird die Idee der Konservierung und des Schutzes jedoch in Frage gestellt.“[…] „Das Kommunistische Museum von Palästina“ ist eine Idee für ein Museum, das seine Sammlung in den Häusern und Wohnungen von Palästinenser*innen beherbergt. Es bezeichnet den Versuch, ein Museum der Dekolonisierung und Entterritorialisierung zu schaffen, eines, das wie Gras zwischen Betonplatten und -wänden hervorwächst, die geplant, designed und grob über unsere Vorstellung gestülpt wurden, um diese zu ersticken und im Zaum zu halten. Deshalb ist es ein Angebot zur Wiederherstellung der Undeterminiertheit und des Potentials der Kunst sowohl ihrer Fähigkeit, die Art, wie wir sehen, zu verändern, als auch das Leben, wie es heute gelebt wird, zu befragen.“ (Ayreen Anastas und René Gabri)

12.
Trust the Archive

„Derek Jarman hatte zwei Gärten, einer befand sich in Dungeness, hier begann er nach seiner HIV-Diagnose zu gärtnern: ‚Der Gärtner gräbt in einer anderen Zeit, ohne Vergangenheit oder Zukunft, ohne Anfang oder Ende’, heißt es in seinem Journal. Sein zweiter Garten ist dieser Film.“ (Dane Komljen über The Garden)

13.
Archive brauchen Verbündete (I)

Seit 2007 konzentriert sich die New Yorker Firma Milestone Films (Amy Heller und Dennis Doros) auf das Restaurieren und den weltweiten Vertrieb von Filmen jenseits des Hollywood Mainstreams: „verlorene“ Filme von und über African Americans, Native Americans, LGBTQ und Frauen. Milestones Motto ist „We like to mess with the canon“. In diesem Jahr im Forum: Say Amen, Somebody von George T. Nierenberg (USA 1982).

14.
Archive brauchen Verbündete (II)

SAVVY Contemporary liegt nicht nur räumlich neben dem Arsenal-Filmarchiv. Als „Laboratory of Form-Idea“ geht SAVVY davon aus, dass ein anderes Wissen möglich ist. Der Gegenwartsblick fordert ein „Unlearning“, „Undoing“, und hier treffen wir uns, in der Filmgeschichtsschreibung, in der Geschichte des noch nicht erzählten, des fehlenden Films, oder in einer ganz anderen Geschichte. Bereits zum 4. Mal präsentiert SAVVY im Rahmen von Forum Expanded eine Ausstellung, die zeigt, dass jeder Film ein Archiv ist. In diesem Jahr: Shadow Circus von Ritu Sarin und Tenzing Sonam, kuratiert von Natasha Ginwala und Bonaventure Soh Bejeng Ndikung.

15.
Archive brauchen Verbündete (III – ∞)

2015 stieß Didi Cheeka (Lagos Film Society) auf der Suche nach einem Raum für Kinoveranstaltungen in Lagos auf alte Filmrollen. Wir reisten nach Nigeria, um den Zustand des Materials festzustellen und erfuhren, dass die Filme zum Bestand des National Film and Sound Archive unter dem Dach der Nigerian Film Corporation (NFC) in Jos gehörten. Dort wiederum entdeckte Didi Cheeka Rollen des 1976 entstandenen Films Shaihu Umar (Forum 2018) von Adamu Halilu, den wir in Berlin restaurierten. Mit Hilfe des Auswärtigen Amts konnte außerdem eine Digitalisierungstrecke in Jos aufgebaut werden. Seit 2016 präsentieren wir im Rahmen von Think Film – Archival Constellations jährlich den Fortgang dieser Kooperation, an der immer mehr Personen in Lagos, Jos, Berlin und mittlerweile auch in Frankfurt und Kairo teilhaben. Die Neuigkeit in diesem Jahr: Wir zeigen das erste in Jos gescannte Material. Die Cimatheque in Kairo, die den gleichen Scanner besitzt (Edeltraud) hat dabei mitgewirkt. Und: Mit Unterstützung des DAAD gibt es ab 2019 den praxisorientierten Masterstudiengang „Filmkultur: Archivierung, Programmierung, Präsentation“, den die Goethe-Universität seit 2013 in Frankfurt anbietet, auch in Nigeria. Projektpartner*innen der Universität sind neben dem NFC die Universität Jos, das Deutsche Filminstitut & Filmmseumseum, das Arsenal und die Lagos Film Society.

16.
Ein Archiv ist Kino in den Köpfen der Zuschauer*innen

Das kollektive Gedächtnis ist das Archiv der Archive. Deshalb ist das Zeigen von Filmen gleichermaßen Archivarbeit wie Materialsicherung.

17.
Die Archive sind außer sich

Das Archiv des Arsenal versammelt Werke, die die Geschichte eines Anderen Kinos geprägt haben. Ihre inhärente Kritik an den Mechanismen von Ausschluss und Kanonisierung scheint der Idee einer definierten Erbengemeinschaft, die für ihre Sicherung und Digitalisierung zuständig sein könnte, entgegenzustehen.
Das Projekt Archive außer sich beschäftigt sich als kollaborative Serie von interdisziplinär angelegten Forschungs-, Veranstaltungs- und Ausstellungsprojekten mit dem filmkulturellen Erbe und seinen Archiven. Die einbezogenen Archive werden zu Laboratorien für die kritische Reflexion der Kategorie des filmischen Erbes, aber auch des ‚Heritage’ im Allgemeinen, bspw. im Verhältnis zur Kolonial- und Migrationsgeschichte oder zur Geschichte politischer und ästhetischer Bewegungen. Der Begriff des filmischen Erbes wird in Beziehung gesetzt zu anderen Ordnungskategorien wie „transnationales Kino“ oder „world cinema“. Aus politischen, ästhetischen, oder auch zufälligen Verbindungen entstehen aus der Gegenwart heraus Wahlverwandtschaften, die dazu beitragen, neue Konzepte der Zeitlichkeit zu entwerfen.
Unsere Wahlverwandten in diesem Projekt sind das Archiv der Kurzfilmtage Oberhausen, Film – Feld – Forschung, das Harun Farocki Institut, SAVVY Contemporary, die Filmproduktion pong sowie der Masterstudiengang an der Goethe-Universität Frankfurt: „Filmkultur: Archivierung, Programmierung, Präsentation“ und das Seminar für Filmwissenschaft an der Freien Universität Berlin.