Billy Woodberry

A Story from Africa
2018

Galerie Ebensperger Rhomberg
7.2.–17.2. 11–21 Uhr, außer 14.2. 11–17 Uhr
19.2.–9.3. Di–So 14–19 Uhr

1-Kanal-Videoinstallation, 32 Min. Englisch, Portugiesisch.

Im Nachgang der sogenannten „Westafrika-Konferenz“, die von 1884 bis 1885 in Berlin stattfand und bei der die Aufteilung Afrikas unter den Kolonialmächten beschlossen wurde, nutzt die portugiesische Armee im Jahr 1907 einen talentierten Rekruten, um im Süden Angolas das Gebiet der Cuamato zu erobern und zu besetzen.
A Story from Africa erweckt ein selten gesehenes Fotoarchiv zum Leben und erzählt die tragische Geschichte von Calipalula, einem adligen Cuamato, der eine zentrale Rolle während der Ereignisse der portugiesischen Befriedungskampagne spielte.

Billy Woodberry, geboren 1950 in Dallas, USA, ist Mitbegründer der „L.A. Rebellion“ Bewegung. Sein erster Spielfilm Bless Their Little Hearts (1983) ist eine Schlüsselarbeit dieser Filmbewegung, beeinflusst vom italienischen Neorealismus und den Filmemachern des sogenannten Dritten Kinos. Woodberry absolvierte 1982 einen MFA an der UCLA, wo er auch als Dozent arbeitete. Seit 1989 unterrichtet er am California Institute of the Arts. Seine Arbeiten wurden auf internationalen Filmfestivals und in Kunstinstitutionen präsentiert.

Produktion Rui Alexandre Santos. Produktionsfirma Divina Comédia (Lissabon, Portugal). Regie Billy Woodberry. Montage Luís Nunes. Musik António de Sousa Dias. Sound Design António de Sousa Dias. Production Manager Margarida Veiga.

Filme

Auswahl: 1980: The Pocketbook (13 Min.). 1982: Ashes to Embers (120 Min.). 1984: Bless Their Little Hearts (80 Min.). 1995: When It Rains (13 Min.). 1996: Red Hollywood (118 Min.). 2011: Spirits of Rebellion: Black Film at UCLA (45 Min.). 2015: And when I die, I won't stay dead (89 Min.). 2018: A Story from Africa.

Foto: © Billy Woodberry