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Maria Lassnig Kantate

The Ballad of Maria Lassnig
Filmstill aus "Maria Lassnig Kantate" von Maria Lassnig, Hubert Sielecki. Zu sehen ist eine auffällig gekleidete Person mit einer Federboa und einer Zigarettenspitze. Der Hintergrund besteht aus Thekenfleisch.
Still aus MARIA LASSNIG KANTATE von Maria Lassnig und Hubert Sielecki © Hubert Sielecki / Maria Lassnig Stiftung / Courtesy sixpackfilm
  • Regie

    Maria Lassnig, Hubert Sielecki

  • Österreich / 1992
    8 Min. / OmeU

  • Originalsprache

    Deutsch

Ein Leben, vierzehn Strophen: tragikomische Schauergeschichten, gezeichnet von Lassnig selbst, in Form eines Bänkellieds, vorgetragen von Lassnig selbst. „Es ist die Kunst jaja, die macht mich immer jünger, sie macht den Geist erst hungrig und dann satt!“ Film 10 des Forum-Special-Programms „Zehn Kurzfilme von Maria Lassnig“, die wir inspiriert von Anja Salomonowitz' Film aus dem Forum-Hauptprogramm, Mit einem Tiger schlafen, zeigen. Die filmischen Arbeiten der Maria Lassnig sind Körperverwandlungsübungen: Beglückende Friktionen, lebendige Kritik, wunderbare Einfälle, mal handgezeichnet, mal selbst gesungen. Skizze und Animation. Ideen vom Frau-in-Beziehung-Sein, listig in Bewegung versetzt. (Christiane Büchner)

1. Baroque Statues, 1970-74
2. Encounter, 1970
3. Iris, 1971
4. Chairs, 1971
5. Selfportrait, 1971
6. Shapes, 1972
7. Couples, 1972
8. Palmistry, 1974
9. Art Education, 1976
10. Maria Lassnig Kantate, Ko-Regie: Hubert Sielecki, 1992

Maria Lassnig, geboren 1919 in Kappel am Krappfeld. Diplom der Akademie der bildenden Künste Wien. Seit 1950 internationale Ausstellungen und Auszeichnungen. Mit Arnulf Rainer und Oswald Oberhuber Mitbegründung der informellen Malerei in Österreich. Aufenthalte in Paris (1961–68) und New York (1968–1980). Mitglied der 1974 in New York gegründeten Women/Artist/Filmmakers, Inc. 1980–90 Professur für Malerei und Zeichentrickfilm an der Hochschule für angewandte Kunst Wien. 1982 Gründung des einzigen österreichischen Lehrstudios für Trickfilm. Maria Lassnig starb 2014 in Wien.

Hubert Sielecki, 1946 in Kärnten geboren. Bildender Künstler und Musiker. 1982, als Assistent der Professorin Maria Lassnig, Einrichtung des „Studio für experimentellen Animationsfilm“ an der Hochschule (später Universität) für angewandte Kunst in Wien, das er bis 2012 leitete.

Regie Maria Lassnig, Hubert Sielecki. Idee Maria Lassnig. Buch Maria Lassnig. Gesang Maria Lassnig. Animation Maria Lassnig. Kamera Paul Braunsteiner, Josef Nemuth. Ton Paul Braunsteiner, Josef Nemuth. Ausstattung Brigitte Berchtold. Maske Brigitte Berchtold. Mit Maria Lassnig.

Weltvertrieb Sixpackfilm

Filme

Maria Lassnig (Auswahl): 1970: Baroque Statues (Kurzfilm, 1970-1974), Encounter (Animationsfilm). 1971: Iris (Kurzfilm), Chairs (Animationsfilm), Selfportrait (Animationsfilm). 1972: Shapes (Animationsfilm), Couples (Animationsfilm). 1974: Palmistry (Animationsfilm). 1976: Art Education (Animationsfilm). 1992: Maria Lassnig Kantate / The Ballad of Maria Lassnig.

Hubert Sielecki: 1992: Maria Lassnig Kantate / The Ballad of Maria Lassnig. 1995: Air Fright (Kurzfilm). 2006: Drei Stücke (Leitsystem, Spur, Ein stein rollt) / Three Pieces (Kurzfilm).

Bonusmaterial

Essays, Gespräche, Filmdatenblätter

  • Filmstill aus "Encounter" von Maria Lassnig. Zu sehen ist eine gezeichnete Animation von zwei Figuren. Ein Quadrat mit Stacheln und einem Gesicht und ein pinkfarbener Klecks mit einem Gesicht. Sie sehen sich gegenseitig an.

    Gespräch

    Gespräch zwischen Michael Loebenstein, Mara Mattuschka und Hans Werner Poschauko über Maria Lassnigs filmisches Erbe

  • Filmstill aus "Palmistry" von Maria Lassnig. Zu sehen sind zwei Personen, die sich gegenübersitzen. Die Person auf der linken Seite trägt Glitzerhandschuhe und hält die Hand der Person auf der rechten Seite.

    Essay

    In diesem erstmals 1973 veröffentlichten Text reflektiert Maria Lassnig über ihre Arbeit am Animationsfilm

  • Filmstill aus "Iris" von Maria Lassnig. Zu sehen sind zwei in die Luft gestreckte nackte Beine. Das Bild wird von einer Nahaufnahme einer Person überblendet.

    Filminfoblatt 1978

    Informationsblatt zu den Zeichentrick- und Experimentalfilmen von Maria Lassnig zur Vorführung ihrer Filme 1978 im Kino Arsenal

  • Filmstill aus "Couples" von Maria Lassnig. Zu sehen ist ein Raum mit geordneten Plakaten an den Wänden. Auf den Plakaten sind Augen abgebildet. Ein Mann mit einem Handtuch um seine Hüfte schaut sie an.

    Forumsblatt 1979

    Forumsblatt von 1979 zur Vorführung der Animationsfilmen von Maria Lassnig im Forum 1979

  • Filmstill aus "Chairs" von Maria Lassnig. Zu sehen ist eine Zeichnung von zwei Figuren, die auf Stühlen sitzen.

    Essay

    „Humorvolle Metamorphosen. Zum filmischen Werk von Maria Lassnig“ von Maya McKechneay analysiert die kanonischen Filme von Maria Lassnig

  • Filmstill aus "Couples" von Maria Lassnig. Zu sehen ist ein Raum mit geordneten Plakaten an den Wänden. Auf den Plakaten sind Augen abgebildet. Ein Mann mit einem Handtuch um seine Hüfte schaut sie an.

    „Kommt vorbei im Käuzchensteig“

    Ulrike Ottinger erinnert sich an Maria Lassnig (externer Link)

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