Dezember 2005, kino arsenal

P wie Prima Schweizer Filme

Die Vogelpredigt

Die Vogelpredigt oder das Schreien der Mönche, 2005

DAS SCHWEIGEN DER MÄNNER (1997): „Polo Hofer und Max Rüdlinger wandern debattierend und philosophierend durch die Schweiz, über die Berge, ins Ausland, weit weg bis in die Wüste. Der eine leidet am Schweizer-Sein, am Mann-Sein, am älter werden, ist „heimatmüde“, jedoch durch seinen Pessimismus auch anregend, ja letztlich sogar positiv. Der andere hat diese Probleme nicht: er liebt die Welt, die Schweiz inklusive, die Menschen, die Musik, bleibt letztlich gerne in der Schweiz zuhause, wo er mit mundartlich-heimatlichem Rock’n’Roll die Frauen besingt.“ (4.12.)

Acht Jahre später DIE VOGELPREDIGT ODER DAS SCHWEIGEN DER MÖNCHE (2005): Polo Hofer und Max Rüdlinger reisen unter Strapazen zu ihrem ehemaligen Regisseur, um ihn von einer neuen Filmidee zu überzeugen. Er hält nichts vom Mainstream und kann die beiden überzeugen, einen franziskanischen Film namens „Die Vogelpredigt“ zu drehen. In Mönchskleidern werden sie zu den Proben in die sibyllinischen Wälder geführt, dort schnappt die Falle zu: der Regisseur verschwindet und die beiden verirren sich in den labyrinthischen Wäldern. Sie schreien und schreien. (3. & 5.12.)