"Der mit dem Caligari-Preis ausgezeichnete Film legt die Ambivalenz einer medial überformten Gegenwart offen, in der Sichtbarkeit Anerkennung verspricht, aber kaum Schutzräume kennt. Das eindringliche Porträt einer Geschwisterbeziehung entpuppt sich zugleich als vielschichtige Reflexion über die Möglichkeiten und Grenzen filmischer Vermittlung." Filmdienst
"If Pigeons Turned to Gold ist kein Film über David und sein Alkoholproblem, sondern über die Situation, unbedingt helfen zu wollen und es nicht zu können, und über all die Dinge, die man tut, um das nicht wahrhaben zu müssen: von quälenden Selbstbefragungen bis zur Idee, ein dokumentarisches Porträt zu machen und dafür Kinderfotografien per KI zu animieren." critic.de
"Es ist der große Zauber dieses collageartigen, stilistisch so zugänglichen Filmes, nicht nur mit der Scham zu brechen, sondern dem geächteten Bild von Obdachlosen und Suchtkranken einen Gegenentwurf aus Anteilnahme, Mitgefühl und Fürsorge entgegenzustellen. Lubojackis erklärtes Ziel ist es, den Zuschauer einzuladen, es ihr gleichzutun, mit „brutaler Ehrlichkeit“ hinzuschauen, weil es Leben retten kann. Denn 'wären Tauben aus Gold, würden sie die Straßen dekorieren und wären den anderen Vögeln ebenbürtig. Sie würden nicht die Bänke vollscheißen, Müll fressen und vor der Realität flüchten. Sie würden die Straßen zum Glänzen bringen.'" Berliner Filmfestivals




