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Bilder des Wahnsinns: Filme von Éric Duvivier

So 05.07.
20:00

  • Kino

    Arsenal

    zu dem Kalender
  • Einführung: André Habib (Université de Montréal)

Der 1928 geborene Éric Duvivier, ein Neffe Julien Duviviers, vereinte in seinem Leben zwei unterschiedliche Interessen: Film und Medizin. Ab 1950 drehte er über die nächsten 50 Jahre hinweg über 700 Filme für das Gesundheitswesen, zum größten Teil von der pharmazeutischen Industrie finanziert. Obwohl sie nur für Bildungszwecke für medizinisches Fachpersonal gedacht waren, waren sie inspiriert vom Experimentalfilm und wurden manchmal in Arthouse-Kinos in Frankreich gezeigt. Als Produzent, Verleiher, Regisseur, Industrieller und Unternehmer zeigt Éric Duviviers einzigartige Karriere faszinierende Einblicke in das Zusammenspiel von Kunst, Wissenschaft und Industrie. Das von André Habib kuratierte Programm mit drei Filmen im 16-mm-Format (PHOBIE D’IMPULSION, 1967, CONCERTO MÉCANIQUE POUR LA FOLIE OU LA FOLLE MÉTAMORPHOSE, 1963, AUTOPORTRAIT D’UN SCHIZOPHRÈNE, 1977) zeigt ein filmisches Werk reich an surrealistischen Bildern, gesättigten Farben und poetischen Halluzinationen, das darauf abzielt, uns einen gemeinhin als „Wahnsinn“ bezeichneten Zustand zu vermitteln. (André Habib)

Filme:
Phobie d’impulsion Frankreich 1967 16 mm franz. OmeU 23 Min.
Concerto mécanique pour la folie ou La folle métamorphose Frankreich 1963 16 mm franz. OmeU 17 Min.
Autoportrait d’un schizophrène Frankreich 1977 16 mm franz. OmeU 22 Min.

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