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Alle zwei Jahre stellen wir sie vor: Die Stipendiatinnen des Künstlerinnenprogramms der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur. Eine Förderinsel für alles, was es sonst sehr schwer hat: Experimentelles, Abwegiges, Filmisches zwischen Kunst und Kino, Dokumentarisches jenseits der Fernsehnorm. Und vor allem: Arbeiten von Frauen.

Die Werkstattgespräche, bei denen Projekte vorgestellt und diskutiert werden, die nicht abendfüllend oder noch unfertig sind, stellen wieder den Schwerpunkt dar: Dafür sind die Abende am 18. & 29. & 30.11. vorgesehen.
Doch in den beiden letzten Förderjahren sind auch Langfilme fertig geworden, die wir z. T. schon gezeigt haben, aber in diesem Kontext noch einmal vorstellen wollen: So z.B. Angelika Levis MEIN LEBEN TEIL 2, eine Reflektion über jüdische und christliche Lebenswelten, Täter und Opfer, Krankheit und Gesundheit, Eltern und Kinder, Homo- und Heterosexualität am Beispiel der eigenen Familie. (26.11.)

Oder JARMARK EUROPA von Minze Tummescheit über Händlerinnen im Stadion „Dziesieciolecia“ in Warschau, einem der größten Basare in Osteuropa und Zentrum eines Kleinhandels, der in keiner Handelsbilanz auftaucht. (21.11.)

Dorothee Wenners UNSER AUSLAND, in dem 10 Experten aus 10 Ländern darüber sprechen, was ihnen hierzulande auffällt, zeigen wir ab dem 18.11. allabendlich in der Black Box. Zum ersten Mal im Arsenal zeigen wir Aysun Bademsoys DIE HOCHZEITSFABRIK über das Kreuzberger Kleinunternehmen „Foto Sahin“, den einzigen Anbieter, der das ganze Hochzeitsprogramm als Gesamtpaket anbietet: von den ersten Foto/Videobildern bis zur letzten Minute des Festes sowie dem fertigen Fotoband und den Videobändern am Ende. (18.11.)

Ute Aurand, Bärbel Freund und Ulrike Pfeiffer begannen 1979 ihr Studium an der DFFB. Sie bekamen Förderung für das Filmprogramm „3 Filmemacherinnen, 3 Freundinnen“ und präsentierten Arbeiten aus 25 Jahren. Eine Auswahl stellen sie nun noch einmal im Arsenal vor. (26.11.)

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