Mi. 04.11.
19:30
Kino
Arsenal
zu dem KalenderZu Gast: Mark Webber
In WINDOW (1964) bildet ein Fenster in einem New Yorker Loft das Motiv für abstrakte Bewegungsstudien. THE DOCTOR’S DREAM (1977) legt die psychologische Tiefenstruktur eines Fernsehkurzfilms frei – und das düstere Begehren eines wohlmeinenden Landarztes. MAKE LIGHT ON FILM (1995), in den 80er Jahren aus dem Fenster der Berliner S-Bahn gedreht, zeugt von der Verbundenheit des Künstler*innenpaars mit der Stadt – und auch mit dem Arsenal. THE GEORGETOWN LOOP (1995) geht auf die 16-mm-Filmperformances zurück, die Ken und Flo ab den 70ern unter dem Namen „Nervous System“ entwickelten. In THE PUSHCARTS LEAVE ETERNITY STREET (2010) und dem Langfilm RAZZLE DAZZLE (THE LOST WORLD) (2007) wird historisches Filmmaterial durch Jacobs’ „Eternalism“-Verfahren bearbeitet und analysiert, mit dem der Künstler dreidimensionale Bilder erzeugt, die mit dem bloßen Auge wahrgenommen werden können. (uz)
Filme:
Window Ken Jacobs USA 1964 16 mm 10 Min.
The Doctor’s Dream Ken Jacobs USA 1978 16 mm 23 Min.
The Georgetown Loop Ken Jacobs USA 1995 35 mm 10 Min.
Make Light on Film Ken Jacobs USA 1995 Digital file 23 Min.
The Pushcarts Leave Eternity Street Ken Jacobs USA 2010 Digital file 13 Min.
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