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Die unsichtbare Hauptrolle: Die dramaturgische Kraft der Filmmusik

Mo 24.08.
20:40

Sie führt, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Sie schafft Atmosphäre, Rhythmus und Emotion – und entscheidet oft darüber, wie wir eine Szene erinnern. Filmmusik ist weit mehr als Begleitung: Sie ist ein erzählerisches Werkzeug, das Bilder vertieft, Leerstellen füllt und Geschichten eine eigene innere Bewegung verleiht.

Die Regisseurin Eva Trobisch, deren neuer Film »Etwas ganz Besonderes« nach seiner Premiere im Wettbewerb der Berlinale 2026 gerade im Kino zu sehen ist, arbeitet in ihren Filmen mit großer Präzision an der Verbindung von Bild, Rhythmus und Klang. Ihr gegenüber sitzt Hansjörg Weisbrich, einer der renommiertesten Filmeditoren Europas. Mit Arbeiten für Regisseur*innen wie Maren Ade, Luca Guadagnino oder Edward Berger weiß er ganz genau, wie eng Montage und Musik zusammenspielen und wie aus ihrem Zusammenspiel filmische Spannung entsteht.

Im Gespräch mit der Musikjournalistin und Kuratorin Milena Fessmann geht es um die kreative Zusammenarbeit zwischen Regie, Montage und Komposition, um den richtigen Einsatz von Stille und Sound – und um die Frage, warum Filmmusik ihre größte Wirkung oft genau dann entfaltet, wenn wir sie kaum bewusst wahrnehmen.

pop-kultur.berlin

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