September 2014

Neu im Verleih

Bild aus Die Zeit vergeht...

DIE ZEIT VERGEHT WIE EIN BRÜLLENDER LÖWE, 2013

LIVES OF PERFORMERS, 1972

Wir freuen uns, unser Verleihprogramm um neue Titel erweitern zu können: Philipp Hartmanns DIE ZEIT VERGEHT WIE EIN BRÜLLENDER LÖWE (Deutschland 2013), sämtliche Filme von Loretta Fahrenholz (HAUST (Deutschland 2010), QUE BÁRBARA (USA 2011), IMPLOSION (Deutschland/USA 2011), GRAND OPENINGS RETURN OF THE BLOGS (USA 2012), DITCH PLAINS (Deutschland/USA 2013), MY THOAT, MY AIR (D 2013)) sowie Johanna Domkes und Marouan Omaras vielfach festivalprämierter Film CROP (Deutschland/Ägypten 2012). Yvonne Rainers Experimentalfilmklassiker LIVES OF PERFORMERS (USA 1972) ist neuerdings digital (als Blu-ray) im Verleih.

In DIE ZEIT VERGEHT WIE EIN BRÜLLENDER LÖWE leidet der Filmemacher in der statistischen Mitte seines Lebens an Chronophobie. Zur Heilung muss ein Weg gefunden werden, das Vergehen der Zeit zu bremsen.

Loretta Fahrenholz’ HAUST ist ein experimenteller Spielfilm, der das konfliktreiche Leben und die Beziehungen dreier ehemaliger Kunstsudenten in Ostdeutschland beleuchtet. In QUE BÁRBARA untersucht die Regisseurin – wie schon in früheren Arbeiten – die Produktionsbedingungen von Kunst und die Voraussetzungen ihrer Rezeption. IMPLOSION, der auf einem Stück von Kathy Acker beruht, ist eine experimentelle Translation sowohl zwischen Medium und Format als auch zwischen Jahrzehnten und Körpern. GRAND OPENINGS RETURN OF THE BLOGS begleitet eine 10-tägige Performancereihe der Gruppe "Grand Openings" (Ei Arakawa, Jutta Koether, Jay Sanders, Emily Sundblad, Stefan Tcherepnin) im Museum of Modern Art, New York. DITCH PLAINS wurde zu der Zeit des Hurricanes 'Sandy' in Brooklyn gefilmt und ist ein endzeitlicher Sciencefiction-Street-Dance Film mit Tänzern der "Ringmasters Crew".
Der neueste Film von Loretta Fahrenholz, MY THOAT, MY AIR, ist ein halbfiktionales Drama, das im bürgerlichen Westend Münchens gedreht wurde und in welchem u.a. der ehemalige Fassbinder-Schauspieler, Mitstreiter Warhols und Horrorfilm-Regisseur Ulli Lommel agiert.

Der vielfach festivalprämierte Film CROP von Johanna Domke und Marouan Omara, berichtet spannend – jedoch ohne jegliche Bilder der Revolte an sich – von der Ägyptischen Revolution 2011. Komplett in den Gebäuden Ägyptens größter staatlichen Tageszeitung, Al-Ahram, gefilmt, baut der Film sich aus ausgewählt arrangierten Einstellungen auf. Diese zeigen sowohl die Funktionsweise der Institution als auch die strenge Informationskontrolle des ehemaligen Regimes.