So 19.07.
17:00
Kino
Arsenal
zu dem KalenderPICTURE AND SOUND RUSHES: Trocken dozierend präsentiert Fisher die drei „cases“, Kompilationsmöglichkeiten von Bild und Ton: synch (Bild und Ton in Echtzeit aufgenommen), MOS (ohne Ton) und wild sound (Tonelement einer Szene). Ironisches P.S. ist Fishers eigene, vierte Variante, der „Null-Fall“, bei der weder Ton noch Bild aufgezeichnet werden. „Ein polemischer Film, der für den Ton als primäre Voraussetzung des Tonfilms plädiert. Stummfilme sind eine Verirrung, asynchrone Filme unsäglich. PICTURE AND SOUND RUSHES ist ein Film, in dem jenes überstrapazierte Gerät, die Klappe, technische Notwendigkeit ist.“ (Morgan Fisher)
WAVELENGTH: Der halblange Film des kanadischen Filmemachers, Künstlers und Komponisten markiert, verwischt und reflektiert die Grenzen zwischen Bild und Ton. Gleichermaßen hypnotisierend wie irritierend verschränkte Snow einen ansteigenden Sinuston (sowie andere Geräusche) mit einem Zoom auf eine Fensterwand. Ein Prozess, den Snow als ein alles verbindendes „Wortspiel“ beschreibt, „das vom Zoom über die Raumlänge auf ein Foto der Wellen bis hin zu den Lichtwellen und den Schallwellen reicht“. (mg)
Filme:
The Director and His Actor Look at Footage Showing Preparations for an Unmade Film Morgan Fisher USA 1968 16 mm engl. OF 15 Min.
Picture and Sound Rushes Morgan Fisher USA 1973 16 mm engl. OF 11 Min.
Wavelength Michael Snow USA 1967 16 mm ohne Dialog 45 Min.
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