Februar 2018, berlinale forum

Preise der unabhängigen Jurys

A FEELING GREATER THAN LOVE

Die unabhängigen Jurys der Berlinale vergaben Preise an zwei weitere Filme aus dem Programm des Forums. Der Internationale Verband der Filmkunsttheater, die Conféderation Internationale des Cinémas D'Art et Essai (C.I.C.A.E.), prämierte TEATRO DE GUERRA (THEATRE OF WAR) von Lola Arias, der auch den mit 2.500 Euro dotierten Preis der Ökumenischen Jury erhielt. Der Preis der Leser*innenjury des Tagesspiegel ging an L'EMPIRE DE LA PERFECTION (IN THE REALM OF PERFECTION) von Julien Faraut.

Ihre Begründung lautet: "Auf perfekte Weise, leichtfüßig und humorvoll verbindet er unterschiedliche Genres miteinander, den Western, den Lehrfilm, Oper und Psychogramm. Auch befasst er sich eindrucksvoll mit den Obsessionen des Filmemachers, des Sportlers und jedes Menschen, der um Perfektion kämpft. Augenzwinkernd, ohne belehrend zu sein, geht es in vielen Sinnbildern und Metaphern um das Beherrschen der Zeit, im Film, im Sport, im Leben. Filme können lügen, die Zeit nicht!?Die Leserjury des Tagesspiegel vergibt den Preis für den besten Film im Berlinale Forum an „L’empire de la perfection“ von Julien Faraut. Auf perfekte Weise, leichtfüßig und humorvoll verbindet er unterschiedliche Genres miteinander, den Western, den Lehrfilm, Oper und Psychogramm. Auch befasst er sich eindrucksvoll mit den Obsessionen des Filmemachers, des Sportlers und jedes Menschen, der um Perfektion kämpft. Augenzwinkernd, ohne belehrend zu sein, geht es in vielen Sinnbildern und Metaphern um das Beherrschen der Zeit, im Film, im Sport, im Leben. Filme können lügen, die Zeit nicht!?"

Die Begründung der C.I.C.A.E. Jury lautet: Im Geiste der Philosophie des Berlinale Forums, die Grenzen zwischen Dokumentarischem und Fiktionalen aufhebend, ist Teatro de guerra eine mutige Verhandlung eines post-kolonialen Konflikts des spaeten 20. Jahrhunderts, des Falkland- bzw. Malvinas-Krieges und seiner schmerzhaften Hinterlassenschaft. Wir moechten das Potential des Films hervorheben, auf vielfaeltige Art und Weise Zuschauer*innen auf sowohl analytischer als auch emotionaler Ebene zur Auseinandersetzung mit den durch den Film eroeffneten Themen anzuregen. Wir freuen auf zukuenftige Arbeiten von Regisseurin Lola Arias, Bildgestalter Manuel Abramovich sowie auch von den anderen argentinischen Filmemacher*innen im diesjaehrigen Forumsprogramm.

 

Ausführliche Informationen zu allen Preisen finden Sie hier