Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V. > home
januar 2020, kino arsenal

Federico & Marcello – Die Filme von Federico Fellini mit Marcello Mastroianni

Federico Fellini (1920–1993) war eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des italienischen Films und hat mit seinem eigenen, sehr persönlichen und poetischen Erzählstil Filmgeschichte geschrieben.

Anlässlich Fellinis 100. Geburtstag präsentiert das Italienische Kulturinstitut Berlin vom 16. Januar bis 29. Februar die Ausstellung der Cineteca di Bologna und von Cinemazero – Pordenone „Fellini/Mastroianni/Alter Ego“ mit bislang unveröffentlichten Fotografien des Filmemachers und seines präferierten Darstellers, den er in seinen autobiografisch geprägten Filmen bevorzugt als Alter Ego besetzte und mit dem ihn eine jahrzehntelange Freundschaft verband. Begleitend zur Ausstellung zeigt das Arsenal die fünf gemeinsamen Filme von Federico Fellini und Marcello Mastroianni aus den Jahren 1960 bis 1987 in 35-mm-Kopien.

januar 2020, kino arsenal

Magical History Tour – Make Them Laugh – Lachen im Kino, Lachen im Film

„Make them laugh!“ – Diesen Aufruf haben sich offensichtlich bereits die Brüder Lumière zu eigen gemacht: Das erste Lachen der Filmgeschichte sieht man im kurzen Sketch L’arroseur arrosé von 1895. 125 Jahre später hat das Kino das Lachen in unendlicher Weise diversifiziert, potenziert, dekliniert, manipuliert. Gelacht wird nicht mehr nur in Komödien – pars pro toto sei hier nur der klassische „comic relief“ erwähnt, der auf dem Höhepunkt größter filmischer Spannung, Furcht, Trauer etc. eben diese Emotionen in einem Moment des Lachens auflöst. Neben Filmen von und mit großen Komiker*innen wirft das Januar-Programm auch einen Blick auf vermeintliche (indes nicht minder komische) Seitenlinien der Filmgeschichte sowie auf die unterschiedlichen Variationen des Lachens: zwischen Befreiung und Beklemmung, mal aus vollem Halse und dann genau dort steckenbleibend, eruptiv oder hintergründig.

januar 2020, kino arsenal

Gaumont: Seit es das Kino gibt

Die 1895 gegründete Firma Gaumont ist nicht nur das älteste Filmproduktionsunternehmen der Welt. Mit über 1.500 Filmen besitzt Gaumont auch einen der größten französischen Filmkataloge.

Anlässlich der noch bis 29. Februar im Maison de France des Institut français gastierenden Ausstellung „Gaumont: Seit es das Kino gibt“, zeigt das Arsenal vom 1. bis 20. Februar eine Auswahl von Klassikern der französischen Filmgeschichte sowie weniger bekannten Produktionen. Zwei Schwerpunkte des Programms – und des Gaumont-Katalogs – markieren Filme von Jean-Luc Godard und Maurice Pialat.

januar 2020, berlinale forum

50. Berlinale Forum: Zeitebenen wie ungestüme Fohlen

Das Berlinale Forum feiert sein Jubiläum: 50 Jahre, in denen wir uns dem unabhängigen, experimentierfreudigen und wagemutigen Kino widmen. Ein perfekter Anlass, Revue passieren zu lassen, Erreichtes zu feiern und darüber nachzudenken, wie die Zukunft aussieht. Diese doppelte Blickbewegung – zurück und voraus – zeichnet zahlreiche Filme des Programms aus. Denn wer sich vor Augen führt, was war, kann gestalten, was wird.

januar 2020, berlinale forum

15. Forum Expanded: Part of the Problem

Das neue Jahrzehnt beginnt in einer Zeit, die viel Sprachlosigkeit auslöst und umso klarere Worte braucht. Wie verändert eine solche Gegenwart den kuratorischen Blick? Was ist die Rolle von Kino und Kunst?

39 Installationen und Filme widmen sich den Themen Migration, Rassismus, Sexismus, Staatsgewalt, Kapitalismus, Kolonialismus, Extraktivismus, Klimakrise, Zukunftsangst, Geschichtsverlust und mehr. Vor allem aber verweisen sie auf sich selbst als Teil einer größeren Struktur, aus der heraus sie entstanden sind.