Arsenal: Programm https://www.arsenal-berlin.de/ en Arsenal: Programm https://www.arsenal-berlin.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.arsenal-berlin.de/ 18 16 TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Sun, 07 Feb 2106 07:28:15 +0100 „es ist die Gegenwart, die Gegenwart der Vergangenheit“ Filme von Ingo Kratisch und Jutta Sartory https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/7257/2796/downloader.html „Einer Frau wird der Mangel an Verständnis bewusst, und sie begibt sich auf eine Reise, die sie nach New York bringt. Von dort durchquert sie mit einem Auto den Kontinent nach Westen. In fortwährender Bewegung und ständigem Wechsel zwischen früheren Sympathien und späterer Abneigung weichen die vorgestellten europäischen Einbildungen den konkreten amerikanischen Erscheinungen. Die subjektive Erfahrung der ersten Reise setzt sich im zweiten Teil als Suche nach der Struktur des Landes in analytischer Form fort. Straßen, Gebäude, Brücken, Landschaft, Städte und Verkehr bilden ein Muster, aus dem sich die Realität dieses Landes erschließt.“ (Jutta Sartory) kino arsenal spalte normal vorschau Sat, 30 Jun 2018 21:58:00 +0200 Anna May Wong – Star, Ikone, Grenzgängerin https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/7256/2796/downloader.html Im April 1928, also fast auf den Monat genau vor 90 Jahren, kam Anna May Wong (geborene Wong Liu Tsong, 1905–1961) in Berlin an – mit großen Erwartungen. Die erste amerikanische Schauspielerin chinesischer Herkunft – ihre Großeltern waren Mitte des 19. Jahrhunderts nach Kalifornien eingewandert – war zu diesem Zeitpunkt bereits ein in den USA wie international gefeierter Film- und Medienstar: glamourös, von blendender Schönheit und Sex-Appeal. Vor dem Hintergrund der politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ausgrenzung der chinesisch-stämmigen Bevölkerung in den USA änderte ihr Erfolg nichts an der Tatsache, dass Wong in den 20er und 30er Jahren nur ein enges Spektrum an zumeist stereotypen, dem „Exotischen“ verpflichteten (Neben-)Rollen angeboten wurde. Immer wieder „scherzte“ sie über die tausend Tode, die sie während ihrer Filmkarriere gestorben sei: als entweder sanftmütige oder berechnende Dienerin, als opferbereite, unglücklich Liebende oder als bösartige Femme fatale – Rollen, denen sie stets Würde und Feinheit zu verleihen suchte. Hauptrollen waren rar, Romanzen mit happy endings eine Seltenheit. In der Hoffnung auf größere künstlerische Entfaltungsmöglichkeiten reiste sie ab Ende der 20er Jahre mehrmals nach Europa. In Berlin, später in London und Paris begeisterte sie mit ihrer Grazie und Eleganz, ihrer schauspielerischen Wandlungsfähigkeit zwischen Erotik und Schalkhaftigkeit, ungestümer Energie und kalkulierter Coolness das Kino- und Theaterpublikum wie die jeweiligen Kunst- und Kulturszenen gleichermaßen. Wongs Hoffnung, den Normierungen, Rollenfestlegungen und Stereotypen Hollywoods zu entkommen, erfüllten sich nur bedingt. Im Gegensatz zur damaligen Begeisterung des Publikums und zur weltweiten Berichterstattung über ihre Filme, ihre Reisen nach China, ihr Werben für ein besseres Verständnis der chinesischen Kultur in den USA und Europa sind die Filme mit Anna May Wong – abgesehen von THE THIEF OF BAGDAD (1925) oder SHANGHAI EXPRESS (1932) – in Deutschland selten zu sehen. Ihre dem widrigen politischen Klima abgetrotzte Karriere zeichnet das Programm in elf Filmen und einer Dokumentation