November 2017, kino arsenal

FU-Seminar: Autofiction

FUSES, 1965-68

Das Subjekt markiert sich mit autobiografischen und performativen Gesten: eine instabile, aber produktive Figur, es wird konstruiert, angerufen und unterworfen. Subjektivität ist zum zentralen Produktionsfaktor geworden. Geschichten laden sich über die (vermeintliche) autobiografische Situierung auf, fiktionale Serien werden von Home-Movie-Trailern eingeleitet. Ein kritischer Subjektbegriff trifft auf die anthropomorphe Kamera, Fragen von Erinnerung, Alterität und Trauma tangieren Film als kollektives Gedächtnis. Gezeigt werden subjektiv erzählte experimentelle (Auto)biografien, Tagebuchfilme, performative Kippfiguren und die mit dokumentarischen Gesten angereicherten „Biomytho-grafien“. Narrative (Er-)Findungen sind den auto-ethnografischen Strategien immanent. Die Bild-, Wahrheits- und Evidenzverhältnisse nicht-fiktionaler Erzählweisen erfordern die Klärung der dokumentarischen Geste. Ein Screening mit Beispielen aus der Sammlung des Arsenals. (mb) (13. & 20.11.)

kino arsenal: Werkschau Ruth Beckermann

19:00 Kino 1


Ein flüchtiger Zug nach dem Orient

Ein flüchtiger Zug nach dem Orient
Österreich 1999 35 mm dt. OF 82 min

kino arsenal: Magical History Tour: 
Land in Sicht – Landschaften im Film

19:30 Kino 2


Sweetgrass

Sweetgrass Lucien Castaing-Taylor, Ilisa Barbash USA 2009
35 mm OmU 106 min

kino arsenal: Werkschau Ruth Beckermann

21:00 Kino 1


Wien retour

Wien retour Ruth Beckermann & Josef Aichholzer
Österreich 1983 DCP OmE 95 min