November 2018, kino arsenal

Filmspotting: Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

ZWEITENS, 1968

Im November 1968 wurden 18 Studenten von der Deutschen Film- und Fernsehakademie (DFFB) relegiert, nachdem es zu heftigen Konflikten zwischen der Studentenschaft und der Direktion gekommen war – eine beispiellose Maßnahme, die gleichwohl als symptomatisch für die politische Radikalisierung der Zeit betrachtet werden kann. So unterschiedlich sich die weiteren Werdegänge der Relegierten ausnehmen, so eint sie doch das spezifisch politische Anliegen, das in der Folge das Selbstverständnis dieser Hochschule geprägt hat. Filme von einigen der Relegierten, darunter der bis vor kurzem verschollene EIN WESTERN FÜR DEN SDS von Günter Peter Straschek, und Gespräche mit damaligen Akteuren vergegenwärtigen und reflektieren die Ereignisse. Im zweiten Teil des Abends wird REQUIEM FÜR EINE FIRMA gezeigt, der 1969 als eine Art filmischer Evaluation der Krise an der DFFB entstand. (ah) (26.11.)

kino arsenal: Das lebende Wort – Die Filme von Eugène Green

19:00 Kino 1


Le monde vivant

Le nom du feu

Le monde vivant The Living World
F/Belgien 2003 35 mm OmE 75 min
Vorfilm: Le nom du feu F 2002
35 mm OmU 20 min
Kopie der Cinémathèque française

kino arsenal: Magical History Tour – 
Schrift in Bewegung

20:00 Kino 2


Pierrot le fou

Pierrot le fou Jean-Luc Godard F/I 1965
Mit Jean-Paul Belmondo, Ana Karina
35 mm OmE 110 min

kino arsenal: Das lebende Wort – Die Filme von Eugène Green

21:00 Kino 1


Le pont des Arts

Le pont des Arts The Bridge of Arts F 2004
Mit Natacha Régnier, Jérémie Renier
35 mm OmE 127 min