nach und würdigt Anna May Wong nicht nur als außergewöhnliche Schauspielerin, sondern auch als Grenzgängerin und Vermittlerin zwischen den Kontinenten und Kulturen. kino arsenal spalte normal vorschau Sat, 30 Jun 2018 06:38:00 +0200 Magical History Tour – Licht im Film https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/7258/2796/downloader.html Am Anfang ist das Licht – allemal im Kino. Der Projektionsstrahl flutet erst den Filmstreifen, dann das Objektiv, überwindet die Glasscheibe des Vorführraums und den Raum des Kinosaals und trifft in Lichtgeschwindigkeit auf die Leinwand – der Film beginnt. Der Schein einer Watt-starken Projektorlampe mutet wie ein strahlkräftiges Echo des Grundthemas des Films/des Kinos an: dem des Lichts. Keine Dreharbeiten ohne Tages- bzw. künstliches Licht, ohne Führungs- oder Fülllicht, ohne Scheinwerfer oder soft light und vor allem nicht ohne das lichtsetzende und -gestaltende Kamera- bzw. Beleuchterteam. Die Lichtgebung und -führung ist ein unverzichtbares inszenatorisches, künstlerisches, strukturierendes, dramaturgisches Mittel, das Geschichten (mit)erzählt, Stimmungen kreiert, Emotionen auslöst. Einen Eindruck der höchst unterschiedlichen Arbeit mit und Wirkung von Licht (und Schatten) im Film vermittelt die Magical History Tour im Juni. kino arsenal spalte normal vorschau Thu, 28 Jun 2018 16:02:00 +0200 Technologien der Gewalt https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/7259/2796/downloader.html Die von Maria Morata und Piedad Solans kuratierte Kurzfilmreihe erforscht in fünf Programmen im Mai und Juni die Beziehungen zwischen den Künsten, den digitalen Technologien und der zeitgenössischen Produktion von Gewalt. Die Technologie als System von Organisation, Dienstleistung und Kontrolle hält in den Maschinen, im Internet und in den elektronischen Systemen die Werkzeuge einer globalen Beherrschung bereit – für eine neue Ära politischer Sicherheit, deren Repräsentationsfeld der Cyberspace ist. Im Semio-Kapitalismus werden digitale Bilder durch den militärischen Komplex, die Freizeitindustrie und die Medien produziert, manipuliert und verbreitet und sind mächtiges Instrument ideologischer Propaganda. Die Rolle des technologischen Bildes im digitalen Kontext eröffnet eine kritische Reflexion über die Paradoxien der Technosphäre, in der sie eingerahmt sind: zwischen Transparenz und Unsichtbarkeit, zwischen Kontrolle und Optimierung, zwischen Utopie und Dystopie. Das Programm „Techno-Öko-Zän“ (6.6.) untersucht den Einfluss von Technologien auf die Ökosysteme der Erde in der geologischen Epoche des Anthropozäns und ihre Auswirkungen auf den programmierten Klimawandel, der den wirtschaftlichen Interessen des sogenannten Kapitalozän unterliegt. Die Filme des Programm „Der quantifizierte Körper“ (13.6.) fokussieren auf die Beziehung zwischen Mensch und Maschine vor dem Hintergrund von Biotechnologie, Biometrie und Erkennungstechnologien. Dabei reflektieren sie künstliche Intelligenz, Emotionen, neurowissenschaftliche Bildsysteme, chirurgische Roboter und Netzhaut-Experimente. (mm/ps) Ein Projekt des Arts Santa Mónica, mit Unterstützung durch das Institut Ramon Llull und die Botschaft von Spanien. kino arsenal spalte rechts vorschau Mon, 25 Jun 2018 16:14:00 +0200 Die DEFA-Stiftung präsentiert: DEFA Digital – frische Farben für Filme aus den 80ern https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/7260/2796/downloader.html Eine besondere