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Kino 16 – Einführung in das künstlerische Arbeiten mit 16-mm-Film

Kino 16 ist ein intensiver Praxisworkshop, der in das künstlerische Arbeiten mit 16-mm-Film einführt. Im Zentrum steht das experimentelle Arbeiten mit den materiellen und sinnlichen Eigenschaften des analogen Films sowie der Bolex-Kamera. Licht, Bewegung, Oberflächen und die Eigenwirkung des Materials spielen dabei eine tragende Rolle und werden zum Ausgangspunkt eigener filmischer Experimente.

Unter der Anleitung der Filmemacher*innen Ute Aurand, Juan David González Monroy und Anja Dornieden durchlaufen die Teilnehmer*innen den gesamten künstlerischen Prozess des analogen Filmemachens: von der Einführung in die Grundlagen analoger Bildgestaltung über Kamerapraxis, Dreharbeiten und Handentwicklung bis hin zum analogen Schnitt und zur abschließenden Projektion.

Die Teilnahmegebühr beträgt 450 Euro. Im Preis enthalten sind jeweils eine Rolle 16mm-Filmmaterial (30 m) für den Kettenfilm sowie eine weitere Rolle für die Herstellung eines Films in Dreiergruppen. Bolex- Kameras werden zur Verfügung gestellt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.

Anmeldung bis 31. Juli 2026 unter: kino16@arsenal-berlin.de

Anmeldung

Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 12 Personen begrenzt. Plätze werden entsprechend dem Eingang der Anmeldungen vergeben.

Teilnahmegebühr: 450 Euro

Anmeldeschluss ist der 31. Juli 2026

Veranstaltungsorte

Remise - Arsenal

Gerichtstraße 53 | 13347 Berlin

Kino - Arsenal
Plantagenstraße 30 | 13347 Berlin
 

LaborBerlin

Prinzenallee 58, 13359 Berlin
 

Studio Ute Aurand
Adresse wird den Teilnehmer*innen später mitgeteilt.

Kontakt

Anja Dornieden | Projektkoordination

kino16@arsenal-berlin.de

Anmeldeformular als PDF zum Download

Programm als PDF zum Download

Programm

Montag, 31. August

10:00–13:00 Uhr, Remise Arsenal; 14:00-17:00 Uhr, Kino Arsenal

Einführung in die analoge Bildgestaltung
Mit Ute Aurand und Juan David González Monroy

Der Workshop beginnt mit einer Einführung in die Grundlagen analoger Bildgestaltung. Am Nachmittag werden im Kino ausgewählte experimentelle Filme gezeigt, die als künstlerische Impulse für die kommende Woche dienen.

20:00 Uhr, Kino Arsenal (optional)
Filmreihe Condition Report im Arsenal

Mit Juan David González Monroy

Condition Report ist eine Filmreihe, die Filmkopien als lebendiges, sich veränderndes Material betrachtet und übersehene oder vergessene Filme aus der Sammlung wieder ins Kino bringt.
 

Dienstag, 01. September

10:00–17:00 Uhr, LaborBerlin

Kamera, Kettenfilm und Dunkelkammer
Mit Ute Aurand und Juan David González Monroy

Nach einer praktischen Einführung in die Arbeit mit der 16-mm-Bolex-Kamera realisieren die Teilnehmer*innen eine erste Drehübung – den sogenannten „Kettenfilm“, der in Gruppenarbeit entsteht. Anschließend werden Grundlagen der Arbeit in der Dunkelkammer vermittelt, und das gedrehte Material wird per Hand entwickelt.

Mittwoch, 02. September

10:00–17:00 Uhr, Remise Arsenal

Projektion, Ideenentwicklung und Drehbeginn
Mit Ute Aurand und Juan David González Monroy

Der entwickelte „Kettenfilm“ wird am Vormittag projiziert und gemeinsam besprochen. Anschließend bilden die Teilnehmer*innen neue Gruppen, entwickeln eigene Filmideen und beginnen mit den Dreharbeiten. Pro Gruppe steht dafür eine Filmrolle à 30 Meter zur Verfügung, was einer Laufzeit von ca. 2:45 Minuten entspricht.

Donnerstag, 03. September

10:00–18:00 Uhr, LaborBerlin

Dreharbeiten, Dunkelkammer und kameralose Techniken

Mit Ute Aurand, Anja Dornieden und Juan David González Monroy

Die Gruppen setzen ihre Dreharbeiten fort. Je nach Fortschritt der Dreharbeiten entwickeln sie ihr gedrehtes Material nacheinander in der Dunkelkammer. Parallel dazu finden angeleitete Übungen zu kameralosen Techniken statt, bei denen Bilder direkt und ohne Kamera auf Filmstreifen entstehen. Auf diese Weise können ergänzend kleine Titel- oder Animationssequenzen realisiert werden.

Freitag, 04. September

10:00–18:00 Uhr, Studio Ute Aurand und LaborBerlin

Schnitt, Projektion und Abschluss

Mit Ute Aurand und Juan David González Monroy

Das gedreht Material wird digital abgetastet. Danach haben die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, ihr Material am analogen Schneidetisch zu bearbeiten. Zum Abschluss werden die entstandenen Filme projiziert. Eine gemeinsame Feedbackrunde ermöglicht Austausch über künstlerische Entscheidungen, Lernprozesse und technische Erfahrungen.

Das Filmmaterial wird von Kodak Deutschland für den Workshop bereitgestellt.

Gefördert durch: