November 2017, kino arsenal

Gadalla Gubara

TAJOUJE, 1979

Der sudanesische Filmemacher Gadalla Gubara (1921–2008) drehte von den 50er Jahren bis zu seinem Tod Filme, mit denen er über 50 Jahre lang die politische und gesellschaftliche Entwicklung des Sudan dokumentierte. Seinen filmischen Nachlass konnte das Arsenal 2013 und 2016 mit Hilfe einer Förderung des Kulturerhalt-Programms des Auswärtigen Amtes digitalisieren. Aus seinem Œuvre präsentiert das Arsenal nun seinen ersten Spielfilm TAJOUJE (Sudan 1979, 22.11.), gedreht in einer der entlegensten Gegenden des Sudan, der auf einer berühmten sudanesischen Liebesgeschichte basiert. Seinen letzten Film LES MISÉRABLES (Sudan 2007, 23.11.), der bei SAVVY Contemporary gezeigt wird, drehte Gubara im Alter von 87 Jahren mit Hilfe seiner Tochter Sara Gubara, die wir auch zur Vorführung der Filme begrüßen dürfen. Dabei handelt es sich um eine Adaption des gleichnamigen Romans von Victor Hugo. (nk)

kino arsenal: „es ist die Gegenwart, die Gegenwart der Vergangenheit“ Filme von Ingo Kratisch und Jutta Sartory

19:00 Kino 2


Die Steine

*Die Steine Ingo Kratisch, Jutta Sartory
BRD 1985 16 mm 90 min

kino arsenal: Anna May Wong – Star, Ikone, Grenzgängerin

20:00 Kino 1


Song. Die Liebe eines armen Menschenkindes

Song. Die Liebe eines armen Menschenkindes Richard Eichberg
D/GB 1928 Mit Anna May Wong, Heinrich George, Paul Hörbiger
35 mm engl. ZT 100 min

Einführung: Michael Wedel, Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf Am Flügel: Eunice Martins
kino arsenal: „es ist die Gegenwart, die Gegenwart der Vergangenheit“ Filme von Ingo Kratisch und Jutta Sartory

21:00 Kino 2


Noch nicht und nicht mehr

*Noch nicht und nicht mehr Ingo Kratisch, Jutta Sartory
D 2000 16 mm 92 min