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Für das Forum Expanded 2010 produzierte er "Kopietheater", ein radikales Kino-Experiment, das gleichzeitig das Endergebnis seines Rechercheprojekts in unserem Haus war. Im "Kopietheater" wurden Film, Video, Fotos, Ton, Text und Performance in einer einzigartigen Präsentation auf radikale Weise gegenübergestellt. Ian Whites Projekt für "Living Archive" bestand aus zwei Performances von Ian White selbst und Johannes Paul Raether, die unter dem Titel "A Shared Stage of Contingent Production" im März 2012 im HAU1 präsentiert wurden. Die Performances bezogen Filme aus der Experimentalfilmsammlung des Arsenal ein, zerlegten den Theaterraum entlang des Proszeniums und befragten die Beziehung von Performance und Produktion. Die letzten Monate seines Lebens verbachte Ian White in England. Als seine Krebserkrankung es ihm nicht mehr erlaubte vor Ort in Berlin an den letzten Monaten des Living-Archive-Projekts teilzunehmen, brachte er sich aus der Ferne unermüdlich in die Diskussionen mit Kommentaren und Ideen ein. Living Archive wäre ohne ihn nicht dasselbe gewesen. Wir vermissen ihn.
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