März 2019, kino arsenal

Filmspotting. Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

NACHREDE AUF KLARA HEYDEBRECK, 1969

Am 10. März 1969 nahm sich die allein lebende Klara Heydebreck das Leben. Rein zufällig stieß Eberhard Fechner, der für einen Dokumentarfilm zum Thema Suizid recherchierte, auf ihr Schicksal. 50 Jahre nach Entstehen der mit dem Grimme-Preis ausgezeichneten Fernsehdokumentation NACHREDE AUF KLARA HEYDEBRECK (Eberhard Fechner, BRD 1969) lohnt eine neuerliche Besichtigung. Fechners Versuch einer Geschichtsschreibung von unten verwebt die Biografie einer bis dahin unauffälligen Berlinerin mit der deutschen Geschichte. Die einstündige Produktion, gedreht auf 16-mm-Material, fällt durch die üblichen Formatraster der Fernsehsender und Kinoprogramme, so dass diese Wiederraufführung eine seltene Gelegenheit der Wiederbegegnung mit diesem stilbildenden Frühwerk Eberhard Fechners bedeutet. Der Filmhistoriker Jan Gympel stellt den Film als Teil des „Berlin-Film-Katalogs“ vor. (ah) (25.3.)

kino arsenal: Filmspotting. Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek

19:00 Kino 2


Vincent van Gogh – Der Weg nach Courrières

Vincent van Gogh – Der Weg nach Courrières
Christoph Hübner, Gabriele Voss BRD 1989 DCP 89 min

Zu Gast: Christoph Hübner und Gabriele Voss
kino arsenal: Commedia all’italiana

20:00 Kino 1


In nome del popolo italiano

In nome del popolo italiano
Im Namen des italienischen Volkes
Dino Risi Italien 1971
Mit Vittorio Gassman, Ugo Tognazzi, Yvonne Furneaux
35 mm OmE 102 min