Oktober 2018, kino arsenal

Die DEFA-Stiftung präsentiert: Eine Zensur findet nicht statt?

Zwischen 1953 und 1966 existierte in der Bundesrepublik ein staatlicher Zensurausschuss, der für die inhaltliche Überprüfung aller osteuropäischen Filme zuständig war. Von der Zensur waren unter anderem über 100 ostdeutsche Filme (DEFA und DDR-Fernsehen) betroffen. Die am Hannah-Arendt-Institut (Dresden) erarbeitete Datenbank zur Zensur ostdeutscher Filme in der Bundesrepublik erfasst erstmals alle DDR-Filme, die vom „Interministeriellen Ausschuss für Ost-West-Filmfragen“ überprüft worden sind. Im Anschluss an die Vorstellung des Projekts durch den Filmhistoriker An-dreas Kötzing werden drei betroffene Filme aus dem Jahr 1956 gezeigt: Heiner Carows Dokumentarfilm MARTINS TAGEBUCH und Hugo Hermans Animationsfilm TRÄUMT FÜR MORGEN. Im zweiten Teil des Abends folgt János Veiczis Regie-debüt ZWISCHENFALL IN BENDERATH, das vor der Wiederkehr des Antisemitismus in der BRD warnt. (jh) (1.10.)

kino arsenal: Die DEFA-Stiftung präsentiert: Carte blanche für Helga Schütz

19:00 Kino 2


Die Schlüssel

Die Schlüssel Egon Günther DDR 1973
Mit Jutta Hoffmann, Jaecki Schwarz
DCP 97 min

Zu Gast: Helga Schütz
kino arsenal: Neues französisches Kino – Dokumentarfilme

19:00 Kino 1


Sans adieu

Sans adieu No Farewells
Christophe Agou F 2017
DCP OmE 99 min

kino arsenal: Die DEFA-Stiftung präsentiert: Carte blanche für Helga Schütz

21:00 Kino 2


Fallada – Letztes Kapitel

Fallada – Letztes Kapitel Roland Gräf DDR 1988
Mit Jörg Gudzuhn, Jutta Wachowiak, Katrin Saß, Corinna Harfouch
35 mm 100 min

kino arsenal: Neues französisches Kino – Dokumentarfilme

21:00 Kino 1


Paris est une fête – Un film en 18 vagues

Paris est une fête – Un film en 18 vagues
Paris Is a Moveable Feast – A Film in 18 Waves
Sylvain George F 2017 DCP OmE 95 min