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Goya

  • Regie

    Konrad Wolf

  • UdSSR, DDR / 1971
    134 Min.

  • mit

    Mit Donatas Banionis, Fred Düren, Rolf Hoppe, Ernst Busch, Wolfgang Kieling

  • Originalsprache

    Deutsch

Konrad Wolfs Adaptation von Lion Feuchtwangers Roman „Goya oder der arge Weg der Erkenntnis“ (1951), situiert in der Zeitenwende zwischen der spanischen Feudalherrschaft unter dem Kreuz eines fundamentalistischen Katholizismus und der zumindest unmittelbar nach der Revolution freiheitlich-bürgerlichen Gesellschaft in Frankreich, zeigt den spanischen Maler Francisco de Goya (1746–1828) als zerrissenen Künstler zwischen Königstreue und Karriere auf der einen, Kritik an Kirche und Staat auf der anderen Seite. GOYA ist der künstlerisch bedeutendste der acht 70-mm-Filme, die zwischen 1967 und 1973 bei der DEFA entstanden – und eine ihrer aufwendigsten Produktionen. Die Parabel über das Verhältnis von Kunst und Macht wurde in zwei Sprachfassungen (deutsch und russisch) in einem Zeitraum von elf Monaten in Jugoslawien (Dubrovnik u.a.), Bulgarien, auf der Krim (Jalta) und im Kaukasus gedreht, mit Schauspieler*innen aus acht Ländern, 3.000 Kostümen, Waggonladungen von Requisiten und unter Einbeziehung von 120 Gemälden und Originalgrafiken Goyas. (hjf)

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