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COME BACK, AFRICA (Lionel Rogosin, USA 1958, 84 min) ist ein Klassiker über die Apartheid-Politik in Südafrika. Die Kopie des Films wurde 1963 von Jimmy Vaughan, einem Mitarbeiter von Lionel Rogosin, bei Erika und Ulrich Gregor im Hängeboden deponiert, nachdem er mit dieser Kopie ergebnislos durch verschiedene europäische Länder gereist war – kein Fernsehen wollte diesen Film ankaufen, niemand wollte ihn zeigen-, mit der Bitte, etwas für diesen Film zu tun. Das geschah auch: der Film wurde von den "Freunden der deutschen Kinemathek", die gerade ein halbes Jahr existierten, an studentische Filmclubs ausgeliehen und entwickelte sich später zu einem wahren Renner in dem beginnenden Verleih. Die Kopie wurde gespielt, bis sie buchstäblich in ihre Bestandteile zerfiel.

Die Berliner Filmemacherin Riki Kalbe stand dem Arsenal stets sehr nahe. Die meisten ihrer Filme sind feministisch-humoristische Fußnoten zu drei Jahrzehnten deutscher, bzw. Berlin-Geschichte. HEXENSCHUSS (1979) ist ein dokumentarischer Spielfilm über Männer, Macht und Medien, während DIE OPTISCHE INDUSTRIEGESELLSCHAFT ODER DARF'S EIN VIERTELPFUND MEHR SEIN? bereits 1983 die schöne neue Medienwelt thematisiert.

Der Eintritt zu den öffentlichen Sichtungen ist frei.
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