Sabine Nessels kinoarchäologische Arbeit besteht in der Freilegung der unterschiedlichen Kontexte des Films. "Im Unterschied zu verschollen geglaubten oder anderweitig gefundenen Filmen, bei denen das Öffnen der rostigen Filmdosen, das Retten aus feuchten Kellern oder das dem Vergessen entreißen eine Rolle spielen, und die von daher eine archäologische Perspektive nahe legen, ist WERNER HERZOG EATS HIS SHOE ein typischer ‚Bonusfilm'. Anstatt verschollen zu sein, hat der Film eine Karriere als Zusatz gemacht. Sowohl bei Filmreihen im Kino, als auch auf dem DVD-Markt, fungiert der Film bislang vornehmlich als Fußnote. Er ist gewissermaßen verschollen im ‚Zusätzlichen‘." (Sabine Nessel)
Mehr zu dem Projekt im Rahmen von Living Archive finden Sie hier
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