Direkt zum Seiteninhalt springen

Die Filmreihe Fiktionsbescheinigung – Filmische Perspektiven auf Deutschland widmet sich dem Filmschaffen von Schwarzen Regisseur*innen und Regisseur*innen of Color in Deutschland. Sie fragt, wie Kultur im Allgemeinen, Kino im Besonderen, Gesellschaft und Rassismus zusammenhängen, und setzt sich mit einem unterrepräsentierten Kapitel deutscher Filmgeschichte auseinander. Entwickelt wurde sie 2021 im Rahmen des Berlinale Forums von den fünf unabhängigen Kurator*innen Enoka Ayemba, Karina Griffith, Jacqueline Nsiah, Biene Pilavci und Can Sungu. Im Februar 2022 ging sie in die zweite Runde.

Die Kurator*innen, das Berlinale Forum und das Goethe-Institut sind eine Kooperation eingegangen, um ab dem 20. April 2022 eine Auswahl der Filme einem internationalen Publikum zugänglich zu machen. Über die Plattform Goethe on Demand können Filminteressierte außerhalb Deutschlands, Österreichs und der Schweiz 13 Kurz- und Langfilme der Reihe sowie kurze Videoeinführungen der Kurator*innen ansehen: https://fiktionsbescheinigung.goethe-on-demand.de/

Die Kurator*innen, das Berlinale Forum und das Goethe-Institut halten diese Kooperation für ein wichtiges Mittel, um den Werken marginalisierter Filmschaffender in Deutschland eine internationale Bühne zu bieten, kulturelle Arbeits- und Auswahlprozesse durchlässiger zu gestalten und einen transnationalen Dialog über Filmgeschichtsschreibung und Kanonbildung anzuregen.

Gefördert durch:

  • Logo des BKM (Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien)
  • Logo des Programms NeuStart Kultur