ABEL GANCE: THE CHARM OF DYNAMITE beschreibt die lange und extravagante Karriere des französischen Filmemachers Abel Gance beschrieben. Der Dokumentarfilm wurde für die BBC von Filmhistoriker und Abel Gance-Schüler Kevin Brownlow produziert. Der Dokumentarfilm enthält Material aus den Filmen Napoleon (F 1927), La Rue (F 1923) und J'accuse (F 1919), die Gances bahnbrechende Techniken demonstrieren, wie zum Beispiel das Arbeiten mit Handkamera und Weitwinkelobjektiv, sowie die schnellen Schnittsequenzen und die Dreifach-Projektion. In THE VERY EYE OF NIGHT kopiert Maya Deren einen nächtlichen Sternenhimmel zusammen mit Aufnahmen von Tänzern. Die Gestalten erscheinen im Negativ, also weiß, vor dem schwarzen Himmel, so dass sie zu schweben scheinen. Deren unterstreicht diesen Effekt, indem sie durch Schwenks die Tanzenden in und aus dem Bild schweben lässt, oder das Bild um seine eigene Achse dreht. [...] Über THE VERY EYE OF NIGHT schreibt sie: "Die Form (...) basiert auf Visuellem und Bewegung und ist vergleichbar mit einem Ritual, nicht so sehr mit dem verbalen Ausdruck von Lyrik und Prosa."

