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The Lighting

Filmstill aus dem Film "The Lighting" von Musquiqui Chihying. Eine Person verdeckt ihr Gesicht mit den Händen.
© Musquiqui Chihying
  • Regie

    Musquiqui Chihying

  • Deutschland, Taiwan, Togo / 2021
    21 Min. / 3-Kanal-Videoinstallation / OmEU

  • Originalsprache

    Kantonesisch, Chinesisch, Französisch

    3-Kanal-Videoinstallation

THE LIGHTING widmet sich Fragen der in technischen Entwicklungen und Bildproduktion verwurzelten Diskriminierung. Drei professionelle togolesische Fotografen testen Geräte, mit denen eine unzureichende Belichtung bei Aufnahmen von dunklen Hauttönen kompensiert werden kann. Ein führender Software-Ingenieur, der bei MediaTek in Taiwan Algorithmen zur Gesichtserkennung entwickelt, spricht darüber, dass ein neu entwickelter Kamera-Algorithmus auf dem afrikanischen Kontinent sehr gefragt ist. 
Musquiqui Chihying verwendet Kodaks Ektachrome, ein beliebtes Filmmaterial aus den 1970er-Jahren, um einen Kung-Fu-Film im Stil eines Exploitationfilms zu produzieren, der Bilder des berühmten Schwarzen Kampfsportstars Jim Kelly verwendet, der in den 1970er-Jahren in Filmen von Bruce Lee mitspielte. Der Erzähler dieses Films ist ein computergenerierter Bruce Lee, dessen Mimik mit Hilfe von Motion-Capture-Technologie und einem Spracherkennungsalgorithmus trainiert wurde.

Musquiqui Chihying ist ein in Taipeh und Berlin lebender Künstler und Filmemacher. Spezialisiert auf den Einsatz von Multimedia wie Film und Ton, untersucht er die menschliche Verfassung und das Umweltsystem im Zeitalter der globalen Kapitalisierung und beschäftigt sich mit der Untersuchung und Erforschung von Fragen der Subjektivität in der zeitgenössischen sozialen Kultur im Globalen Süden. Seine Arbeit wurde in internationalen Kunstinstitutionen und auf Festivals gezeigt, darunter das Art Sonje Center, Seoul, das Centre Pompidou, Paris, das International Film Festival Rotterdam, die Taipei Biennial sowie die 10th Shanghai Biennale. Er ist Mitglied der taiwanesischen Kunstgruppe Fuxinghen Studio und Gründer des Research Lab of Image and Sound. Seine 3-Kanal-Installation CAFÉ TOGO (Co-Regie: Gregor Kaspar) wurde in der Forum Expanded-Ausstellung 2018 gezeigt.

Produktion Gregor Kasper, Patrick Atakpa Ayele-Yawou. Produktionsfirma xizhuang culture & media GbR (Berlin, Deutschland). Regie Musquiqui Chihying. Kamera Lucas Bueno Maia, Olivier Yamajago. Montage Musquiqui Chihying. Musik Ilya Selikhov. Sound Design Sum Sum Shen. Ton Ixmucané Aguilar. Animation Mooni Perry. Production Design Ling Yu He. Regieassistenz Clémentine Kilikiba, Smith Kalao. Production Managers Freedo Apedjago. Executive Producers Gregor Kasper, Patrick Atakpa Ayele-Yawou. Mit Yugen Yah (Jim Kelly), Shu Fan Wang, Laïson Hilda Akoko, Apélété Kuami, Felix Agboka, Musquiqui Chihying, Kin Man Cheong (Kung Fu Schüler*in), Chih Hao Chou (Kung Fu Schüler*in), Ho Hsuan Feng (Kung Fu Schüler*in), Shinyi Lin (Kung Fu Schüler*in), Han Tang (Kung Fu Schüler*in), Hanwen Zhang (Kung Fu Schüler*in), Xiaopeng Zhou (Kung Fu Schüler*in). 

Filme

Auswahl: 2018: Café Togo (mit Gregor Kasper, 27 Min., Forum Expanded 2018). 2019: The Guestbook (15 Min.). 2020: The Sculpture (28 Min.). 2021: The Lighting.

Bonusmaterial

Portrait Musquiqui Chihying

Musquiqui Chihying

„What the film really wants to address is how this ideology of choosing not to see the others transformed from analog to digital.“

Shai Heredia im Gespräch mit dem Künstler Musquiqui Chihying (Englisch, 22:52 Min.)

Bonusmaterial

  • Filmstill aus dem Film "The Lighting" von Musquiqui Chihying. Ein Mann steht vor einem Scheinwerfer und wird von ihm beleuchtet.

    Kommentar des Künstlers

    Musquiqui Chihying erläutert, wie tief Diskriminierung in technischen Entwicklungen und Bildproduktion verwurzelt ist

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