Terrence Malick (*1943) ist eine singuläre Erscheinung innerhalb der amerikanischen Filmindustrie, ein Autor par excellence, der seine Drehbücher selbst verfasst, Auftragsarbeiten kompromisslos ablehnt und Filme nur realisiert, wenn ihm die absolute künstlerische Kontrolle über ein Projekt sicher ist. Seit seinem Debüt BADLANDS (1973) hat er insgesamt sechs Filme gedreht. Wir nehmen das Erscheinen eines neuen Buches über Malick (Dominik Kamalzadeh, Michael Pekler: Terrence Malick, Schüren Verlag) und den Start seines aktuellen Films "To the Wonder" Ende Mai zum Anlass, vom 12.-31. Mai die bisherigen fünf Regiearbeiten und ein Malick-Porträt zu zeigen – in zum Teil neuen Kopien.
Gewohnt vielgestaltig präsentiert sich das 19. Jüdische Filmfestival Berlin und Potsdam: 33 Filme an sechs Spielorten, zahlreiche Gäste und Diskussionen bieten Einblicke in jüdische Lebenswelten.
A BOTTLE IN THE GAZA SEA (Thierry Binisti, F/IL/CDN 2011, 2.5.) Der junge Palästinenser Naim findet eine Flaschenpost mit einem Brief der 17-jährigen Tal aus Jerusalem. In der Folge entwickelt sich ein reger Mailkontakt, indem sie ihre Ansichten, Hoffnungen und Fragen austauschen.
OUT IN THE DARK (Michael Mayer, IL 2012, 2.5., zu Gast: Michael Mayer, Yael Shafrir) In einem Nachtclub in Tel Aviv verlieben sich der palästinensische Student Nimr und der israelische Anwalt Roy ineinander. So sorglos die beiden zunächst zusammenleben, so schonungslos werden sie bald von der Realität eingeholt.
NONO, THE ZIG ZAG KID (Vincent Bal, NL/B 2012, 3.5.) Kurz vor seiner Bar Mitzwa weiß der 13-jährige Nono zwar, dass er gern ein Polizist wie sein Vater wäre, weiß aber nicht, wer seine Mutter war und was sonst noch in ihm steckt, bis er von einem geheimnisvollen Meisterdieb auf ein Abenteuer eingeladen wird.
Seit langem sind Special oder Visual Effects kein marginaler Bereich des Films mehr. Aus den frühen Experimenten, Erfindungen und Verfahren ist ein sich ständig perfektionierender Illusionsgenerator geworden. Den zahlreichen Innovationen im SFX-Bereich des analogen Zeitalters folgte knapp 90 Jahre nach Méliès' ersten "Zauber"-Filmen die digitale Revolution der Branche und eröffnete dem Film die scheinbar grenzenlose Welt der computer generated images (kurz CGIs). Dabei generieren Computer bzw. ihre "analogen" Vorfahren nicht nur vergangene oder zukünftige Welten mitsamt ihren Bewohnern, sondern auch komplexe Visualisierungen von Gefühls-, Wahrnehmungs- und Gedankenwelten. Die Magical History Tour bietet einen Einblick in die vielgestaltige Welt der Special und Visual Effects.