februar 2019, distribution news

Neu bei arsenal distribution

Nach ihrer digitalen Restaurierung und Präsentation im 49. Berlinale Forum und 14. Forum Expanded sind ab sofort folgende Filme in digitalen Kopien erhältlich: EGARO MILE (Eleven Miles, Indien 1991) und TALES FROM PLANET KOLKATA (Indien 1993) von Ruchir Joshi, NUESTRA VOZ DE TIERRA, MEMORIA Y FUTURO (Our Voice of Earth, Memory and Future, Kolumbien 1981) von Marta Rodríguez und Jorge Silva, THE SECOND JOURNEY (TO ULURU) (Australien 1981) von Arthur und Corinne Cantrill sowie TAMBAKU CHAAKILA OOB ALI (Indien 1982) und IDHI KATHA MATRAMENA (Indien 1983) von Deepa Dhanraj.

november 2018, distribution news

"Klassenverhältnisse" (BRD/F 1983)

von Danièle Huillet und Jean-Marie Straub

Basierend auf Kafkas Romanfragment „Der Verschollene“ erzählt der Film von Karl Rossmann, der im frühen 20. Jahrhundert in die USA auswandert und versucht, dort in der „Neuen Welt“ Fuß zu fassen. Doch scheitert er wie alle Helden Kafkas an der Undurchschaubarkeit eines Systems. Wir freuen uns sehr, die digital restaurierte Fassung als DCP neu im Verleih zu haben.

august 2018, distribution news

"Geschichten vom Kübelkind" (1971)

von Ula Stöckl und Edgar Reitz

Wir freuen uns sehr, die Geschichten vom Kübelkind in digital restaurierter Fassung neu im Verleih zu haben. Das Kübelkind ist eine anarchisch-ausser-soziale Kunstfigur, die unfreiwillig gegen die verengten gesellschaftlichen Verhältnisse kämpft. Sie erwächst aus einer Plazenta, entsorgt in einer Krankenhausmülltonne. Stets im roten Kleid und mit roten Strümpfen entdeckt sie die Welt um sie herum. Sie lernt neugierig, was von ihr erwartet wird und viel darüber hinaus. Dieses Zuviel und ihr Nachfragen, sprengen den Rahmen des Anerkannten. Sie wird missverstanden, eckt an, wird abgestraft, geschändet, ermordet und ist doch nicht tot zu kriegen. Ihre Geschichten haben alle möglichen Zeiten und spielen in allen möglichen Zeiten. Und egal, was dem Kübelkind widerfährt, ob sie überlebt oder stirbt, ihr Motto bleibt: „Wenn man erst tot ist, wird das Leben wieder schön!“

februar 2018, distribution news

"Shaihu Umar" (Nigeria 1976)

von Adamu Halilu

Lange Zeit galt SHAIHU UMAR als verschollen. Dem 1976 in Hausa gedrehten Film liegt die gleichnamige Erzählung von Abubakar Tafawa Balewa von 1955 zugrunde. Balewa war von 1957 bis zu seiner Ermordung 1966 Ministerpräsident Nigerias. SHAIHU UMAR, angesiedelt im Norden Nigerias zum Ende des 19. Jahrhunderts, beginnt mit einem Gespräch zwischen Studenten des Islam und ihrem angesehenen Lehrer, Shaihu Umar. Aufgrund seiner Weisheit nach seiner Herkunft befragt, beginnt er, seine Geschichte zu erzählen.