Herausforderung bei der digitalen Neubearbeitung analoger Filme stellen Farbkorrekturen und Lichtbestimmungen dar. Welchen Kriterien folgt das Color Grading, wenn ursprüngliche Licht- und Farbverhältnisse erhalten oder wiederhergestellt werden sollen? Was ist beim Wechsel von analoger Filmkopie zum Digitalisat zu beachten? Diese Fragen begleiten den Filmabend mit gleich zwei Kinopremieren digitaler Neubearbeitungen: In JADUP UND BOEL (Rainer Simon, DDR 1981, uraufgeführt 1988) wird der Bürgermeister einer Kleinstadt unfreiwillig an eine frühe und im Stich gelassene Liebe erinnert, die ihn nicht nur seine politischen, sondern auch die privaten Einstellungen kritisch überprüfen lässt. In der Komödie ICH LIEBE DICH – APRIL! APRIL! (Iris Gusner, DDR 1987) fragt sich die Studentin Caroline, wie sie ihrer Mutter, einer erfolgreich geschiedenen Anwältin, die heimliche Ehe mit Tom gestehen soll. (jh) (4.6.) kino arsenal spalte rechts vorschau Wed, 20 Jun 2018 16:15:00 +0200 Filmmakers’ Choice: Leben zwischen den Kriegen https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/7261/2796/downloader.html Die zwischen 1979 und 2017 in Syrien und Libanon gedrehten Filme beschäftigen sich aus verschiedenen Perspektiven mit der Herstellung von Architektur und von Ideologien sowie mit dem gelebten Alltag zwischen und in den jeweiligen Kriegen. STEP BY STEP (Ossama Mohammad) beobachtet männliche Dorfbewohner in Syrien, die 1979 den Weg zum Militär wählen. MY FATHER IS STILL A COMMUNIST: INTIMATE SECRETS TO BE PUBLISHED (Ahmad Ghossein) schildert den Bürgerkrieg in Libanon als intimes Porträt aus dem Alltag seiner Mutter. Hintergrund der Filme von Maher Abi Samra und Sandra Schäfer ist der libanesische Juli-Krieg 2006. Abi Samra dreht während des Ausnahmezustands des Kriegs selbst die Bergung Verschütteter. Schäfer betrachtet zehn Jahre später den Wiederaufbau eines Beiruter Stadtteils. (ss) (11.6.) kino arsenal spalte rechts vorschau Tue, 19 Jun 2018 22:18:00 +0200 Filmspotting: Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/7262/2796/downloader.html 1978 entstand mit LEBENSGESCHICHTE DES BERGARBEITER ALPHONS S. (Christoph Hübner, Gabriele Voss, BRD 1978) das viereinhalbstündige Porträt des Bergarbeiters Alphons Stiller. Dieser berichtet in dieser mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichneten Dokumentation über seine Kindheit als Sohn eines Trinkers, über die Jugend als Bergarbeiter im Ruhrgebiet und im Saarland, seine Zeit als Tippelbruder im Deutschland der 1920er Jahre, als Landarbeiter auf mecklenburgischen Gütern, als Anarchist und Linkssozialist – vor allem aber als kluger und wacher Zeitzeuge der Alltagsgeschichte in den Jahren 1906 bis 1939. Der Film wurde nun restauriert und digitalisiert und steht jetzt als DCP im Verleih der Kinemathek zur Verfügung. Anlässlich des Erscheinens der DVD stellt Christoph Hübner drei Episoden aus dem Achtteiler vor. (ah) (18.6.) kino arsenal spalte rechts vorschau Sun, 17 Jun 2018 22:20:00 +0200 Abschlussveranstaltung des Filmvermittlungsprojekts „Jugend filmt“ https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/7263/2796/downloader.html ICH HAB’S DOCH GESEHEN (D 2018): Zwei Freunde sind auf dem Weg zum Basketballspiel. Ein Anruf durchkreuzt ihre Pläne. Matthis muss noch in die Kirche und Vincenz begleitet ihn widerwillig. Ein Kirchenbesuch mit Folgen, in dem nicht nur ein Gebot gebrochen wird. Den Kurzfilm ICH HAB’S DOCH GESEHEN haben