Direkt zum Seiteninhalt springen

Das Kino und der Tod – 
Ein Abend für 
Hartmut Bitomsky

„Es bleibt immer ein Rest“, heißt es in Staub (2007). In dem Essayfilm nimmt sich Hartmut ­Bitomsky der titelgebenden Partikel an, die kaum sichtbar sind. Unheimlich kann es sein, über sie nachzudenken, aber vielleicht tröstlich: Staub verschwindet nicht. Und wenn das Licht des Projektors auf Staubkörner trifft, zeigt sich die flüchtige Realität des Kinos. Der Blick fürs Unscheinbare und Flüchtige findet sich nicht nur in Bitomskys Filmen über Staub, Straßen oder Fabriken, sondern auch in seinen filmvermittelnden Filmen.
Für den Essayisten Bitomsky war das Kino ein Ort, der Analyse und genaue Betrachtung einfordert. So prägte er als Regisseur, Filmkritiker und -lehrer diejenigen, die Filme drehen, ebenso wie diejenigen, die über sie schreiben. Der Verband der deutschen Filmkritik und das Arsenal Filminstitut widmen diese Veranstaltung dem am 24. September 2025 verstorbenen Hartmut Bitomsky. Mit Erinnerungen und Gedanken von Manfred Blank, Michael Baute, Christian Petzold, Wilfried Reichart, Lee Anne Schmitt, Katharina Wyss u. a. – moderiert von Anne Küper. (Anne Küper)

Gefördert durch: