Direkt zum Seiteninhalt springen

Kinostart 11. Juni: AFTERLIVES von Kevin B. Lee

In seinem ersten abendfüllenden Desktop-Dokumentarfilm für das Kino setzt sich Filmemacher Kevin B. Lee kritisch mit den historischen und digitalen Spuren extremistischer Propaganda auseinander und hinterfragt, wie Bilder von Gewalt
zirkulieren, sich wandeln und fortbestehen. Zwischen virtuellen und physischen Umgebungen bewegend, begegnet der Film einer Künstlerin, einem Aktivisten und einer Forscherin, die das Erbe des gewaltsamen Extremismus nutzen, um neue Bilder und Erzählungen zu schaffen – und damit neue Möglichkeiten für die Zukunft eröffnen. 

Im Mittelpunkt steht die Figur der Medusa – ein Opfer von Gewalt, deren Blick die Betrachter zu Stein verwandelte –, die als Symbol sowohl für die Gefahren als auch für das transformative Potenzial des Sehens herangezogen wird. Von Museumsarchiven bis hin zu KI-generierten Rekonstruktionen untersucht der Film, wie Machtstrukturen, die von der kolonialen Vergangenheit bis ins digitale Zeitalter reichen, die Art und Weise prägen, wie wir Gewalt sehen und in Erinnerung behalten.

Können wir jemals wirklich hinschauen, ohne uns mitschuldig zu machen?

Und gibt es einen anderen Weg, sich zu kümmern?

Zum Kinostart am 11. Juni ist der Regisseur in Berlin im Wolf Kino zu Gast. 
Weitere Termine folgen.

"(...) Afterlives is a dedicated, reflective documentary, the bell of its urgency ringing far into the futures of images." BFI London Review: Kevin B. Lee's Debut Feature Afterlives Interrogates Terrorist Propaganda| Savina Petkova | The Film Stage

"(...) Visceral and straightforwardly emotional... with eerie formal poetry in copious quantities." Critique: Afterlives | David Katz | Cineuropa 

"Lee has been far ahead of the curve for years in terms of how documentaris can streamline the conveyance of information, this film feels like a natural development of his style and voice." Notes from London Film Festical (III.) | Joel Whitaker | Cinema Year Zero

"(...) Afterlives is a kick-off film, as a starting point of a critical discussion that needs to be continued, as a temporary cinema crystallization that deconstructs the dynamic of spectacle in order to open up a restless, filmic territory where affective intelligence reactivates media theory." AFTERLIVES | Giuseppe Di Salvatore | Filmexplorer

Festivals
Doclisboa International Film Festival - New Visions 2025
BFI London Film Festival - Experimenta Special Presentation 2025
Stockholm International Film Festival - Documentary Competition 2025
Milano Filmmaker Festival 2025

Trailer (OF)

AFTERLIVES
D/F/BE 2025, 88 Min, DCP, 16:9, Colour, Sprache: Englisch, Deutsch, Sprachfassung: OmdU
Buch & Regie Kevin B. Lee, Kamera Ginan Seidl, Schnitt & Script Editing Janina Herhoffer, Sound Recording Aline Bonvin, Sound Design Laszlo Umbreit, Mischung Rémi Gérard, Musik Tadklimp, Maya Shenfeld, Regieassistenz Konstanze Winter, Creative Producer & Dramaturgie Mareike Bernien, Produzentin Caroline Kirberg, Co-ProduzentInnen Beata Saboova, Vincent Metzinger. Produziert von pong film, Berlin, Deutschland, Koproduziert von Naoko Films, Brüssel, Belgien; Pivonka Production, Paris, Frankreich

Mit: Kevin B. Lee, Morehshin Allahyari, Nava Zarabian, Anne Speckhard, Sebastian Baden, Bernd Zywietz, Yorck Beese, Katrin Radermacher
 

Gefördert durch: