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Großes Kino, kleines Kino #54 – Was knirscht, sirrt und stolpert da im Film?

Filmstill aus FADENSPIELE: Eine Reihe von Bändern in Gelb, Orange und Blau sind ineinander verflochten auf einen verschneiten Waldweg gelegt.

So 12.02.
16:00

Rascheln, Rauschen, Murmeln, Melodien: Das und noch viel mehr lässt uns die Tonspur seit Einführung des Tonfilms hören. Im frühen Kino sorgten Musiker*innen und Geräuschemache­r*innen für den Ton im Kino. Heute kommen die Klangwelten über mehrere Kanäle ins Kino. Die Suche nach dem Klang in alten und neuen Filmen führt zum gemeinsamen Entwickeln einer Tonspur. Bevor wir jedoch eigene Klangexperimente machen und gemeinsam Ideen für einen Soundtrack zu HOW A MOSQUITO OPERATES (USA 1912) erfinden und live spielen, entdecken wir, was in fünf Kurzfilmen zu sehen und zu hören ist: FLUKE von Emily Breer (USA 1985) reist durch Luft und Wasser. Einem Künstler bleibt in DÉMÉNAGEMENT À LA CLOCHE DE BOIS (F 1905) von Alice Guy Blaché nur ein halsbrecherischer Umzug. Bänder fliegen in M.M. Serras PP II (USA 1986) und finden in FADENSPIELE I (Detel Aurand, Ute Aurand, D 1999) immer neue Formen. (em)
Klangwerkstatt mit Eunice Martins.
Für alle ab 8 Jahren.

Programm:
Valse Triste Bruce Conner USA 1979 16 mm ohne Dialog 5 Min.
Déménagement à la cloche de bois Alice Guy Blaché F 1905 16 mm 2 Min.
Fadenspiele I Detel Aurand, Ute Aurand D 1999 16 mm ohne Dialog 8 Min.
Fluke Emily Breer USA 1985 16 mm ohne Dialog 6 Min.
PP II MM Serra USA 1986 16 mm ohne Dialog 1 Min.
How a mosquito operates Winssor McCay USA 1912 16 mm 5 Min.

Gefördert durch:

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