Schülerinnen und Schüler der Katholischen Schule Liebfrauen im Rahmen des diesjährigen Durchlaufs des Austausch-Filmbildungsprogramms „Jugend filmt“ produziert. Nach der Premiere in Paris präsentieren sie ihren Film sowie eine Auswahl von Filmen anderer Teilnehmer im Kino Arsenal und berichten über ihre Arbeit und den Austausch mit den anderen Schulklassen. Alle Interessierten sind eingeladen, sich die Ergebnisse dieses einzigartigen Projekts anzuschauen. (ah) Students will present a short film that they made over the course of a year, during an exchange project with more than 20 schools from all over Europe. (19.6.) kino arsenal spalte rechts vorschau Fri, 15 Jun 2018 22:21:00 +0200 Revue Petro noir https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/7264/2796/downloader.html Fossile Ressourcen sind die energetischen Grundlagen und materiellen Medien jenes (geo-)historischen Wandels, der Technik riesenhaft gemacht hat. Ihr Schlüsselstoff ist Öl. Als Auftakt der slawistischen Tagung „Energy Humanities East. Energie- und Ressourcen-Diskurse in der russischen und (post )sowjetischen Kultur“ (25.–26. Juni, HU Berlin) präsentiert Beauty of Oil (Bernd Hopfengärtner, Alexander Klose und -Benjamin Steininger) eine künstlerisch-wissenschaftliche Mehrkanalinstallation mit Filmschnipseln, Bildern und Sounds of Oil. Im Kapitel-Revue-Format moderiert Alexander Klose Expertengespräche mit Tagungsteilnehmern und konfrontiert emblematische Ausschnitte aus petro-noir-Klassikern mit Propaganda , Werbe- und Industriefilmen aus der Blütezeit des oil age sowie Szenen aus einem leichtfüßigen Meisterwerk des sowjetisch-aserbaidschanischen Ölfilms: Möcüzələr adası (Hasan Seyidbeyli, 1963). (bw) (24.6.) kino arsenal spalte rechts vorschau Thu, 14 Jun 2018 22:22:00 +0200 Öffentliche Sichtung: re-selected – Fünf Filme aus Lateinamerika, 1969–1980 https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/7266/2796/downloader.html Das dreijährige Projekt re-selected der Kurzfilmtage Oberhausen untersucht „Filmgeschichte als Filmkopiengeschichte“ (im Rahmen von „Archive außer sich“). Ein spezielles Augenmerk liegt dabei auf Filmen, die sowohl im Archiv der Kurzfilmtage, als auch beim Arsenal verwahrt sind. Die darin sichtbaren Bezüge zwischen beiden Institutionen sollen im Rahmen von öffentlichen Sichtungen neu befragt werden, die im Zweimonatsrhythmus im Arsenal stattfinden. Zum Auftakt sind am 19.6. fünf Filme aus Uruguay, Kolumbien, Argentinien und El Salvador zu sehen, die im Kampf gegen staatliche Willkür entstanden sind und politische Landschaften der 70er Jahre erkennbar machen. Der Student Líber Arce wurde 1968 während eines Protests von der uruguayischen Polizei erschossen. In Mario Handlers Bildcollage wird er zu einem Märtyer im Kampf gegen das herrschende Regime. COLOMBIA 70 zeigt den brutalen Gegensatz von Arm und Reich in Bogotá, während CAMPESINOS das Leben von Bauern in Kolumbien, ihre Ausbeutung durch die Landbesitzer und die Geschichte ihres Widerstands seit den 1930er Jahren dokumentiert. 