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"B-Schemes" war ein staatlich subventioniertes Programm, das während der repressivsten Phase des Apartheid-Regimes ins Leben gerufen wurde. Die Produktion zielte auf "Schwarzer Filme für schwarze Zuschauer" ab. Das Programm wurde „Bantu Cinema“ genannt und alsbald unter dem Namen "B-Schemes" bekannt. In seinem Rahmen wurde die Produktion von Hunderten von Filmen gefördert. Vergleiche mit der zeitgleichen Entstehung der Blaxploitation-Filme in den USA oder mit Filmbewegungen während der Dekolonisierungsprozesse (z.B. in Algerien, Senegal oder Mosambik) liegen nahe, spiegeln aber wiederum nur die Besonderheit der B-Schemes-Filme und die zunehmende Isolation Südafrikas während der Apartheid. Filmwissenschaftler haben in den letzten 25 Jahren die B-Schemes-Filme weitgehend als Apartheid-Propaganda interpretiert. Der Literatur- und Medienwissenschaftler Litheko Modisane hielt jüngst fest, dass diese Wahrnehmung jedoch zu einer Verkennung des kritischen Potentials dieser Filme geführt hat und dass die eingehende Erforschung ihrer latenten und subversiven Implikationen noch aussteht. Um einen solchen "zweiten Blick" geht es in diesem Projekt. Angesichts des massiven Outputs an Filmen dieser Periode wird es sich auf drei Schlüsselfiguren konzentrieren: Simon Sabela, Ken Gampu und Gibson Kente, deren Arbeit bis dato auf eine kritische Anerkennung und öffentliche Wiederbegegnung wartet. Veranstaltungsort: The Bioscope Independent Cinema, 286 Fox St, Johannesburg, 2094, Südafrika
24.10. und 26.10.14
JOE BULLET, Südafrika 1973, Louis de Witt, Tonie van de Merwe, OF (Englisch), 79 min
25.10.14, UMBANGO (Land Claim), Südafrika 1987, Tonie van de Merwe , OF (isiZulu), 69 min
26.10.14, MAGUBANE (Fishy Stones), Südafrika 1990, Tonie van de Merwe, OF (isiZulu), 66 min Für weitere Informationen: B-Schemes, www.thebioscope.co.za/2014/09/30/retro-afrika-bioscope/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">The Bioscope Independent Cinema
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