November 2018, kino arsenal

Filmspotting: Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

ZWEITENS, 1968

Im November 1968 wurden 18 Studenten von der Deutschen Film- und Fernsehakademie (DFFB) relegiert, nachdem es zu heftigen Konflikten zwischen der Studentenschaft und der Direktion gekommen war – eine beispiellose Maßnahme, die gleichwohl als symptomatisch für die politische Radikalisierung der Zeit betrachtet werden kann. So unterschiedlich sich die weiteren Werdegänge der Relegierten ausnehmen, so eint sie doch das spezifisch politische Anliegen, das in der Folge das Selbstverständnis dieser Hochschule geprägt hat. Filme von einigen der Relegierten, darunter der bis vor kurzem verschollene EIN WESTERN FÜR DEN SDS von Günter Peter Straschek, und Gespräche mit damaligen Akteuren vergegenwärtigen und reflektieren die Ereignisse. Im zweiten Teil des Abends wird REQUIEM FÜR EINE FIRMA gezeigt, der 1969 als eine Art filmischer Evaluation der Krise an der DFFB entstand. (ah) (26.11.)

kino arsenal: Die DEFA-Stiftung präsentiert: Eine Zensur findet nicht statt?

19:00 Kino 2


Martins Tagebuch

Träumt für Morgen

Martins Tagebuch Heiner Carow
DDR 1956 35 mm 28 min
Träumt für Morgen Hugo Hermann
DDR 1956 35 mm 19 min

Im Gespräch: Ralf Schenk und Andreas Kötzing
kino arsenal: 100 Jahre Ingmar Bergman

20:00 Kino 1


Sånt händer inte här

Sånt händer inte här High Tension
Ingmar Bergman Schweden 1950
DCP OmE 86 min

Einführung: Jan Holmberg, CEO Ingmar Bergman Foundation Stockholm
kino arsenal: Die DEFA-Stiftung präsentiert: Eine Zensur findet nicht statt?

21:00 Kino 2


Zwischenfall in Benderath

Zwischenfall in Benderath János Veiczi
DDR 1956 35 mm 98 min

Im Gespräch: Ralf Schenk und Andreas Kötzing