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Di 13.10.
19:00

  • Regie

    Keisuke Kinoshita

  • Japan / 1953
    141 Min. / 35 mm / OmeU

  • mit

    Keiko Kishi, Yoshiko Kuga

  • Originalsprache

    Japanisch

  • Print courtesy of the National Film Archive of Japan

  • Kino

    Arsenal

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  • Video-Einführung: Miyoko Shimura (Nihon University Tokyo)

Es gibt wohl keinen passenderen Kontext für den gedanklichen Grundstock des Ninjin Clubs als die Dreharbeiten eines Films über einen Aufstand von Studentinnen einer Frauenuniversität. Der Film beginnt mit einem Protestmarsch zur Hochschulverwaltung, um dann in einer Rückblende die Ereignisse und Figurenkonstellationen aufzufächern, die zum offenen Widerstand gegen die repressiv-autoritäre Leitung und ihre strengen Doktrinen führten. Zu den Akteurinnen gehören die junge Yoshie (Hideko Takamine), die der Enge der Kleinstadt und einer arrangierten Ehe zu entkommen versucht, genauso wie Akiko, ein liberaler Geist aus wohlhabendem Haus (Yoshiko Kuga, überraschend nah an ihrer eigenen Biografie gezeichnet) und Fumie (Kazuko Yama­moto), die sich aus tiefer politischer Überzeugung engagiert. In langen Dialogen verhandeln die Studentinnen soziale, politische, familiäre und emotionale Konfliktlagen, die weit über die Mauern der Hochschule hinausweisen. (mg)

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