1977 wurde der argentinische Schriftsteller Rodolfo Walsh im Auftrag des Militärregimes verschleppt. LAS A.A.A. SON LAS TRES ARMAS verknüpft die Worte seines zuvor veröffentlichten „offenen Briefes eines Schriftstellers an die Militärjunta“ mit teils dokumentarischen, teils nachgestellten Szenen des staatlichen Terrors. Der Film wurde von argentinischen Filmemachern im Exil auf Anregung und mit Hilfe deutscher Unterstützer*innen hergestellt. In LA ZONA INTERTIDAL geht es um von der herrschenden Militärdiktatur El Salvadors begangene Morde an Lehrern. Die Filmemacher*innen suchen nach experimentellen Wegen, gegen die Gewalt zu protestieren, ohne ihr das Bild zu überlassen. Zu Gast ist Peter B. Schumann, der seinerzeit für beide Institutionen der wichtigste Vermittler zum unabhängigen Filmschaffen in Lateinamerika war. (th) (19.6.) kino arsenal spalte rechts vorschau Wed, 13 Jun 2018 22:24:00 +0200 DAAD-Stipendiat Davi Pretto zu Gast https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/7265/2796/downloader.html Der brasilianische Filmemacher Davi Pretto (*1988) ist zurzeit Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. In seinen zwei Langfilmen verbinden sich dokumentarische Beobachtung, Inszenierung und fiktive Elemente, in beiden arbeitet er mit Laiendarstellern und unterschiedlichen Genre-Bezügen. CASTANHA (2014) zeigt den Schauspieler und Transvestiten João Carlos Castanha, der seine besten Jahre hinter sich hat. Mit seiner Mutter wohnt er in einer kleinbürgerlichen Wohnanlage, nachts tritt er in Schwulenbars auf. Details seines Alltags stehen neben fantastischen Elementen und der Visualisierung von Erinnerungen. Anleihen bei Roadmovie, Western und Thriller vereint RIFLE (2016), der in den endlosen, menschenleeren Weiten des brasilianischen Südens angesiedelt ist. Ein wortkarger Ex-Soldat soll das Anwesen eines Kleinbauern schützen. Als ein Agrarkonzern das Land aufkaufen will, greift er zu drastischen Mitteln. (bik) (27. & 28.6.) kino arsenal spalte rechts vorschau Wed, 13 Jun 2018 22:23:00 +0200 Vaginal Davis präsentiert Contemporary Vinegar Syndrome https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/7267/2796/downloader.html Vaginal Davis ist zurück! Unsere Filmarchäologin taucht wieder auf – mit einem nagelneuen Programm! Als (stark riechendes) Essigsyndrom bezeichnet man den Zersetzungsprozess von Film, der durch eine chemische Reaktion des Trägermaterials Celluloseacetat mit feuchter Luft hervorgerufen wird (zu beobachten in einem Terrarium im Restaurant MARS). Doch ist das alles? Oder gibt es weitere Theorien im Zusammenhang mit dem Essigsyndrom, die es noch zu entdecken gilt? Gemeinsam mit Daniel Hendrickson erforscht Ms. Davis an mehreren Orten der Stadt Ursachen und Effekte von Alterungsprozessen. Die erste Ausgabe findet im Fichtebunker statt. Bitte beachten: Die Teilnahme erfordert eine Arsenal-Mitgliedschaft! Sie kann im Kino oder an der Abendkasse (Fichtestraße 6) erworben werden. Wer Filme vor dem Essigsyndrom retten will, kann dies zudem mit dem Erwerb einer Fördermitgliedschaft tun. (27., 28. & 29.6.) kino arsenal spalte rechts vorschau Mon, 11 Jun 2018 22:25:00 +0200 filmPOLSKA_Kamerakunst: Małgorzata Szyłak https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/7167/2796/downloader.html Eine der Neuigkeiten der letztjährigen filmPOLSKA-Ausgabe war die Auslobung einer Wettbewerbssektion zur Stärkung des polnischen Regie-Nachwuchs’. 2017 wurde Anna Zameckas Dokumentarfilm Komunia (2016) ausgezeichnet, wobei die Jury ausdrücklich auch die beeindruckende Kameraarbeit von Małgorzata Szyłak hervorhob. Diese besondere Würdigung ist uns willkommener Anlass, die Kamerafrau und Kunsthistorikerin Małgorzata Szyłak mit zwei ihrer Filme erneut nach Berlin einzuladen und mit ihr über ihre Arbeit zu sprechen. kino arsenal spalte rechts vorschau Thu, 26 Apr 2018 19:20:00 +0200