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Fr 23.10.
21:15

  • Regie

    Kon Ichikawa

  • Japan / 1960
    98 Min. / DCP / OmeU

  • mit

    Keiko Kishi

  • Originalsprache

    Japanisch

  • Kino

    Arsenal

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Der gleichnamige autobiografische Roman der Autorin Aya Koda und die Adaption von Yoko Mizuki, einer der wenigen Drehbuchautorinnen dieser Zeit, geben die Perspektive vor: Es ist die der jungen Gen (Keiko Kishi), der es obliegt, den gesamten Haushalt ihrer Familie zu führen. Die Stiefmutter (Kinuyo Tanaka) fühlt sich nicht akzeptiert und ist kränklich, der Vater (Masayuki Mori) verschanzt sich hinter seiner Arbeit als Schriftsteller. Auch Hekiro (Hiroshi Kawaguchi), ihr jüngerer Bruder, ist keine Hilfe, im Gegenteil. Der starrsinnige Rebell steckt ständig in Schwierigkeiten und sammelt Spielschulden an. Gen kann den selbstzerstörerischen Mikrokosmos gerade noch stabilisieren – bis Hekiro erkrankt. Mit gedämpfter Farbpalette, mal klaustrophobischen, mal den Blick freigebenden Breitwandaufnahmen spielt Keiko Kishi, zwischen Anpassung und Aufsässigkeit zerrissen, eine Paraderolle. (mg)

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