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Am 20. November ist Robert Altman, einer der wichtigsten und eigenständigsten Regisseure der USA und konsequenter Satiriker amerikanischer Verhältnisse, im Alter von 81 Jahren gestorben. In verschiedensten Genres hat Altman sich ausprobiert und in seiner 50-jährigen Laufbahn über 80 Filme realisiert. Altman ist in seinen Filmen ein scharfsinniger Beobachter verschiedenster Welten und Befindlichkeiten, der die Neurosen und Eitelkeiten seiner Protagonisten schonungslos offen legt. "I am not telling a story, I am showing!", lautet sein Credo, und in der Tat verfilmt er weniger Handlungen als vielmehr Situationen und Atmosphären. Charakteristisch sind seine ineinander verschachtelten Handlungsstränge, die Menschen und Welten kunstvoll miteinander verschränken, die sich überlappenden Dialoge und ein hochkarätiges, bis in die kleinsten Nebenrollen glänzend besetztes Schauspielerensemble. Dieses System des komplexen Geflechts von Figuren und Strängen, die sich im Laufe eines Films jeweils zu einem Mosaik zusammensetzen, hat er in NASHVILLE erstmals erprobt und in SHORT CUTS zur Vollendung gebracht. Seine meisterhaft beobachteten Milieustudien bilden aus eigentlich unübersichtlichem Geschehen eine organische Einheit.

Sein letzter Film, der auf der letzten Berlinale laufende A Prairie Home Companion startet in deutschen Kinos im April. Wir widmen Robert Altman eine kleine Hommage mit einigen seiner jüngeren und auch älteren Werke, darunter die selten im Kino zu sehenden NASHVILLE und McCABE & MRS MILLER.

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