Oktober 2018, kino arsenal

Die DEFA-Stiftung präsentiert: Eine Zensur findet nicht statt?

Zwischen 1953 und 1966 existierte in der Bundesrepublik ein staatlicher Zensurausschuss, der für die inhaltliche Überprüfung aller osteuropäischen Filme zuständig war. Von der Zensur waren unter anderem über 100 ostdeutsche Filme (DEFA und DDR-Fernsehen) betroffen. Die am Hannah-Arendt-Institut (Dresden) erarbeitete Datenbank zur Zensur ostdeutscher Filme in der Bundesrepublik erfasst erstmals alle DDR-Filme, die vom „Interministeriellen Ausschuss für Ost-West-Filmfragen“ überprüft worden sind. Im Anschluss an die Vorstellung des Projekts durch den Filmhistoriker An-dreas Kötzing werden drei betroffene Filme aus dem Jahr 1956 gezeigt: Heiner Carows Dokumentarfilm MARTINS TAGEBUCH und Hugo Hermans Animationsfilm TRÄUMT FÜR MORGEN. Im zweiten Teil des Abends folgt János Veiczis Regie-debüt ZWISCHENFALL IN BENDERATH, das vor der Wiederkehr des Antisemitismus in der BRD warnt. (jh) (1.10.)

kino arsenal: Hommage Sergej Paradschanow

19:00 Kino 2


Ambawi suramis tsichisa

Arabeskebi Pirosmanis temaze

*Ambawi suramis tsichisa Legenda o suramskoj kreposti
Die Legende der Festung Suram UdSSR / Georgische SSR 1984
35 mm OmU 87 min
Vorfilm: Arabeskebi Pirosmanis temaze Arabesken zum Thema Pirosmani
UdSSR / Georgische SSR 1985 35 mm ohne Dialog 21 min

kino arsenal: Französische Filmwoche – Special: 
LE LIVRE D’IMAGE

20:00 Kino 1


Le Livre d’image

Le Livre d’image The Image Book
Jean-Luc Godard Schweiz/Frankreich 2018
DCP OmE 84 min

kino arsenal: Hommage Sergej Paradschanow

21:00 Kino 2


Ashuk-Karebi

*Ashuk-Karebi Ashik-Kerib / Kerib, der Spielmann
UdSSR / Georgische SSR 1988 35 mm OmU 73 min